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Pressespiegelarchiv 2010
D e z e m b e r 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung,
Freitag, 24. Dezember 2010 +++
Nur den Pferden gibt man ein Festtagsbrot
Von Steffen Gerhardt
Nicht auf dem Feld, aber in den Ställen haben
die heutigen Hirten ihr Vieh zu versorgen – und das auch über das Heilige
Fest.
...
Ganz ohne Weihnachtszauber müssen die Tiere in der
landwirtschaftlichen Produktion auskommen. So auch auf der Landfarm
Melaune. „Bei uns gibt es kein Weihnachten, die Tiere werden auch über die
Festtage zu ihren festen Zeiten versorgt“, sagt Gesellschafter Volker
Hänsel. 4Uhr früh wird Licht gemacht in den Ställen und die Tiere versorgt
und gemolken. 300 Milchkühe und 200 Rinder kommen da dran. Da bleibt keine
Zeit für Weihnachtliches, wenn sich vier Beschäftigte um den Viehbestand
kümmern. Das gleiche passiert ab dem Nachmittag bis eine halbe Stunde vor
Mitternacht noch einmal. Die größere Sorge ist dabei, dass das Personal
pünktlich im Stall ist. „Der Schnee bringt uns erschwerte Bedingungen. Wir
mussten unsere Melker schon mit dem Traktor auf Arbeit holen, weil kein
Durchkommen mit dem Auto war“, erzählt Volker Hänsel. Denn seine
Beschäftigten sind meist schon vor dem ersten Schneepflug unterwegs nach
Melaune.
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Mit Streichen von Max und
Moritz erfreuten die Eltern am Mittwoch die Kinder und
Erwachsenen in Nieder Seifersdorf. Foto: Bernhard Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 23.
Dezember 2010 +++
Eltern spielen Theater für ihre Kinder
Von Bernhard Donke
Von der Grundschule Vierkirchen in
Buchholz wurde die Tradition mit in die neue Grundschule
Waldhufen/Vierkirchen übernommen, dass die Eltern der Schüler am letzten
Schultag im Jahr ein Märchen für ihre Kinder aufführen. Dazu wurde die
Aula der Schule in diesem Jahr in ein Theater mit provisorischer Bühne
verwandelt.
Elf Vatis und Muttis aus Vierkirchen und Waldhufen spielten den Kindern
und Erwachsenen die Geschichte von Max und Moritz, frei nach Wilhelm
Busch, am Mittwochvormittag vor. „Wir haben dazu auch fleißig geübt und
freuen uns, dass die Schule unser Angebot angenommen hat, hier in Nieder
Seifersdorf die Tradition weiterzuführen“, sagte stellvertretend für alle
Laienschauspielerin Antje Stein am Ende der Aufführung.
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Teil 2
Buchholzer Märchenspiel an neuer Schule
Von Bernhard Donke
Märchenstunde war gestern in der neuen
Grundschule für Vierkirchen und Waldhufen angesagt: Eltern der
Grundschüler spielten die Geschichten von Max und Moritz vor. „Wir haben
dazu auch fleißig geübt und freuen uns, dass die Schule unser Angebot
angenommen hat, hier in Nieder Seifersdorf die Tradition weiter zuführen“,
sagte für die elf Laienschauspieler Antje Stein. Denn bisher war es
Tradition an der Grundschule Buchholz gewesen, dass die Eltern am letzten
Schultag im Jahr ein Märchen für ihre Kinder aufführen. Dazu wurde dieses
Mal die Aula der Schule in ein Theater mit provisorischer Bühne
verwandelt. Schulleiterin Elfi Koch wünscht sich, dass nach der sehr guten
Resonanz am Mittwoch, so eine Aufführung auch in Nieder Seifersdorf zur
Tradition wird.
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 21. Dezember 2010 +++
Neue Leuchten für neue Straße
Von Steffen Gerhardt
Melaune. Mit dem Neubau der S122 durch
Melaune wird auch die Straßenbeleuchtung an der Ortsdurchfahrt erneuert.
Die Gemeinde vergab den Auftrag an die Elektrofirma Nicht aus Arnsdorf.
Sie führt den Auftrag für rund 26000 Euro aus. Die Installationsarbeiten
sollen im Frühjahr beginnen und fortan für eine gleichmäßigere
Ausleuchtung der Straße sorgen. Auftraggeber ist die Gemeinde Vierkirchen.
(SZ/sg). |
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+++ Sächsische Zeitung,
Dienstag, 21. Dezember 2010 +++
Dem Federvieh geht es an den Kragen
Von Steffen Gerhardt
Wer Gänse, Puten oder Enten sein Eigen
nennt, der rotiert jetzt ganz stark, damit das Federvieh pünktlich nicht
nur auf den eigenen Teller zum Weihnachtsfest kommt. Denn wer über den
eigenen Bedarf hinaus die Tiere für den Festtagsbraten züchtet, will
natürlich auch seinen Kunden Gutes tun und mobilisiert alle Kräfte, um
ihren Wünschen gerecht zu werden.
...
Prachenau: Das große Schlachten beginnt heute
Auch die Kunden von Paul Hoge wollen Frischfleisch, das unter natürlichen
Bedingungen herangewachsen ist. Auf seiner Putenfarm in Prachenau beginnt
heute das große Schlachten. „Der Verkauf ist am Donnerstag in unserem
Hofladen. Einen Tag brauchen wir noch, um das Fleisch auch zu Bratwurst
und Wiener zu verarbeiten“, sagt der Putenzüchter.
Da sein Bestand rund 15000 Tiere zählt, kommt nur ein geringer Teil in
den Direktverkauf. Die Mehrzahl seiner Puten wird im Lkw abgeholt und in
die Schlachtereien gefahren und weiterverarbeitet. Dennoch wird es in
seinem Hofladen am Mittwoch wieder eng werden. „Ich habe viele
Stammkunden, die sogar aus dem Zittauer und Dresdner Raum kommen und meine
Frischware schätzen“, sagt Paul Hoke mit Stolz.
Das Weihnachtsgeschäft ist für Hoke zwar wichtig, aber nicht das
alleinige. „Nicht wenige meiner Kunden nehmen Putenfleisch oder ganze
Puten gern auch zum Grillen bei Familienfesten im Garten. Sie holen es
sich aus unserer wöchentlichen Schlachtung“, so der Farmbesitzer, der mit
zwei Angestellten die Putenzucht betreibt. |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 17. Dezember 2010 +++
Straßenbau in Arnsdorf bewegt die Gemüter
Von Steffen Gerhardt
Vierkirchen. Durch Arnsdorf kann wieder
gefahren werden. Das war die gute Nachricht, die Bürgermeister Horst
Brückner jetzt in den Gemeinderat brachte. Dank der Temperaturen über null
Grad in der Vorwoche konnte zumindest noch die Tragschicht auf die
Kreisstraße durch Arnsdorf aufgebracht werden. „Damit entfällt die
Umleitung, die in den Wintermonaten unzumutbar gewesen wäre“, sagte der
Bürgermeister und ergänzte, dass seit Montag auch die Linienbusse wieder
durch Arnsdorf fahren.
Die noch fehlende Deckschicht soll nach dem Winter aufgetragen werden.
Bis dahin muss mit kleinen Absätzen zwischen der Fahrbahn und der
Randbefestigung gelebt werden. Für die Arnsdorfer ist das das kleinere
Übel.
Vielmehr wurde vonseiten der Arnsdorfer Räte der Zustand an den
Bushaltestellen kritisiert. Dort liegen noch Baumaterialien, die besonders
für Kinder eine Gefährdung darstellen, noch dazu, wenn Schnee darüber
liegt. Da die Bushaltestellen in Hoheit der Gemeinde sind, muss diese nun
Abhilfe schaffen. (SZ/sg) |
N o v e m b e r 2 0 1 0
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Bei einem Auftritt 1992 im
Hamburger „Safari“ Foto: privat
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Gerda Bachtig auf Tournee um
1980 Foto: Rainer Kitte |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 27.
November 2010 +++
Gerda Bachtig aus Arnsdorf-Hilbersdorf
ersang sich den Sonderpreis der Mongolei
Von Ralph Schermann
Görlitz hatte eine große Vielfalt an
Laienkunst zu bieten. Nicht wenige Profis gingen daraus hervor.
„Gerda ist sehr temperamentvoll, hat
eine jazzige Stimme und einen sehr interessanten Alt, und sie ist unerhört
fleißig!“ Kein geringerer als Heinz Quermann, der Altmeister der
DDR-Unterhaltung, gab diese Einschätzung über Gerda Bachtig. Er war es
auch, der die aus Arnsdorf-Hilbersdorf stammende Sängerin in seiner
TV-Sendung „Herzklopfen kostenlos“ einst entdeckte. Noch heute kommt die
mittlerweile in Salach zwischen Ulm und Stuttgart lebende Künstlerin immer
wieder einmal gern in ihre alte Heimat zu Besuch – wenn auch nicht mehr
mit „Robert“, wie sie ihren 353er „Wartburg“ einst nannte. Hier erinnert
sie sich an Schulzes Dorfgasthaus, in dessen Saal sie erste Auftritte
feierte und die erste große Liebe kennenlernte. Hier erinnert sie sich an
ihren Musiklehrer Karl-Heinz Loose, der Heinz Quermanns Einschätzung
teilte. Hier erinnert sie sich an das Görlitzer „Haus der Jugend“, auf
dessen Bühnenbrettern sie so oft stand.
1980 vertrat sie die Region in Dresden beim Wettbewerb um den „Kleinen
Rathausmann“, traf aber auf merkwürdige Ansichten der Jury: „Denen galt
ich nicht mehr als Talent, weil ich zu fraulich gebaut war“, schmunzelte
sie später oft über diese Darstellung. Bei Achim Mentzel und Peter Albert
indes, zwei gestandenen Show-Sängern, lernte sie das Einmaleins der
Tourneeprogramme. Mit ihnen und weiteren Künstlern ging es jahrelang von
Ort zu Ort. „Leben aus dem Koffer, das war eine sehr anstrengende Zeit, in
der ich aber auch viel gelernt habe“, bestätigte sie. Mit dem
Berufsausweis in der Tasche sang sie alles, was gefragt war, doch eigene
Titel blieben ebenso rar wie Auftritte in Funk und Fernsehen. Bekannt
wurde sie den Zuschauern in Sendungen der „Hafenbar“, und TV-Regisseur
Manfred Spitz sagte, warum das Ausnahmen blieben: „Gerda wollte sich im
Fernsehgeschäft nicht verbiegen lassen.“ 1987 ging sie auf BRD-Tournee und
war „verblüfft, als Ledige ohne Weiteres einen Pass zu bekommen“, staunt
sie noch heute. Vier Jahre war sie auch Sängerin im Tourneeprogramm mit
dem Zittauer Komiker Winfried Krause („Immer dieser Krause“), und im
August 1989 erzielte sie ihren größten künstlerischen Erfolg: Beim 13.
Festival des mongolischen Liedes bekam sie in Ulan Bator den Sonderpreis.
Eigentlich war mit diesem Erfolg ihre Karriere zu Ende. Denn nach der
Wende war sie nicht Star genug, um sich im Showgeschäft zu behaupten. „Es
war schon immer härter, als Außenstehende dachten, aber im Westen war es
nun knallhart und unerbittlich“, sagte sie. Sie erlebte es bis 1992, als
sie in Hamburg Schlager im Reeperbahn-Varieté „Safari“ sang, auch ein paar
Wochen bei einem Münchener Engagement. Seitdem tritt sie nur noch äußerst
selten auf, meist nur auf privaten Veranstaltungen.
„Ich habe eben Pech gehabt“, sagte sie 1995 einmal und meinte damit sowohl
ihre Künstlerkarriere als auch Partnerschaften. Die Jahre auf Tournee
ließen ihren Wunsch nach einer Familie unerfüllt. Heute arbeitet Gerda
Bachtig in einem Getränkemarkt, bildet Lehrlinge aus, gestaltet
Werbeschriften. Ab und an blättert sie in alten Tourneealben. Und Heinz
Quermann würde sagen: „Es war schon toll, was Gerda auf den Bühnen
geleistet hat.“
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag 25. November 2010 +++
Zwei Gemeinden stellen Weichen für
Abwasser-Fusion
Von Annett Preuß
Die Verbandsversammlung des
Abwasserverbandes „Schwarzer Schöps“ hat für den Zusammenschluss mit „Schöpstal“
gestimmt
Kurz und schmerzlos hat die
Verbandsversammlung des Abwasser-Zweckverbandes (AZV) „Schwarzer Schöps“
am Dienstag in Melaune die Weichen für die Fusion mit dem AZV „Schöpstal“
gestellt: Der Beschluss dafür fiel einstimmig.
Mit dem Ja der Vierkirchener und Waldhufener ist die Verschmelzung und
die Entsorgung der Abwässer von dann rund 10000 Einwohnern noch nicht
perfekt. Am kommenden Montag tagt die „Schöpstaler“ Verbandsversammlung
und muss das selbe Prozedere absolvieren. Damit der neue Verband zustande
kommt, benötigt er insgesamt eine Zwei-Drittel-Mehrheit bei der
Abstimmung. Verbandsvorsitzender Horst Brückner: „Bis auf Mücka haben im
Vorfeld alle Gemeinden zugestimmt.“
Die Zeitschiene sieht vor, dass der neue Verband – dann „Schwarzer
Schöps“ genannt – zum 1. Januar rechtskräftig wird. Ziehen die „Schöpstal“-Gemeinden
am Montag nach und genehmigt das Landratsamt den Antrag, wird die Fusion
im Amtsblatt bekannt gemacht, erklärt Horst Brückner den weiteren Ablauf.
Im Januar 2011 sind in den Gemeinderäten dann neue Verbandsräte zu wählen.
Sie bilden die neue Verbandsversammlung und wählen einen Vorsitzenden und
seinen Stellvertreter.
Der Vierkirchener Verbandsrat Udo Gleisenberg bestätigt, dass es nicht
gelungen ist, alle Vorbehalte im Vorfeld abzubauen. Bürger aus einer nicht
zustimmenden Gemeinde seien an ihn herangetreten, sagt er. Sie befürchten,
dass nach der Fusion Paragraf 5 des Verbandssatzung ausgehebelt wird.
Darin ist festgeschrieben, dass die technisch voneinander unabhängigen
Anlagen der bisherigen Zweckverbände auch zukünftig jeweils eine eigene
Einrichtung mit eigener Gebührenkalkulation und Globalberechnung bilden.
Für den Bürger heißt das: Gebühren und Beitragssätze bleiben wie gehabt.
Steht eine Überarbeitung der Kalkulationen an, passiert das für die
jeweiligen Altverbände: in Vierkirchen und Waldhufen ohne Grundgebühr, in
den Mitgliedsgemeinden des Altverbandes „Schöpstal“ mit jährlicher
Grundgebühr. „Rechtlich geht das“, sagt Horst Brückner. Auch kaufmännisch
sei das sauber und ohne Probleme möglich. Ob drei oder 35 Kostenstellen,
sei dabei egal.
Der Vorsitzende räumt ein, dass diese Stelle oft fehlgedeutet werde oder
es möglicherweise an Vertrauen darin mangelt. Das sei ihm in den
Diskussionen in den Gemeinderäten aufgegangen. „Was die Verbandsräte in
fünf, zehn oder 20 Jahren entscheiden, kann ich nicht beeinflussen“, sagt
Brückner. Er werde diesen Stein jedenfalls nicht ins Rollen bringen. Ziel
der Vereinigung ist in erster Linie eine noch effektivere und
wirtschaftlichere Arbeitsweise und Struktur, die bessere Ausnutzung des
vorhandenen Personals und der Arbeitsmittel – nicht zuletzt unter den
Vorzeichen des Einwohnerverlustes.
Die Verbandsversammlung „Schöpstal“ tagt am kommenden Montag, 29.
November, ab 19 Uhr im Gemeindezentrum Petershain. Es ist u.a. eine
Bürgerfragestunde vorgesehen, die Jahresrechnung 2009 ist festzustellen.. |
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Die Straßenbrücke der S 122
zwischen Döbschütz und Melaune wird erneuert. Dabei rollt
der Verkehr einspurig um die Brücke herum. Für den
Lkw-Durchgangsverkehr bleibt die Straße dennoch gesperrt |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend 13. November
2010 +++
Nach drei Jahren rollt es wieder in
Gersdorf
Von Steffen Gerhardt
...
Melauner Brücke
noch in diesem Jahr fertig
In Melaune ist die Ortsdurchfahrt bis auf kleinere Restarbeiten fertig
gestellt. Was noch ein Nadelöhr ist, ist der Brückenbau am Ortseingang aus
Richtung Döbschütz. Bauleiter Roman Kretschmer vom Bauunternehmen
Teichmann ist zuversichtlich, dass der Verkehr dieses Jahr noch über die
neue Brücke der S122 rollen kann. „Es bleibt natürlich wetterabhängig,
aber wenn wir im Dezember den Asphalt noch aufbringen können, dann wird es
noch mit diesem Jahr“, so der Bauleiter gegenüber SZ.
Mildes Wetter ist
beim Arnsdorfer Straßenbau nötig
Dass der Frost noch auf sich warten lässt – und das noch eine ganze Weile
– ist die Hoffnung von Vierkirchens Bürgermeister Horst Brückner. „Vor
Wintereinbruch muss die Straße in Arnsdorf noch ihren Asphalt bekommen,
sonst haben wir ein Problem mit dem Busverkehr. Denn die Umleitungsstrecke
ist im Winter für Busse nicht befahrbar“, so der Bürgermeister. Eigentlich
sollte der Asphalt schon auf der Straße sein, aber das Hochwasser im
September brachte die Bauleute in Verzug. Nun kann erst im Dezember die
Asphaltierung erfolgen.
Dorfstrasse in
Hilbersdorf kostet weniger als geplant
Fertig ist die Dorfstraße zur Schäferei in Hilbersdorf, die mit der
Abwassererschließung grundhaft ausgebaut wurde. Jetzt erfolgte die
Endabrechnung. Sie blieb 7000 Euro unter den geplanten Kosten der Gemeinde
von knapp 246000 Euro. Die Nieskyer Baufirma hat sehr gut und zügig
gearbeitet, so das Fazit des Bürgermeisters.
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 5. November 2010 +++
Polizeibericht
Reh läuft in VW und flüchtet dann
Döbschütz. Ein VW-Fahrer hat am Mittwochabend auf der S122 bei seiner
Fahrt in Richtung Nieder Seifersdorf Bekanntschaft mit Wild gemacht. Ein
Reh war ihm plötzlich ins Auto gelaufen und hatte einen Schaden von
ungefähr 2000 Euro angerichtet. Das Tier lief davon. |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 4. November 2010 +++
In einer Woche: St.-Martins-Umzüge
von Constanze Junghanß
Meuselwitz/Vierkirchen. Der
Kindergarten feiert heute in einer Woche Martinstag. 17.30 Uhr geht es mit
einem kleinen Theaterstück von Eltern, Erziehern und Hortkindern los. Der
Posaunenchor begleitet den Umzug. Eine Familie stellt ein Pferd für den
Heiligen Martin bereit. Nach der kleinen Rast an den Laternen stehen im
Gemeinderaum Speis und Trank bereit. Auch der Kinderkreis Vierkirchen
feiert den Martinstag öffentlich. 16.30 geht es an der Autobahnbrücke
Niederseifersdorf los. Mit Feuerwehr und Kapelle aus Melaune führt der
Umzug zum Pfarrhof Niederseifersdorf. Hier gibt es in der Kirche ein
kleines Programm, Martinshörnchen und warme Getränke. Die Eltern der
Kinderkreis-Kitas aus Melaune und Arnsdorf bringen Sachspenden für die
Hochwasseropfer in Bogatynia mit. |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 2. November
2010 +++
Nachrichten
Sportverein organisiert Vortrag mit Verkehrspolizei
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf. Der Sportverein organisiert für den 11.
November, 19 Uhr, im Vereinsheim eine Schulung mit der Verkehrspolizei.
Der Eintritt ist frei. Wird die Veranstaltung gut angenommen, plant der
Verein weitere Vorträge. |
O k t o b e r 2 0 1 0
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In den Logenräumen der
Buchholzer Kirche stellt Sabine Rißmann einige ihrer
gemalten Werke bis zum 31. Oktober aus. Die Ausstellung
ist täglich von 9 bis 18Uhr geöffnet. Foto: bernhard Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 30. Oktober
2010 +++
Sabine Rißmann stellt noch bis Sonntag ihre
Bilder aus
Von Bernhard Donke
Die Gebelzigerin malt seit ihrer
Kindheit. Nach einer Pause hat das Hobby sie nun wieder gepackt.
Noch bis zum Sonntag stellt die
Gebelzigerin Sabine Rißmann einige ihrer gemalten Bilder in den
Logenräumen der Evangelischen Kirche in Buchholz aus. Die studierte
Bauingenieurin, Mutter von zwei Töchtern und Oma von vier Enkelkindern hat
das Malen mit Ölfarben für sich vor fünf Jahren entdeckt. Motive für ihr
Hobby sucht sie in der Natur sowie in der Landschaft.
Gemalt hat sie schon seit ihrer Kindheit, die sie in Maltitz verbrachte,
und auch später in ihrer Schulzeit immer sehr gern. Doch Berufsausbildung,
Studium, Arbeit und später Familie ließen ein intensives Ausleben des
Hobbys nicht zu. Erst eine Geschenkidee für eine ihrer Freundinnen vor
fünf Jahren ließ sie wieder zu Pinsel und Farbe greifen. Seitdem hat die
Malerei sie gepackt und nicht mehr losgelassen. In ihr findet die
Mitarbeiterin der Nyla-Bau GmbH Niesky einen Ausgleich zu ihrer
beruflichen Tätigkeit.
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Die S 122 ist durch Melaune wieder befahrbar und auch der
Schulbus hält wieder. Nur für Lkws ist diese Straße
weiterhin gesperrt, da eine Brücke bei Döbschütz erneuert
wird. Foto: SZ/Steffen Gerhardt |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 29. Oktober
2010 +++
Nach den Entbehrungen herrscht nun Freude über die neue Straße
Von Steffen Gerhardt
Die Straße ist wieder offen in Melaune und die Kunden kehren zurück.
Die Händler wollen ihnen mit einem Straßenfest Danke sagen.
In Melaune kehrt langsam, aber sicher wieder Normalität ein,
was natürlich die Händler und Gewerbetreibenden besonders freut. Denn mit
der Normalität kommen auch die Kunden wieder in den Ort, der mit dem
Straßenbau von der Außenwelt abgeriegelt war. Seit dem 12.Oktober ist die
Straße wieder offen, nur Lkws müssen weiterhin um Melaune fahren.
Die Melauner sind jetzt froh, eine ordentliche Straße samt Fußweg durch
den Ort zu haben. „Es war richtig, die Straße voll zu sperren und ihren
Neubau in einem Ruck durchzuziehen, sonst hätten wir immer noch diese
Einschränkungen“, sagt Elke Gaida. Zwar hatte sie mit ihrer kleinen
Gaststätte „Pic 56“ in der Bauzeit weniger hungrige Gäste, die auch die
Bauleute vor Ort nicht kompensierten, aber nun kommen wieder mehr Gäste.
Dass die Durchreisenden fehlten, sagt nicht nur Elke Gaida, auch bei
Ilona Richter machte sich das stark bemerkbar. „Während der Vollsperrung
ging der Umsatz um die Hälfte zurück“, sagt die Inhaberin von Richters
Kaufpunkt. Nun tönt die Türglocke wieder öfters, wenn jemand den Laden
betritt. „Die Straße ist die Lebensader für Melaune, denn wie ich leben
viele von der Laufkundschaft“, erklärt die Einzelhändlerin und bedankt
sich bei ihren Stammkunden, dass sie ihr die Treue gehalten haben. „Mein
Dank gilt auch den Bauleuten, die hier eine ordentliche Arbeit abgeliefert
haben“, ergänzt sie.
Dem stimmt auch Helga Schaffrath zu, die gegenüber den Einkaufsmarkt
Melaune führt. Auch ihre Kunden nahmen manch abenteuerlichen Weg auf sich,
um sich mit Lebensmitteln bei ihr zu versorgen. „Nachdem die Straße wieder
offen war ist es gut angelaufen, die Kunden kommen langsam wieder“,
erzählt die Geschäftsfrau. Auch sie hatte Einbußen während der
Vollsperrung, ging ihr Umsatz um ein Drittel zurück. Was ihr noch fehlt,
sind die Lkw-Fahrer, die sich öfters Zigaretten oder Getränke holten. Auf
sie muss sie aber noch eine Weile verzichten.
Nicht verzichten wollen die beiden Geschäftsinhaberinnen auf ein
Dankeschön an ihre Kunden in Form eines Straßenfestes. Über das Datum
müssen sich die Frauen noch einigen und vielleicht schließen sich weitere
Händler an.
Bei den Handwerkern schlug die Straßensperrung nicht so nachteilig ins
Kontor. Martin Gläser, Geschäftsführer der G.M.V. Dachbau GmbH, sagte:
„Wir fahren meist zu unserer Kundschaft, daher musste sie die
Einschränkungen nicht auf sich nehmen.“ Zudem war es mit den
Straßenbauleuten ein angenehmes Arbeiten, die Rücksicht auf die Zufahrt
zum Betriebsgelände genommen haben. Das bestätigt auch Manuel Vetter von
Vetter Bedachungen, der gleiches erlebte.
Für Tischlermeister Reinhard Nitsche hat mit der Straßenfreigabe das
Umladen in Döbschütz ein Ende gefunden. „Das war schon ein Problem, immer
nach Döbschütz zu fahren, um dort die Ware in Empfang zu nehmen.“ Doch nun
ist er froh, dass er eine neue Straße vor der Werkstatt hat, „auch wenn
ich meine Regenentwässerung komplett neu verlegen musste. |
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Rosemarie Radisch und Sabrina
Thiel (rechts) vom Heimatverein verkaufen ihr
selbstgemachtes Sauerkraut an die Besucher. Foto: B. Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 19. Oktober
2010 +++
Verein bereitet Herbstmarkt vor
von Bernhard Donke
Am Sonntag verwandelt sich der Platz
vor der „Alten Wassermühle“ zum Markt.
Derzeit haben die Mitglieder des Heimatvereins
Döbschütz/Melaune eine Menge Arbeit mit der Organisation des diesjährigen
Herbstmarktes. Er findet am kommenden Sonntag statt. Schon Wochen vorher
haben die Frauen des Vereins wieder Weißkraut zu Sauerkraut eingehobelt,
das sie am Markttag an den Mann oder die Frau bringen wollen. „Darüber
hinaus werden die Frauen wie alle Jahre auch wieder hausbackenen Kuchen
und frischgebrühten Kaffee anbieten. Neu ist, dass verschiedene
Kürbissuppen zur Verkostung angeboten werden“, sagt Vereinsvorsitzende
Andrea Weise.
Im vergangenem Jahr haben erstmals Frauen aus der polnischen
Partnergemeinde von Vierkirchen Jezów Sudecki (Grunau) regionale
handwerkliche Produkte auf dem Herbstmarkt angeboten. Sie sind auch dieses
Mal wieder mit dabei. Natürlich darf auch ein deftiges
Schlachtschüsselessen nicht fehlen. „Um es unseren Besuchern so angenehm
wie möglich zu machen und sie auch musikalisch zu unterhalten, wird der
Melauner Blasmusikverein der Freiwilligen Feuerwehr von 12 bis 14Uhr mit
flotten Liedern aufwarten“, fügt die Vereinsvorsitzende hinzu.
Für die kleinen Marktbesucher wird ein Drachenbasteln organisiert und wer
die Historie von Melaune näher kennenlernen möchte, dem ist der Besuch der
beiden Heimatstuben mit Führung anzuraten. |
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Die Buchholzer Teichwirte
Bernd Mitschke, Heiko Gerlach und Dietmar Thomas (von
links) haben ihren Fischzug schon hinter sich. Weitere
Fischerfeste werden an diesem Wochenende in Zoblitz und
Königshain begangen. Foto: B. Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 16. Oktober
2010 +++
Die Buchholzer Teiche sind abgefischt,
weitere Gewässer warten darauf
Von Bernhard Donke
Aus den Teichen werden die Fische
geholt. In Buchholz ist das erfolgt, in Zoblitz und Königshain passiert
das an diesem Wochenende
Für die Mitglieder der
Pächtergemeinschaft Buchholzer Teiche, Bernd Mitschke, Heiko Gerlach und
Dietmar Thomas war der Fischzug unter Beteiligung vieler Zuschauer in den
Buchholzer Dorfteichen recht erfolgreich. Sie bewirtschaften die drei
Teiche im Ort, aus denen Karpfen, Hecht, Schleie und Aale den
Hobbyfischern ins Netz gingen. Dabei durchlebten die Pächter auch bange
Tage, als die starken Niederschläge Ende September den Dorfbach und damit
auch ihre Teiche zum Überlaufen brachten. Davon war aber beim Abfischen
vergangenen Sonnabend nichts mehr zu spüren. Der frische Fisch fand sofort
das Interesse bei den vielen Besuchern, die auch mit eigenen
Fischspezialitäten überrascht wurden.
Tettaer sind eine verschworene
Dorfgemeinschaft
Von Ullrich Martin
SZ vor Ort: Die Tettaer fühlen sich zu
Buchholz hingezogen und machen mit dem Nachbarort vieles gemeinsam.
Der Ortsteil Tetta zählt mit seinem um 1400
erbauten Gotteshaus zu den Namensgebern der am 1. Januar 1994 gebildeten
Gemeinde Vierkirchen. Die rund 140 Einwohner fühlen sich aber nach wie
vor mit der nur wenige Hundert Meter benachbarten Ortschaft Buchholz
verbunden. Obwohl nicht mehr im Gemeinderegister verzeichnet, bleibt
Buchholz-Tetta mit seinen historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten
bestehen.
Zentrale Abwasserentsorgung
Günter Richter, der seit 18 Jahren einen selbstständigen Elektrobetrieb
führt, ist stellvertretender Vorsteher im Ortschaftsrat Buchholz-Tetta.
„Natürlich muss man sich für sein Dorf bemerkbar machen, sozusagen von
unten nach oben die Geschicke anschieben. Da haben wir schon manches
erreicht, gute Straßen, zentrale Abwasserentsorgung.“ Zumal auch ein
Tettaer, der Landwirt Bernd Windler, im Gemeinderat sitzt.
Auf der Dorfstraße, oder sagen wir der Kreisstraße 8453
Melaune-Klinkerwerk Buchholz, kommt mir, in Höhe der schön gestalteten
Bushaltestelle, Frau Thomas auf dem Fahrrad entgegen. Für die 77-Jährige
wäre ein Radweg nicht schlecht. „Hier ist ganz schön Verkehr.“ Die
Verkehrsdichte, mit täglich rund 1000 Fahrzeugen, lässt das aber nicht
zu. „Die Gemeinde braucht dagegen für die Straße, einschließlich
Winterdienst, nichts zu bezahlen. Die Kosten übernimmt der Landkreis“,
sagt Ortsvorsteher Udo Gleisenberg aus Buchholz..
Eine Besonderheit an der kreislichen Dorfstraße ist der Tante-Emma-Laden
mit Postdienst von Elke Baumgart. Die 45-Jährige macht das seit 16
Jahren, und gibt einfach nicht auf. „Vor allem ältere Leute kommen zu
mir. Ich mache weiter, solange es geht. Einen anderen Job bekomme ich
sowieso nicht. Meine Tochter ist fortgezogen, auch andere junge Leute
müssen wegen der Arbeit gehen.“ Die Einheimischen hofften auf die vielen
versprochenen Stellen in dem neuen Klinkerwerk. „Vier Leute aus Buchholz
und Tetta arbeiten dort. Aber gehen Sie mal zu Tela. Dort sieht es
besser aus“, rät Frau Baumgart.
Die Tela GmbH kann keiner im durch den Fleiß seiner Einwohner geprägten
Ortsbild übersehen. Seit Januar 1991 führt Karl-Heinz Schramm den
Betrieb für Landmaschinen, Gartengeräte, Service und Vertrieb. „Von den
zehn Mitarbeitern, darunter sechs aus Buchholz und Tetta, ist der größte
Teil noch dabei. Außerdem bilden wir ständig Lehrlinge aus.“ Der
Geschäftsführer wurde hier, auf dem heutigen Firmengelände, geboren. Das
fördert und spornt an.
In der Dorfmitte fällt die Gaststätte „Deutsche Eiche“ mit ihrem
gepflegten Äußeren auf. Katrin Scholz übernahm vor zwei Jahren von ihrer
Mutter den gefragten Familienbetrieb.
Feuerwehrhaus und Tierarzt
Bleiben zwei Einrichtungen, die Anfang Oktober sogar für regionales
Aufsehen sorgten: Die Freiwillige Feuerwehr Buchholz/Tetta bekam endlich
das neue Feuerwehrzentrum übergeben. Nicht in Buchholz, sondern am
Buchholzer Wasser in Tetta. Zwar zog sich der Bau zwei Jahre hin und
sorgte auch für manches Kopfschütteln bei den Kameraden. „Aber nachdem
wir zwei Jahre auf der Baustelle gelebt haben, sind wir nun froh, das
Gebäude nutzen zu können. Mensch und Technik haben hier ordentliche
Bedingungen“, erzählt Wehrleiter Remo Kreusch. Seit 14 Tagen ist der
Erweiterungsbau übergeben. Und noch einen Neuzugang haben die Tettaer:
Der 1985 in Tetta eingeheiratete Dresdner Tierarzt Dr. Frank Ender
verlegte seine Tierarztpraxis von Reichenbach nach Tetta und praktiziert
künftig im Ort.
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Elke Baumgart vor ihrem
Tante-Emma-Laden (rechtes Bild). Seit 16 Jahren versorgt
sie die Bürger mit ihrem Geschäft. Blick von der
Kreisstraße zur Gaststätte „Deutsche Eiche“ (Mitte), die
sowohl das gastronomische wie auch kulturelle Zentrum im
Ort ist. Erika Hänsch (rechts) und ihre Tochter Karin
Laßmann versehen in der Kirche Tetta zuverlässig „und von
Herzen“ die Dienste eines Küsters. Obwohl Tetta wie auch
Buchholz eine eigene Kirche haben, gibt es nur eine
Kirchgemeinde und einen Gemeindekirchenrat, in dem Frau
Laßmann Mitglied ist.Fotos: U. Martin |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 15.
Oktober
2010 +++
Noch dieses Jahr mit dem Sanieren der Kita
beginnen
Melaune. Nicht erst im neuen Jahr soll die energetische Sanierung der
Kindereinrichtung in Melaune erfolgen. Darauf wurde in der jüngsten
Gemeinderatssitzung von Vierkirchen gedrängt. Nicht nur die
Auftragsvergabe, auch die Bauausführung soll dieses Jahr in Angriff
genommen werden. Ursprünglich sollten die der Wärmedämmung dienenden
Maßnahmen bereits in der Schließzeit im Sommer erfolgen. Bürgermeister
Horst Brückner, der den Vorschlag für 2011 machte, sprach sich nun für
eine gewerkeweise Sanierung der Einrichtung in Trägerschaft des
Kinderkreises Vierkirchen aus. (SZ/sg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 14.
Oktober
2010 +++
Buchholzer frischen Partnerschaft mit
Oldenburgern auf
Von Bernhard Donke
Gäste aus Lemwerder sind zu Gast in der Evangelischen Kirchgemeinde
BuchholzSeit zwanzig Jahren währt die Partnerschaft der Kirchgemeinde
Buchholz mit der aus Lemwerder im Oldenburgischen Land. Gegenseitige
Besuche gehören der Partnerschaft regelmäßig an. Am vergangenen Wochenende
weilten 23 Lemwerderer in Buchholz, um das 20-jährige Jubiläum ihrer
Partnerschaft zu begehen.
Dazu besuchten die Gäste einen Extra-Themenabend des Christlichen
Kulturvereins Tenne. Zudem führte sie der Weg in den Bibelgarten nach
Oberlichtenau und anschließend auf dem Monumentberg bei Groß Radisch.
Sonntags wohnten sie dem Gottesdienst gemeinsam mit ihren Herbergswirten
in der Buchholzer Kirche bei, um anschließend sich das Dorf und die nähere
Umgebung anzuschauen.
„Es waren wieder wundervolle Stunden mit unseren Gästen und Freunden aus
Niedersachsen in denen wir uns wieder ein ganzes Stück näher kamen und in
denen wir und unsere Gäste unvergessliche Erlebnisse hatten“, sagt
Katharina Tobias von der Kirchgemeinde Buchholz nach der Abreise der
Lemwerderer Gäste.
Straßensperrung in Melaune ist aufgehoben
Melaune. Die Straßensperrung in Melaune
ist aufgehoben. Damit kann die S122 auch von Nichtanliegern wieder
befahren werden. Auf die Straßenfreigabe hatten sich bereits vorige Woche
bei einer Bauberatung das Straßenbauamt Bautzen mit der Baufirma und der
Gemeinde Vierkirchen geeinigt.
Eigentlich sollte die Straße schon seit Montag wieder frei sein, aber es
waren noch Restarbeiten zu erledigen. Ein Nadelöhr bleibt der Durchlass
zwischen Döbschütz und Melaune. Der Verkehr wird weiter über eine
Behelfsstraße einseitig an der Brückenbaustelle vorbeigeführt. Statt einer
Ampel regeln hier Verkehrsschilder den Verkehr.
Wie aus dem Straßenverkehrsamt weiter zu erfahren war, bleibt die
Ortsdurchfahrt aber für Lkws weiterhin gesperrt. Sie müssen die Umleitung
nehmen. (SZ/sg) |
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Ausstellungen in den Logenräumen der Buchholzer Kirche
sind ein Geheimtipp. |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 9. Oktober
2010 +++
An Kunstorten ist kein Mangel im Umland
Von Anja Hecking
Was haben das Reichenbacher Rathaus, die
Bibliothek in der Kleinstadt und die Logenräume in der Buchholzer Kirche
gemeinsam? Alle drei erfüllen nicht nur ihren eigentlichen Zweck. Sie
geben auch regelmäßig Ausstellungen einen Raum. Zählt man Schlösser und
Museen auf den Dörfern mit ihren Dauer- und Sonderausstellungen dazu,
punktuell auch noch Kirchen und Vereinshäuser – dann kommt man schnell zu
dem Schluss: Das Umland ist mit Ausstellungs-Räumen reich gesegnet.
Allein zwischen diesem Sommer und Herbst punkten Reichenbach, Krobnitz,
Königshain und Buchholz mit sechs Neueröffnungen. Zu viel für das Land?
Die Veranstalter sagen eindeutig nein. Über zu wenig Besucher können sie
sich nicht beklagen. „Für unsere Leser sind die Ausstellungen, die hier im
Schnitt aller drei Monate wechseln, eine Bereicherung“, sagt
Bibliothekarin Barbara Platner. Es kommen auch ganz gezielt Gäste vorbei.
„Das merken wir dann an den Reaktionen. Die Leute bleiben stehen, schauen
sich alles in Ruhe an und fragen auch durchaus zu dem einen oder anderen
bei uns nach.“.
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Die Vorschulgruppe aus der Kita in Weißenberg, die in der
Ortsschule in Buchholz ihr Ausweichquartier mit den
anderen Kindern aus Weißenberg gefunden hat, nutzt das
sonnige Herbstwetter für das Spielen im Sand. Die neuen
Mieter machen schon am Hauseingang auf sich aufmerksam
(kleines Foto). Fotos: SZ/Steffen Gerhardt |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 7. Oktober
2010 +++
Weißenberger Kinder fühlen sich in der
Buchholzer Schule wohl
von Steffen Gerhardt
Neue Kinder sind in das alte Schulhaus
eingezogen und erfüllen es wieder mit Leben – wenn auch nur vorübergehend
Gut eingewöhnt haben sich die 66 Jungen und
Mädchen aus der Kindereinrichtung „Strombergwichtel„ in Weißenberg. Das
bestätigt Kita-Leiterin Monika Böhme. Mit sieben weiteren Erzieherinnen
und einer Wirtschaftskraft betreut sie in dem Ausweichquartier die Knirpse
in fünf Gruppen. Für ein Jahr sind die Weißenberger hier die neuen Mieter,
denn ihre Kindereinrichtung wird solange für rund 900000 Euro umgebaut.
An ihrer Kita, die seit längerem unter Platzmangel leidet, wird ein Anbau
errichtet und es kommt ein neues Dach drauf. Auch sollen die
unterschiedlichen Fußbodenhöhen ausgeglichen werden. Dann wird es dort 20
Krippen- und 52Kindergartenplätze geben. Auch die Weißenberger Eltern
haben sich daran gewöhnt, ihre Kinder jetzt vier Kilometer weiter weg zu
schaffen, sagte die Leiterin.
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S e p t e m b er 2 0 1 0
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Iris Spengler mit „Lehrer“
Theo: die lustige Handpuppe mit Sympathiebonus erzählt
Grundschülern aus Waldhufen und Vierkirchen Geschichten,
auch aus der Bibel, zum Beispiel, welche Berufe sich darin
finden. Das Angebot der Evangelischen Kirche will zur
Wertevermittlung beitragen.Foto: ru |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 28. September
2010 +++
Theo wird Lehrer auf Zeit
Von Annett Preuß
Theo ist neu – neu an der Grundschule Nieder Seifersdorf und neu im Lern-
und Freizeitangebot im Rahmen der ganztägigen Betreuung von Schule und
Hort (GTA). Die Jänkendorfer Theologin Iris Spengler gibt der lustigen
Handpuppe ihre Stimme. „Ich habe gestaunt, wie still die Kinder waren“,
sagt sie nach der Auftaktstunde im September. „Wir haben darüber geredet,
wie Freunde sein sollen und was einen guten Freund ausmacht“, sagt sie.
Theo sei ein Lehrer auf Zeit und darüber hinaus einer mit Sympathiebonus:
Er hat schnell Freunde gefunden.
Neue Partner
Zwölf Kinder der zweiten bis vierten Klassenstufe erleben „Theos Team“
nun aller zwei Wochen. Nicht alle sind konfessionsgebunden. Das Angebot
der Evangelischen Kirche ist eines von 18, aus denen die 135 Grundschüler
in diesem Schuljahr wählen können. „Für uns stand die Frage, wie wir vor
dem Hintergrund christlicher Traditionen Werte in die Schule eintragen
können“, sagt Helmut-Andreas Spengler, der Pfarrer der Evangelischen
Kirchengemeinden Jänkendorf/Ullersdorf und Diehsa. Sein Kollege Andreas
Fünfstück ist Pfarrer der Kirchengemeinden Nieder Seifersdorf und
Arnsdorf: „Wir wollen als Kooperationspartner zeigen, dass Kirche sich
öffnet und bewegt.“ So erfahren die Kinder zum Beispiel, welche Berufe in
der Bibel eine Rolle spielen. Oft sind es welche, die es früher gab oder
heute noch gibt. Die Fischer gehören dazu, die jetzt mit Netzen ihre Ernte
einholen. Iris Spengler: „Daran lässt sich gut erklären, wie wichtig Hilfe
ist.“ Ohne zupackende Hände und gegenseitige Hilfe hätte es ein einzelner
Fischer schwer. Das den Kindern zu vermitteln, ihr Sozialverhalten zu
stärken, sei ein Anliegen. Dabei geht es der Theologin nicht nur um graue
Theorie. Die Kinder sollen mit Hilfe von Partnern Praxisluft schnuppern.
Gedacht ist an den Besuch eines Fischers, auch an eigene Versuche. Das
passt zum Beispiel beim Zeltmacher. „Wir wollen uns im Weben
ausprobieren“, sagt Spengler.
Neu hinzugekommen sind auch die Keramik-AG und die Feuerwehr-AG. Lehrerin
Uta Karsch sagt: „Wie bei allem Neuen ist da der Ansturm natürlich am
größten.“ Dennoch werden auch die anderen Angebote gerne genutzt.
Förderung
Die Gemeinde Waldhufen ist Träger der Grundschule. Die Fördermittel des
Freistaates für dieses Schuljahr sind niedriger ausgefallen als beantragt.
Für Schulleiterin Elfi Koch ist die Zuweisung einer Pro-Kopf-Summe eine
zwangsläufige Entwicklung: „Es gibt jetzt viel mehr Schulen, die GTA
anbieten“, sagt sie. Obwohl 3000 Euro weniger zur Verfügung stehen, musste
kaum gestrichen werden. Das Kollegium hat eine akzeptable Lösung gefunden:
„Wir haben die Angebote in allen Bereichen zeitlich leicht gestreckt“, so
Elfi Koch. Das hat geholfen, anfängliche Startschwierigkeiten nach dem
Umzug in das neue Haus zu meistern – weil zum Beispiel Klassenlehrer
ausfielen und Kollegen ihren Unterricht absichern mussten, zusätzlich zum
GTA. Karsch: „Ich denke, insgesamt ist es dennoch gut angelaufen.“
Hausaufgabenzeit
Neben den Freizeitangeboten will das Kollegium auch leistungsstarke und
schwächere Schüler fördern. Wie im vorigen Jahr gibt es eine feste
Hausaufgabenzeit. Karin Richter ist eine der zwei Pädagoginnen, die dort
tätig werden: „Wir Lehrer gehen in die Hortgruppen.“ Mit Kindern, denen es
schwerer fällt, arbeite sie separat weiter. Vorher mit den Eltern
besprochen sei auch, wer Übung im Bereich Lesekompetenz braucht oder in
Mathe mehr gefordert werden kann: Rechenfüchse gehen in die Knobel-AG.
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Auch Karina, Ulrike und Jochen
Eberl sowie Ruth Boppert (von links) kommen aus dem
niedersächsischen Bielefeld zur Studienreise in die
Region. |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 23.
September
2010 +++
Neue Tafel informiert Touristen über
Preußen-Steine
von Bernhard Donke
Vor hundert Jahren begann bereits
nördlich von Hohendubrau das Königreich Preußen. Sachsen endete genau in
jenem Ort. Auf dem Wiener Kongress von 1815 wurde dies festgelegt und mit
zwei Grenzsteinen allseits sichtbar festgelegt. Seit Kurzem weist eine
Informationstafel auf diesen historischen Fakt in Hohendubrau hin. Die
Gemeindeverwaltung errichtete die Tafel neben den Steinen an der
Verbindungsstraße Vierkirchen-Buchholz-Hohendubrau-Gebelzig.
Einst trennte sie auch die drei Kirchgemeinden und Gemeinden Buchholz,
Gröditz, Weißenberg und Gebelzig. Gezogen wurde sie durch die Oberlausitz
nach dem Wiener Kongress 1815 als Vergeltung. Sachsen, das an der Seite
Napoleons 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig verlor, büßte Land
dadurch ein. Die neue Grenze trennte die Oberlausitz in einen preußischen
und einen sächsischen Teil. Auf der Tafel kann jetzt jeder interessierte
Bürger nachlesen, wofür diese Grenzsteine einst standen.
Entworfen wurde die Tafel vom Heimatfreund und Grenzsteinforscher Manfred
Steinmann aus Reichenbach. Neben die Tafel und die bereits sanierten
Grenzsteine (Pilare) stellte die Gemeindeverwaltung Hohendubrau eine
rustikale Bank auf, damit sich müde Wanderer setzen können. Zwei weitere
Infotafeln wurden am Radweg von Weigersdorf nach Dubrauke und der
Verbindungsstraße Gebelzig-Buchholz durch Mitarbeiter des Gemeindebauhofs
aufgestellt. Manfred Steinmann übernahm die fachgerechte Bemalung nach
historischen Vorbild. Die dafür anfallenden Kosten übernehmen die
Gemeinden Hohendubrau und die Stadt Weißenberg zu gleichen Teilen.
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Am Kriegsdenkmal teilt sich
die Verkehrsführung in zwei Einbahnstraßen. Das entlastet
die Dorfmitte. Bereits am Ortseingang wird auf die
geänderte Verkehrsführung hingewiesen. Was den Anwohnern
viel wichtiger ist, zeigt das zweite Verkehrsschild: der
gesamte Ort ist 30er-Zone. Fotos: SZ/Steffen Gerhardt |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 16.
September
2010 +++
Stresstest für neue Straße in Prachenau
Von Steffen Gerhardt
Mehr Autos, mehr Busse, als auf dem Fahrplan stehen, und dazu noch die
Lkws von den Baustellen – das ist Dora Strehle in den letzten Wochen
verstärkt aufgefallen, wenn die Rentnerin aus ihrer Wohnung im Unterdorf
schaut. Auch wenn sich das Baugeschehen in und um Melaune sowie in
Arnsdorf abspielt, so belastet es doch auch die umliegenden Ortschaften in
der Gemeinde Vierkirchen. „Irgendwo müssen sie ja langfahren“, zeigt Dora
Strehle einerseits Verständnis, hofft andererseits aber darauf, dass die
„Bauerei“ bald ein Ende hat und es wieder ruhiger auf der Straße wird.
Denn eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke ist die Route durch Prachenau
nicht. Günter Jänsch hat aber beobachtet, dass „viele sie nehmen, vor
allem merkt man das an den Zittauer Autokennzeichen“. Dass mehr Autos an
seinem Grundstück vorbeirollen, seit in Melaune gebaut wird, ist für ihn
zwar Tatsache, aber das stört weniger. „Mich ärgern vor allem die Raser,
die sich nicht an die 30 km/h halten. Vor allem früh und in den
Abendstunden häuft sich das“, sagt der Prachenauer.
Wenn der Ort als 30er-Zone ausgeschildert ist, dann haben sich die
Kraftfahrer dran zu halten! Dieser Meinung ist auch Martin Schöne, der
gegenüber von Jänschs wohnt. Vor seinem Haus parkte schon mehrmals das
„Blitzerauto“, da das gerade Stück Straße dort zum Gasgeben verleitet.
Aber so etwas hat eben nur kurzzeitig abschreckende Wirkung.
„Wenn es dann noch Prachenauer gibt, die ein Pappschild mit der
Aufschrift ,Radarkontrolle’ aufstellen, dann frage ich mich, was will man
hier im Ort eigentlich“, berichtet Anwohner Paul Hoke.
Dass sein Haus fast auf der Straße steht, merkt der Inhaber der Putenfarm
besonders, wenn die Lkws vorbeirollen. „Meine Befürchtung ist, dass die
Straße darunter mehr leidet, als bisher“, sagt Paul Hoke. Dabei meint er
nicht nur die Lkws, die die Sandgrube zum Ziel haben, sondern auch die
Baustellenfahrzeuge. „Vor drei Jahren bekamen wir im Zuge der
Abwassererschließung eine neue Straße, aber ich glaube nicht, dass sie dem
Schwerlastverkehr ewig standhält.“
Einbahnstraße
entlastet
Diese Befürchtung hat auch sein Sohn Lothar Hoke, der einige Häuser
weiter wohnt: „Das wird die Straße nicht ewig mitmachen“, ist er
überzeugt. Dennoch hat Lothar Hoke den Eindruck, dass sich das mit dem
Verkehr jetzt eingepegelt hat. „Die Anfangszeit war schlimm, als wir im
Ort noch keine Einbahnstraßenregelung hatten, da kam es öfters zum Stau.“
Von dieser Regelung hat Werner Hennig aber wenig, denn an seinem Haus
rollt es aus beiden Richtungen. „Der Baustellenverkehr hat schon enorm
zugenommen, aber den wird unsere neue Straße bestimmt übel nehmen“, ist
der 86-Jährige überzeugt und hofft: „Hauptsache, wir werden nicht zur
Kasse gebeten, wenn Reparaturen notwendig sind.“
Mit den beiden Einbahnstraßen wird die Ortsmitte entlastet, auch wenn
mancher Anwohner nun erst im Kreis fahren muss, um auf sein Grundstück zu
kommen. Martin Schöne hat es beobachtet: „Für uns war das schon eine
Umstellung, und mancher fährt jetzt noch verkehrt, selbst der Polizei
passierte das.“ Ihm kann das eigentlich egal sein, denn der rüstige
Rentner ist mit seinen 83 Jahren mehr auf dem Fahrrad als im Auto
unterwegs.
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Bürger sind in Sachen Grauwacke-Tagebau zum
Warten verdammt
Es liegen dem Oberbergamt noch nicht
alle Unterlagen des Unternehmens vor.
Die Bürger von Gebelzig und Buchholz sind in
Sachen Grauwacke-Tagebau zum Warten verdammt. Dieses Fazit zieht Denis
Riese, Sprecher der Bürgerinitiative Pro Gebelzig, in der jüngsten
Hohendubrauer Einwohnerversammlung in Weigersdorf. Im Vorfeld hatte er die
für das Planfeststellungsverfahren federführende Behörde, das Sächsische
Oberbergamt (OBA), und das Wirtschaftsministerium des Freistaates mit
Bitte um Auskunft angeschrieben. „Vom Bergamt kam keine Antwort“, sagte
er. Aus dem Ministerium hieß es, dass das Unternehmen die Nachforderungen
weiter bearbeite. Termine seien nicht genannt worden, so Riese.
Die HWO Hartsteinwerke GmbH & Co. KG Osterburken müssen unter anderem
Flora und Fauna im Gebiet über eine ganze Vegetationsperiode beobachten.
Bisher liegen die Ergebnisse im Oberbergamt noch nicht vor, hat die SZ auf
Nachfrage von Peter Horler, Sprecher des Oberbergamtes, erfahren: „Die HWO
hat uns gegenüber die Vorlage der Unterlagen bis Ende des Jahres
angekündigt“, sagt er. Der vom Unternehmen in Anspruch genommene Zeitraum
für die ergänzenden Planungen sei im Vergleich zu ähnlichen Vorhaben nicht
ungewöhnlich.
Noch läuft die Klage der vom Landverlust bedrohten drei Landwirte vor dem
Verwaltungsgericht Dresden auf Widerruf der Bergbauberechtigung. Ein
Termin sei noch nicht festgesetzt, weiß Horler. Bis zu einem Urteil ist
seitens des Petitionsausschusses keine Äußerung an den Landtag zu
erwarten. (SZ/tt) |
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Umweltfreundliche
Pelletsheizung. |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 15.
September
2010 +++
Gärtnerei Fuchs ist auf Gerberas
spezialisiert
Von Constanze Junghanß
Gerberas über Gerberas – so weit das
Auge im Gewächshaus der Gärtnerei Fuchs reicht. Man könnte meinen, der
Korbblütler ist die Lieblingsblume des Familienbetriebes. Und in der Tat:
Mitarbeiterin Margit Pohl bestätigt, dass die Gerbera hier eine ganz
besondere Rolle spielt. Denn ihr Anbau in Döbschütz beruht auf
langjähriger Tradition – seit 1970. Noch 20 Jahre länger zurück reichen
die Wurzeln der Gärtnerei. Wilhelm Fuchs baute sie damals hier auf. Das
ist nun genau 60 Jahre her. Am 1. Oktober 1950 übernahm Wilhelm Fuchs den
kleinen Betrieb, der direkt an der S 124 liegt und auf dem Weg von
Reichenbach zur Autobahn-Auffahrt Nieder Seifersdorf nicht zu übersehen
ist. Damals hatte die Gärtnerei ein kleines Erdgewächshaus. Wihelm Fuchs
war da schon knapp 50 Jahre alt. Zuvor hatte er schon einmal eine
Gärtnerei aufgebaut – jenseits der Neiße, dort, wo sich heute die
polnische Kohlegrube für das Kraftwerk Turow befindet. Krieg und
Vertreibung machten die Arbeit zunichte. Die Familie floh bis nach
Reichenbach.
Bei der Gärtnerei Schwarze, heute Zimmermann, fanden sie Unterschlupf.
„Meine Eltern lernten hier den Gärtnerberuf“, erzählt Margit Pohl. Sie ist
die Enkeltochter von Wilhelm Fuchs. Ihr Vater übernahm 1973 den Betrieb in
Döbschütz. Damals hatten die Gärtnereien aufgrund der Mangelwirtschaft
Abgabepflicht zu erfüllen. Vor allem Salat und auch Tabakpflanzen wurden
in großen Mengen angebaut. Letztere wurden an die Landwirtschaftliche
Produktionsgemeinschaft (LPG) geliefert, die sie dann großflächiger
anbaute. Margit Pohl wäre gern schon zeitiger in den Familienbetrieb
eingestiegen. „Meine Eltern galten aber durch den Privatbetrieb in der DDR
als Kleinkapitalisten“, erzählt sie. Eine Gärtnerlehre wurde ihr verwehrt,
und so lernte die Vierkirchenerin Zootechnikerin in der Milchviehanlage
Borda. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen. Fünf Kinder haben Pohls
inzwischen groß gezogen. Vor 15 Jahren übernahm Norbert Pohl die
Gärtnerei. Um das Traditionsunternehmen mit den vier Mitarbeitern zu
erhalten, investierte die Familie mithilfe von Fördermitteln in die
Sanierung und in neue Gewächshäuser. Sie kauften ein Stück Land dazu und
verschönerten die Außenanlagen.
Neueste Errungenschaft ist eine Pelletsheizung, die die Gewächshäuser
zusammen mit einer Ölheizung mit Wärme versorgt. Der Anbau von
Schnittblumen und Zierpflanzen erfolgt ganzjährig. Kurz nach Weihnachten
blühen bereits die ersten Tulpen. Gemüsejungpflanzen gibt es von Februar
bis in den frühen Herbst. 85 Prozent der Pflanzen stammen aus eigener
Produktion. „Das ist unser großes Plus“, sagt Norbert Pohl.
Um sich auch ansonsten auf dem Laufenden zu halten, hält er Kontakt zu
Kollegen in der Region. Gemeinsam werden Messen besucht. Die Kundschaft
kommt nicht nur aus der Umgebung, sondern auch aus Görlitz, Löbau und
Niesky. Für deren Treue und aus Anlass der beiden runden Jubiläen
veranstaltet die Döbschützer Gärtnerei am 16. Oktober einen Tag der
offenen Tür. Da gibt es unter anderem auch eine Chronik des Betriebes zu
sehen.
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Gesang gehörte dazu.Foto:
Bernhard Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Montag, 13.
September
2010 +++
Brotzeit junger Christen
Von Bernhard Donke
Zur 1. Brotzeit der Evangelischen Jugend hatte die Jugendscheune Melaune
e.V. am Freitagabend in das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchgemeinde
Klitten geladen. Sechs Monate lang wird es diese Zusammenkunft nun dort
geben. Zuvor fand diese in Melaune und zuletzt in der Kodersdorfer
Kirchgemeinde statt.
Gut 130 Jugendliche – so dass viele keinen Sitzplatz mehr bekamen – waren
aus dem gesamten Kirchenkreis Niesky, aus dem Kreis Kamenz und selbst aus
der Landeshauptstadt gekommen, um gemeinsam mit der Klittener Jungen
Gemeinde unter dem Motto „Life Style“ die Brotzeit zu begehen. Dabei kamen
Lobpreisungen mit Gesang, Spiel und Theater nicht zu kurz. Gezeigt wurde
ein Film, der während der Rumänienrüstzeit im Juli dieses Jahres von den
Jugendlichen der Jugendscheune Melaune e.V. aufgenommen worden war. Er
vermittelte einen Einblick in die Hilfe, die die jungen Leute den Menschen
in Rumänien zukommen lassen.
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 7. September
2010 +++
Pilgerherberge verstärkt genutzt
Von Anja Hecking
In der „Alten Schule“ in Buchholz haben bisher
in diesem Jahr mehr Pilger übernachtet als sonst.
In diesem Jahr haben schon 130 Pilger
in der „Alten Schule“ in Buchholz übernachtet. Das sind 30 mehr als im
gleichen Zeitraum der Vorjahre. Auffallend in diesem Jahr war auch der
zeitige Start der Pilgersaison. Schon im Januar wurden in der Herberge die
ersten Gäste begrüßt, bestätigt Katharina Tobias, Vorsitzende des
christlichen Kulturvereins „Tenne“. Der Verein betreibt die „Alte Schule“
gemeinsam mit der evangelischen Kirchgemeinde als kulturelle
Begegnungsstätte. Hier befindet sich auch die kleine Herberge. Die
Pilgersaison beginnt sonst in der Woche vor Ostern und endet im Oktober.
Pilger, die den Jakobsweg entlang der alten Handelsstraße Via Regia von
Görlitz aus bis nach Buchholz zurücklegen, bringen nach Einschätzung des
Vereins meistens schon viel Erfahrung mit. Viele von ihnen sind in den
alten Bundesländern zu Hause. Die Tagesstrecke von Görlitz bis nach
Buchholz umfasst um die 30 Kilometer und erfordert Durchhaltevermögen. Das
hat der Verein in diesem Jahr selbst getestet. Zwischen sieben und acht
Stunden mit Pausenzeiten haben die Mitstreiter für das Teilstück benötigt.
In der „Alten Schule“ stehen für Pilger ein Zimmer mit zwei Betten, eine
Liege und mehrere Matratzen auf dem Spitzboden sowie weitere Notquartiere
bereit. „Es muss niemand weggeschickt werden“, sagt Sonja Leubner vom
Tenne-Verein. Auf Wunsch erteilen Katharina Tobias und Sonja Leubner den
Pilgern am Morgen in der kleinen Dorfkirche gern auch den Reisesegen.
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 7.
September
2010 +++
Neues Konzept für Discos funktioniert
Von Anja Hecking
Buchholz. Das neue Vermarktungskonzept
des Kultur- und Sportvereins für die Freiluftsaison im Schlosspark ist
aufgegangen. Als Vier-Gänge-Menü hat der Verein vier Diskotheken zwischen
Ende Mai und Anfang September über das Internet und Flyer beworben.
Dadurch wurden auch Gäste aus der gesamten Region aufmerksam. Das
bestätigt der Verein, der mit der Disco am heutigen Sonnabend, ab 21 Uhr,
die Nachspeise bereithält. Vor allem an junge Leute richtet sich das
Angebot. |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 3. September
2010 +++
Aus dem Einsatztagebuch August
Bissiger Hund
Ein Kind wurde in Buchholz von einem Hund ins Gesicht gebissen. Vermutlich
durch plötzliches Herantreten von hinten erschrak der an der Leine
geführte Schnauzer-Labrador-Mischling derart, dass er dem zwölfjährigen
Mädchen ein Stück Oberlippe abbiss. Gegen den Hundehalter wird wegen
fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. |
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Die Landfrauen Anneliese
Schulze (links) und Rosi Idziaschek binden einen
Erntekranz für die polnische Partnergemeinde Jezow Sudecki. |
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Landfrauen binden Kranz als Gastgeschenk
Von Constanze Junghanß
Am Wochenende ist der Verein bei einem
Besuch im polnischen Partnerort dabei. Ab Oktober plant er Vorträge zur
Gesundheit
Mit flinken Fingern bindet Christine Becker
das Getreide zusammen. Immer fünf Halme verknüpft sie miteinander. Aus den
Minigarben entsteht ein Erntekranz. Den nehmen die Landfrauen an diesem
Wochenende in die polnischen Partnergemeinde von Vierkirchen, Jezow
Sudecki mit.
„Seit vielen Jahren pflegt die Gemeinde die Kontakte und wir Landfrauen
sind bei den Treffen immer mit dabei“, freut sich Vereinsvorsitzender
Heike Windler schon auf den Ausflug ins polnische Nachbarland. An dem
Gastgeschenk haben sieben Vereinsmitgliedern mitgearbeitet. Doch nicht nur
Kränze werden von den Landfrauen gebunden. Der August und der September
sind die arbeitsreichsten Monate bei den Landfrauen. Das beginnt bereits
mit der Getreideernte für die zahlreichen Bastelarbeiten. Mit der Hand und
per Sichel werden Weizen, Roggen, Gerste und Hafer eingebracht. „Wir
sortieren gemeinsam die Garben und schneiden die Ähren“, erklärt Heike
Windler.
Vorbereitungen sind A und
O
Lieselotte Friede ergänzt, dass die Vorbereitungen viel Arbeit machen.
„Aber wir haben jede Menge Spaß dabei und können uns hier im Kreis über
alte Handarbeitstechniken und Rezepte austauschen“, sagt die Rentnerin.
Die Pflege der Gemeinsamkeit im dörflichen Leben, die Weitergabe
traditioneller Techniken und der Erfahrungsaustausch rund um den
landwirtschaftlichen Jahreslauf sind die Dinge, die die Landfrauen
beschäftigen. 23 Mitglieder hat der Verein insgesamt. Sie kommen nicht nur
aus Melaune, sondern auch aus Reichenbach, Sohland, Mengelsdorf und
Meuselwitz – so, wie Waltraud Fülöp. Sie arbeitet im gleichnamigen
landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Meuselwitz. Ihr liegen die
Landwirtschaft und die Natur am Herzen. In der Stadt würde sie sich ebenso
wenig wohlfühlen wie die anderen Vereinsmitglieder. „Im Dorf gibt es keine
Anonymität. Da hat jeder ein Auge auf den anderen und dadurch funktioniert
auch das gute Miteinander auf dem Land“, sagt sie. Wohl auch deshalb sind
die Treffen in der Landfarm Melaune immer so beliebt.
Die Angebote werden jetzt erweitert. Handarbeitsnachmittage mit Klöppeln,
Häkeln und Stricken soll es ab Oktober geben. Öffentliche Vorträge zur
Gesundheit stehen auf dem Plan. Und Ende September veranstalten die
Landfrauen gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und Ernährungsfachfrauen vom
Bauernhof Ladusch einen Kartoffel-Projekttag in der Grundschule
Nieder-Seifersdorf. „Wer Lust hat, bei uns mitzumachen oder einfach mal
über die Schultern zu schauen, ist herzlich eingeladen“, sagt Heike
Windler.
Die Mitglieder des 1994 gegründeten Landfrauenvereins treffen sich ein-
bis zweimal monatlich in der Landfarm Melaune. Kontakt über Heike Windler,
02894 Vierkirchen, unter 035827/70415 oder 035827/72067..
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A u g u s t 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 19. August
2010 +++
Polizeibericht
250 Liter Diesel vom Bohrfahrzeug abgezapft
Melaune. Aus einem Bohrgerätefahrzeug, das in einem Melauner
Steinbruch gesichert abgestellt war, hat in der Nacht zum Dienstag jemand
250 Liter Diesel abgezapft.
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 13. August
2010 +++
Nachrichten
Telefonkabel wird ohne Einschränkungen verlegt
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf.
Im Zuge des Straßenbaus der Kreisstraße in Arnsdorf-Hilbersdorf wird auch
ein Glasfaserkabel der Deutschen Telekom umverlegt. „Für die Anwohner gibt
es aber dadurch keine Einschränkungen“, sagt Baubetreuer Stephan Lehmann.
Das Kabel wird während der Arbeit nicht vom Netz abgetrennt. |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 12. August
2010 +++
Dorffest mit Sport und Unterhaltung
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf. Der lang gestreckte Ortsteil von Vierkirchen
bereitet sich auf sein diesjähriges Dorffest vor. Dazu lädt der
Sportverein vom 20. bis 22. August ein. Jede Menge Musik steht auf dem
Programm. Am Freitag in einer Woche spielen die Heideländer Musikanten.
Abends gibt es eine Diskothek mit Feuerwerk.
Sonnabend wird erst einmal dem Ball beim
Fußball hinterher gejagt. Ab 20 Uhr erleben die Gäste ein
Tina-Turner-Double und einen Tanzabend mit DJ Rutzl. Sonntag beginnt 10.30
eine Ausstellung mit Oldtimern. Der Nachmittag bietet Comedy und Musik.
Für die Kinder gibt es Mitmachangebote. |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 11. August
2010 +++
Nachrichten
Straßenbau wird noch über ein Jahr dauern
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf. Der Bau
der Kreisstraße durch den Ort samt einem Radweg soll voraussichtlich im
Sommer 2011 abgeschlossen sein. Das bestätigt Bürgermeister Horst Brückner
(parteilos). In Hilbersdorf wird außerdem zurzeit der zentrale
Abwasserkanal verlegt. Abwasserzweckverband und Gemeinde sind dafür die
Bauträger. In diesem Zuge erhält die Straße auch eine neue Decke. „Hier
rechnen wir mit einem Bauende in etwa vier Wochen“, sagt Horst Brückner. |
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Diese Stützmauer in
Arnsdorf-Hilbersdorf ist durch das Hochwasser weggebrochen.
Die Bauarbeiter haben die Lage im Griff.Foto: Constanze
Junghanß |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 10. August
2010 +++
In Arnsdorf brechen Stützmauern weg
Von Anja Hecking und Constanze Junghanß
Das Hochwasser hat auch für Schäden in
den Gemeinden des Umlandes gesorgt. SZ erkundigte sich nach der aktuellen
Lage
Schäden beim Strassenbau in Arnsdorf sind überschaubar
Auf den Dörfern rund um Görlitz hat das Hochwasser keine größeren
Schäden eingerichtet (SZ berichtetet). Dennoch mussten sich die
Straßenbauarbeiter in Arnsdorf-Hilbersdorf gestern auf die Zerstörungen
einstellen, die das Arnsdorfer Wasser hinterlassen hat. Zu einer
dramatischen Bauverzögerung wird es deshalb aber nicht kommen. Das
bestätigte Bürgermeister Horst Brückner (parteilos). Zwei Stützmauern sind
weggebrochen. Eine davon sollte im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße, die
vom Ortseingang Richtung Autobahn bis zum Ortsausgang Richtung Königshain
führt, erneuert werden. Derzeit ist die Firma Nadebor aus Krauschwitz mit
dem Straßen- und Tiefbau und der Regenentwässerung auf der etwa zwei
Kilometer langen Strecke beschäftigt. „Als das Wasser am Sonnabend immer
weiter stieg, sind gleich einige Leute aus der Firma vor Ort gefahren, um
die Schäden einzudämmen“, sagt Vorarbeiter Mike Werchosch. Immerhin stand
in der ausgebaggerten Straße das Wasser 80 Zentimeter tief. Ein
Baufahrzeug musste gesichert werden, da Wasser rein lief. Hier hofft die
Firma, dass die Versicherung für die notwendige Reparatur aufkommt. Ein
Teil der Frostschutz- und Tragschichten im Boden wurde durch das
Hochwasser weggespült. Das aufgeweichte, schlammige Erdreich wird an den
betroffenen Stellen ausgetauscht. Auch einige Regenwasserleitungen sind
durch Sand, Schlamm und Steine zugesetzt. Hier erfolgt eine Spülung.
„Diese Maßnahmen sind ziemlich schnell zu realisieren“, schätzt
Baubetreuer Stephan Lehmann ein. An der rund 200 Meter langen Stützmauer
am Arnsdorfer Wasser, die im Zuge des Straßenbaus erneuert wurde,
richteten die Naturgewalten zum Glück keinen Schaden an.
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+++ Sächsische Zeitung, Montag, 9. August
2010 +++
Die Katastrophe bleibt aus
Von Anja Hecking und Constanze Junghanß
Im Umland ist die Lage wesentlich
entspannter als in Görlitz. Flüsse und Dorfbäche sind am Sonnabend je nach
Ortslage am späten Nachmittag bis zum Abend aufgrund der starken
anhaltenden Regenfälle über die Ufer getreten. Die Pegel blieben dann aber
relativ schnell konstant und waren noch in der Nacht wieder rückläufig.
Diese Einschätzung betrifft vor allem den Weißen Schöps im Raum
Markersdorf und Holtendorf sowie die Dorfbäche.
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Vereinshaus in Melaune betroffen
Anders sieht es Raum Sohland, Reichenbach und Vierkirchen aus, wo der
Schwarze Schöps fließt. In Melaune machten sich die Überschwemmungen rund
um das Vereinshaus Alte Wassermühle unweit vom Eisstadion und das
Feuerwehrhaus breit. Die Feuerwehr konnte ihre Fahrzeuge noch rechtzeitig
aus dem Gerätehaus holen. In Arnsdorf richtete das Arnsdorfer Wasser
Schaden auf den Straßen- und Abwasser-Baustellen an. Die Firmen versuchten
gestern, Herr der Lage zu werden und erste Schäden zu beseitigen. |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 7. August
2010 +++
Nachrichten
Gemeinde gibt Geld für Spielgeräte
Von Anja Hecking
Die Gemeinde wird für die Tagesmutter in Arnsdorf-Hilbersdorf einen Antrag
auf Fördermittel für Spielgeräte stellen. Das hat der Gemeinderat
beschlossen. Annett Queißer möchte Spielgeräte für den Innen- und
Außenbereich kaufen und dafür 2011 eine Förderung über den Landkreis
Görlitz nutzen. Die Gemeinde wird den Eigenanteil von rund 290 Euro bereit
stellen. Die gesamte Investition kostet 2900 Euro. Die Tagesmutter
arbeitet seit August 2009. Die Kommune hat diese Betreuungsform auch im
Bedarfsplan anerkannt. |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 4. August
2010 +++
Nachrichten
Landkino zeigt bis Mitte September montags
Filme
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf. Das
Landkino auf dem Pfarrhof ist in dieser Woche in seine zweite Runde
gestartet. Bis zum 13. September flimmern hier an jedem Montagabend wieder
Filme über die Leinwand. Wer gemeinsam dazu lachen, weinen, nachdenken
oder gespannt das Geschehen verfolgen will, der sollte sich die Montage
vormerken. Los geht es immer um 20 Uhr. Am 9. August läuft zum Beispiel
die amerikanische Tragikomödie „In den Schuhen meiner Schwester“. Auf dem
Pfarrhof können sich die Gäste auch unterhalten, ein Glas Wein trinken und
die Atmosphäre genießen.
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Fitnesskurse bald im Schloss
Von Anja Hecking
Der Kreissportbund wagt sich im
Görlitzer Raum auf Neuland. Die ersten Mitstreiter melden sich an.
Mit dem Gesundheitssportkurs, den der
Oberlausitzer Kreissportbund ab Ende August im Buchholzer Schloss anbietet
(SZ berichtete), wagt sich der Verein im Görlitzer Bereich auf Neuland.
Ein ähnliches Angebot hatte Übungsleiterin Kathrin Blümel schon einmal mit
Erfolg in See gestartet.
Interessenten in Buchholz können also bald etwas für ihre Gesundheit,
Beweglichkeit und Ausdauer tun, ohne dass sie dafür mit dem Auto bis nach
Görlitz oder in eine andere Stadt zu fahren brauchen. Auf Buchholz ist der
Kreissportbund gekommen, weil es vor Ort Nachfragen gab. Im Schloss steht
außerdem ein geeigneter Raum bereit. Mit der Gemeinde Vierkirchen ist sich
der Sportbund schnell und unkompliziert einig geworden. Der
Gesundheitssportkurs beinhaltet Gymnastik für die Wirbelsäule, Training
auf dem Steppbrett, Übungen für Koordination, Kraft, Problemzonen und
Entspannung. Je nach Nachfrage und Alter stellt sich Kathrin Blümel auf
die Teilnehmer ein. Bei Bedarf können auch zwei Gruppen gebildet werden.
In eine Liste, die im Buchholzer Frisörsalon ausliegt, haben sich schon
mehrere Frauen eingetragen, freut sich die Übungsleiterin. Losgehen wird
es am 30. August um 19.30 Uhr für eine Stunde. Zehn Wochen lang finden die
Einheiten statt. Eine vorherige Anmeldung beim Kreissportbund ist nötig.
Außerdem können Interessenten prüfen, ob ihre Krankenkasse die Kosten
übernimmt oder einen Bonus vergibt. Die Gesundheitssportkurse sind mit dem
Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ zertifiziert. Die 43-jährige
Übungsleiterin ist für Kurse im Breitensport, Gesundheitssport, Reha und
Wellness ausgebildet und arbeitet als Koordinatorin beim Kreissportbund.
Anmeldungen unter 03581/7 50 08 12 blümel@oberlausitzer-ksb.de |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 3. August
2010 +++
Parkproblem für Erzieherinnen gelöst
Buchholz. Nachdem die Kita-Kinder aus
Weißenberg vorübergehend in die ehemalige Grundschule in Buchholz
eingezogen sind (SZ berichtete), wurde inzwischen auch das Parkproblem für
die zehn Erzieherinnen gelöst. Es stehen jetzt separate Parkflächen
bereit. Dadurch bleibt an der Einrichtung Platz für die Eltern, die ihre
Kinder mit dem Auto nach Buchholz bringen.
Ansonsten ist es auf der schmalen Straße recht eng. Der Kindergarten kann
bis zu 73 Kinder in Buchholz betreuen. Das sind mehr, als zuletzt Schüler
die Grundschule besuchten. Das waren je nach Schuljahr zwischen 40 und 50
Mädchen und Jungen. Die Kindertagesstätte Weißenberg wird umfassend
saniert und nutzt das Schulhaus im Nachbarort gern als Ausweichquartier. (bd/SZ/ah). |
J u l i 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 31.
Juli 2010 +++
Nachrichten
Sportverein hat jetzt zwei
Kindertanzgruppen
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf. Der Sportverein
hat einen neuen Bereich für die Kinder erschlossen. Zwei Kindertanzgruppen
haben sich unter der Leitung von Maria Barteldt und Caroline Hänsel
gebildet. Insgesamt machen bisher 17 Kinder im Alter von vier bis acht
Jahren mit. Nächster großer Auftritt ist am 20. August zum
Seniorennachmittag im Rahmen des Dorffestes. |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 30. Juli
2010 +++
Nachrichten
Arnsdorfer feiern zum 20. Mal am ehemaligen
Bahnhof
Von Constanze Junghanß
Arnsdorf-Hilbersdorf. Der ehemalige Bahnhof wird an diesem
Sonnabend wieder zum Leben erweckt. Hier veranstalten die Anwohner aus dem
Ort ein Straßenfest. „Seit 1990 hat das Fest bei uns Tradition“, erzählt
Ursula Kliem aus Arnsdorf.
Wichtig sind ihr und den Nachbarn der Zusammenhalt im Dorf, der durch
solche privat organisierten Veranstaltungen mit gepflegt wird. „Früher
waren wir zusammen mit den Kindern etwa 40 Leute, die mitgemacht haben“,
sagt sie. Noch heute kommen die nun erwachsenen Kinder mit ihrem eigenen
Nachwuchs gern zu diesem Traditionsfest. Ein Straßenfest gibt es seit
Jahren auch in der Rotsteingemeinde. Dort feiern die Sohländer auf ihrer
Paulsdorfer Straße. |
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Hell und groß sind die meisten
Räume in der ehemaligen Grundschule in Buchholz. Hier
leben jetzt die Weißenberger Kita-Kinder.Foto: SZ/Uwe
Soeder |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 29. Juli
2010 +++
Weißenberger „Strombergwichtel“ beziehen
ihr Übergangs-Quartier
Von Kerstin Fiedler
Die Baugenehmigung für die Sanierung
der Kita liegt jetzt vor. Während der Bauzeit sind die Kinder in Buchholz
untergebracht.
Fröhliches Lachen kommt aus den Räumen der
ehemaligen Grundschule in Buchholz. Nachdem die letzten Grundschüler zum
Schuljahresende ausgezogen waren, wurde in den vergangenen 14Tagen mächtig
gewerkelt. Die Bauhof-Mitarbeiter aus Weißenberg, Erzieherinnen und Eltern
halfen, aus der ehemaligen Grundschule ein Übergangsdomizil für die
Weißenberger Kindertagesstätte „Strombergwichtel“ zu machen. Die nämlich
soll saniert werden. Am Montag kam die lang ersehnte Baugenehmigung. Am
selben Tag sind die Kinder in Buchholz eingezogen. „Für alle war es eine
Überraschung im neuen Haus. Doch als die Kinder sahen, dass in den Zimmern
ihre gewohnten Möbel stehen, fühlten sie sich schnell heimisch“, sagt die
Leiterin der Kindertagesstätte, Monika Böhme.
Schöne Gruppenräume
Alle fünf Gruppenzimmer haben einen freundlichen, hellen Anstrich
erhalten. Für die zweitälteste Krippengruppe sind zwei Waschbecken im
Zimmer. Die Kleinsten haben ihre Betten mit im Gruppenraum. „Aber der Raum
ist sehr groß, da geht das schon mal für die Übergangszeit. Auch zwei
Räume für die älteren Kinder sind schön groß. Der Renner bei den Kindern
sind die Tafeln zum Malen. Erzieherin Gudrun Bräuer ist zufrieden mit dem
Ausweichobjekt. Nur die Umstellung, dass die Küche im Keller ist, muss
sich noch einprägen. Gudrun Bräuer ist ein wenig traurig, denn sie wird
nicht mehr in der dann sanierten Einrichtung in Weißenberg arbeiten. „Ich
gehe nächstes Jahr in Rente“, sagt sie.
„Der Platz für die Vorschulgruppe ist etwas klein“, sagt Monika Böhme.
Hier musste auch noch Platz gemacht werden für den Ausgang zur
Fluchttreppe, die in Weißenberg ab- und in Buchholz wieder angebaut wurde.
„Aber wir können den Turnraum im Schloss mit nutzen, da wird es sich schon
alles einpegeln“, sagt die Leiterin. – Vorige Woche waren die zuständigen
Ämter aus Görlitz zur Kontrolle in Buchholz. Bis auf kleine Auflagen, die
noch verändert werden, wurde alles genehmigt.
Andreas Heinisch aus Kotitz ist ganz zufrieden mit dem Ausweichobjekt. Er
muss mit Tochter Lena Vanessa jetzt zehn Minuten länger fahren. „Aber für
eine absehbare Übergangszeit geht das schon in Ordnung“, sagt er.
Erste Aufträge am
30.August
Auch die Weißenberger Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann ist froh, dass
alles so gut geklappt hat. Das kurze Halten vor der Einrichtung wird sich
einspielen, der Schulbus, der früher durch die Gasse fuhr, ist verlegt
worden. Nun kann sich die Stadt auf die Sanierung in Weißenberg
konzentrieren. An der Kita stehen jetzt die Container. „Um Geld zu sparen,
räumt der Bauhof alles aus. Was wieder verwendet werden kann, wird
eingelagert“, sagt Marion Zimmermann. Das Planungsbüro erarbeitet derzeit
die Leistungsbeschreibungen. Erste Aufträge sollen zu einem
Sonder-Stadtrat am 30.August möglichst an regionale Firmen vergeben
werden.
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 28. Juli
2010 +++
Sport im Schloss ab Ende August
Buchholz. Der Oberlausitzer
Kreissportbund bietet erstmalig im Buchholzer Schloss einen
Gesundheitssportkurs für alle Interessierten an. Wirbelsäulengymnastik,
Bewegungstraining mit dem Steppbrett, Koordinationsschulung,
Kräftigungsübungen für die Muskelgruppen Bauch-Beine-Po und Arme sind
geplant. Unterschiedliche Entspannungsübungen runden jede Kursstunde ab.
Losgehen soll es am 30. August, von 19.30 bis 20.30 Uhr. Zehn Wochen lang,
immer montags für eine Stunde, geht es weiter.
Eine vorherige Anmeldung beim Oberlausitzer Kreissportbund, unter 03581/7
50 08 12 ist nötig.
Interessenten sollten vorab ihre Krankenkasse nach der Kostenübernahme
oder einem Bonusprogramm fragen. Die Gesundheitssportkurse sind mit dem
Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ zertifiziert. Anmeldungen beim
Kreissportbund sind auch per E-Mail möglich. (SZ). |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 28. Juli
2010 +++
Ortsstraße erhält neue Schwarzdecke
Melaune. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt
von Melaune geht voran. Am Mittwoch und gestern hat die Wilsdruffer
Straßenbaufirma mehrere Schichten aufgebracht. Das ist keine leichte
Arbeit für die Straßenbauer. Denn der Asphalt ist nach dem Auftragen auf
dem Boden 160 Grad heiß. Dazu kommt die tägliche Hitze. Die S122 wird
zurzeit zwischen der Einmündung nach Tetta und der Kreisstraße nach
Reichenbach grundhaft ausgebaut. |
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Siegfried Kreusch zeigt
verschiedene handwerkliche Schmiedearbeiten, die er für
die Ausstellung zusammengetragen hat.Foto: Bernhard Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 17.
Juli 2010 +++
Das Handwerk vor 100 Jahren
Von Bernhard Donke
In der Kirche sind Zeugnisse der örtlichen
Gewerke von 1900 bis 1950 zu sehen.
In den Logenräumen der Kirche Buchholz wurde
innerhalb der Ausstellung „Chronikblätter“ eine weitere Exposition unter
dem Titel „Handwerk und Gewerbe in Buchholz und Tetta in der ersten Hälfte
des 20.Jahrhunderts“ eröffnet.
Diese Ausstellung basiert auf den Geschichtsblättern von Gotthard Ender,
der sie wie schon so oft für eine Schau zur Verfügung stellte. Gestaltet
wurde die Ausstellung von Sonja Leubner und Kerstin Ender. Gezeigt werden
Fotos und Dokumente, die das Handwerk und Gewerbe in beiden Orten von 1900
bis 1950 widerspiegeln. Außerdem sind handwerkliche Erzeugnisse zu sehen,
wie die gesammelten und aufgearbeiteten Schmiedearbeiten von Siegfried
Kreusch, der Anfang der 1950er Jahre in der Dorfschmiede von Fritz Laube
in Buchholz erfolgreich seine Schmiedegesellenlehre absolvierte. „Ich
finde die Ausstellung sehr gelungen. Vor allem wir älteren Bürger finden
uns in vielen Bildern wieder, weil uns viele Dinge im Ort noch bekannt
sind“, sagt Siegfried Kreusch. |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 17.
Juli 2010 +++
Nach Sommerfilm das Montagskino
Arnsdorf. Nach dem Sommerfilmprogramm, das seinen Abschluss mit dem
Pfarrhoffest am ersten Juli-Wochenende hatte, ist jetzt Sommerpause im
Landkino Arnsdorf.
Die Filmfreunde können sich aber schon auf den August freuen, denn dann
startet das Montagskino. Jeden Montagabend, bis zum 13.September, läuft ab
20Uhr ein Spielfim. Den Auftakt macht der oscarnominierte Streifen „Das
weiße Band“ Ein Drama um ein Dorf im Norden Deutschlands vor dem Ersten
Weltkrieg.
Gezeigt werden außerdem das auch in Görlitz gedrehte Drama „Der Vorleser“
am 23.August und die Geschichte um den niederlausitzer Krabat in dem
gleichnamigen Film am 13.September. (SZ/sg) |
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Die Informationstafel neben
den historischen Grenzsteinen Foto: B. Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 14.
Juli 2010 +++
Grenzsteine aufgewertet
Von Bernhard Donke
Eine Tafel gibt Auskunft über den Grenzverlauf
zwischen den Königreichen Preußen und Sachsen.
Genauere Auskünfte über die
inzwischen restaurierten Grenzsteine gibt jetzt eine Informationstafel.
Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Hohendubrau stellten diese an die
beiden historischen Grenzsteine zwischen dem Königreich Preußen und dem
Königreich Sachsen an der Verbindungsstraße von Buchholz nach Gebelzig
auf.
Einst trennte diese Grenze auch die drei Kirchgemeinden und Gemeinden
Buchholz, Weißenberg und Gebelzig. Gezogen wurde die neue Grenze durch die
Oberlausitz nach dem Wiener Kongress 1815 und als Vergeltung. Denn der
sächsische König hatte bis zur Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht
bei Leipzig 1813 als Mitglied im Napoleon treuen Rheinbund an dessen Seite
gestanden und gekämpft.
Danach trennte die Grenze die Oberlausitz in einen preußischen und einen
sächsischen Teil. Auf der Tafel kann jetzt jeder Interessierte nachlesen,
wann, warum und wofür diese Grenzsteine einst standen. Entworfen wurde die
Tafel vom Heimatfreund und Grenzsteinforscher Manfred Steinmann aus
Reichenbach.
Neben diese Tafel und die bereits sanierten Grenzsteine, auch Pilare
genannt, will die Gemeinde Hohendubrau noch eine rustikale Bank
aufstellen, damit sich der müde Wanderer auch setzen und die Tafel in Ruhe
lesen kann.
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Sohn Reik schmiedet das Eisen,
Vater Harald Dießner erhitzt schon das nächste Stück Eisen
im Schmiedefeuer. Damit allein lässt sich heute kein Geld
mehr verdie-
nen, deshalb werden in der Arnsdorfer Schmiede
auch Treppen, Geländer, Türen, Tore und
Stahl-
konstruktionen gebaut. Zudem werden auch die Dienste
einer Bauschlos-
serei in der seit 100 Jahren bestehenden
Schmiede der Familie Dießner angeboten.
Die Wetterfahne zeigt es: Das Haus mit der Schmiede steht
mindestens seit dem Jahr 1852.Fotos: SZ/Steffen Gerhardt |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 10. Juli
2010 +++
Das Feuer brennt in der vierten Generation
Von Steffen Gerhardt
Wenn sich in Arnsdorf die
Quecksilbersäule in Bewegung setzt, die 30-Grad-Marke zu überschreiten,
dann ist das Feuer in der Schmiede Dießner schon wieder erloschen. „Bei
dieser Hitze entfachen wir das Feuer nur in den Morgenstunden, um Eisen zu
erhitzen“, sagt Harald Dießner. Denn längst ist für den Inhaber, seinem
Sohn Reik und den beiden Angestellten das Schmieden nur eine Tätigkeit
unter vielen.
Der Schmied von heute muss Fachwissen und Erfahrung im Metallbau,
Kalkulieren und Ausschreiben haben. Das ist bei Dießners nicht anders,
zumal Vater und Sohn beide Schmiedemeister sind. „Die Erbfolge ist also
geklärt“, sagt Harald Dießner schmunzelnd. Auch wenn er erst 55 ist und
noch einige Eisen bis zur Rente schmieden muss, so freut er sich dennoch,
dass sein Sohn die Familientradition fortsetzen will. „Die Schmiede
Dießner gehörte schon immer zu Arnsdorf und so soll es auch bleiben“,
sagen die beiden Schmiede übereinstimmend.
In diesem Jahr sind es 100 Jahre, dass es die Schmiede gibt. Großvater
Hermann Dießner eröffnete sie auf dem eigenen Grundstück 1910. Da er sehr
früh starb, ist wenig von ihm überliefert. Auch was das Haus betrifft. Die
in Ehren gehaltene Wetterfahne auf dem Dach kündet von 1852. „Leider haben
wir bisher aus dieser Zeit keine Aufzeichnungen gefunden, so dass die Zeit
vor 1910 für uns nicht nachvollziehbar ist“, sagt der jetzige Chef.
Die Lehre in Niesky
gemacht
Harald Dießners Vater Herbert ist beiden noch gegenwärtig. Von ihm
übernahm Harald Dießner am 1.Juni 1988 die Schmiede. Vorher hatte er schon
seinen Meisterabschluss in der Tasche. „Opa“ ist auch Reik Dießner noch in
guter Erinnerung: „In den Ferien war ich oft in seiner Schmiede und habe
da mit herumgewerkelt. Das hat mir gefallen“, sagt der heute 33-Jährige.
Für ihn stand damit schon in der Schulzeit fest: Ich mache etwas mit
Metall. Reik ließ sich im Waggonbau Niesky zum Konstruktionsmechaniker
ausbilden und setzte gleich noch den Meisterlehrgang dran.
Sein Vater Harald hat auch die Nieskyer Berufsschule von Waggonbau und
Stahlbau besucht und sich dort zum Stahlbauer ausbilden lassen.
„Eigentlich wollte ich danach noch studieren, aber ich hatte nicht die
richtige Gesinnung“, erinnert er sich. Dennoch drückte Harald Dießner noch
einmal die Schulbank und schloss auf der Abendschule seine Ausbildung zum
Schmied erfolgreich ab. So wie ihn zog es auch Sohn Reik gleich nach der
Lehre in den Familienbetrieb nach Arnsdorf.
Über Mangel an Aufträgen können sich die beiden Dießners nicht beklagen.
„Die letzten drei Jahre liefen für uns gut, so dass wir über den Winter
auch keinen Mitarbeiter zu Hause lassen mussten“, sagt der Firmenchef.
Private und gewerbliche Kunden, die sich die Waage halten, kommen
vorwiegend aus den Kreisen Görlitz und Bautzen nach Arnsdorf. Aber
Aufträge hatten sie auch schon im Allgäu und in der Stadt Prag.
Immer Lehrlinge
ausgebildet
Und auf noch etwas sind Dießners stolz: In ihrer Schmiede wurden fast
immer Lehrlinge ausgebildet. Auch die beiden Mitarbeiter haben ihr
Handwerk einst in der Schmiede gelernt. Im vergangenen Jahr lernte ein
weiterer Lehrling aus, nur in diesem Jahr lag ihnen keine einzige
Bewerbung vor.
Sohn Reik, der mit Frau und Tochter von Diehsa nach Arnsdorf in das
großelterliche Haus einziehen will, hält die Tradition des Schmiedens über
Arnsdorf hinaus wach. Er ist auf Märkten anzutreffen und lockt die Leute
mit Hammerschlägen ans Schmiedefeuer.
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Claudius Soldan beim Verputzen
der Natursteine an der Mauer des Kirchvorplatzes in
Buchholz Foto: Donke |
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Kirchvorplatz in neuer Gestalt
Von Bernhard Donke
Der Platz soll künftig auch für Veranstaltungen im Ort genutzt werden.
Große und schwere Natursteine setzt
Claudius Soldan von der Firma Peter Soldan aus Weigersdorf in die Mauer
auf den Kirchvorplatz in Buchholz. Der Platz wird zurzeit durch die
Mitarbeiter der Firma neu gestaltet. Dazu gehört, dass entlang der
Friedhofsmauer eine Mauer aus Naturstein gesetzt und der Platz davor noch
mit Natursteinen gepflastert wird. In die Umgestaltung ist auch der
Seitenaufgang zum Friedhof einbezogen, der eine Treppe aus Naturstein
bekommt. Ist der Platz baulich fertig, wird er noch ansprechend begrünt.
„Diese Arbeiten werden im Zuge der inneren Dorfgestaltung vorgenommen und
sollen zur Verschönerung unseres Dorfbildes beitragen. Dabei ist der Platz
keineswegs als Parkplatz vorgesehen. Vielmehr soll er für verschiedene
Veranstaltungen rings um die Kirche und den historischen Ortskern dienen“,
sagt Udo Gleisenberg, der Buchholzer Ortsvorsteher. Die Kosten für den
neuen Kirchvorplatz belaufen sich auf rund 20000 Euro und werden durch das
Konjunkturpaket II zu 80 Prozent gefördert.
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 8. Juli
2010 +++
Die Feste im Görlitzer Umland kämpfen um
ihr Publikum
Von Constanze Junghanß und Steffen Gerhardt
Ein Grund zum Feiern findet sich immer – auch auf den Dörfern des
Umlandes. Der Sommer ist die hohe Zeit der Feste, und die Auswahl fällt
nicht immer leicht, vor allem wenn sich die Festivitäten an den
Wochenenden häufen. „Dass die Leute aber weniger zu den Festen gehen,
diese Erfahrung habe ich bisher nicht gemacht. Das Problem sehe ich eher
in der Abstimmung untereinander. Fehlt diese, dann nehmen sich die
Veranstalter die Leute gegenseitig weg“, sagt Harald Sturm. Der Görlitzer
Eventmanager betreut mit Technik und Ausstattung auch einige Dorffeste im
Umland, wie das in Girbigsdorf.
...
Jugend macht Werbung für
das Arnsdorfer Fest
Ursula Kliem vom Sportverein Arnsdorf-Hilbersdorf kann über die Resonanz
nicht klagen. „Unser Dorffest zieht von Jahr zu Jahr mehr Besucher an.
Sonnabends bieten wir immer einen ganz besonderen Höhepunkt, der von den
Gästen schon erwartet wird“, erzählt die Arnsdorferin. Außerdem macht die
Jugend jede Menge „Flüsterwerbung“, was auch Besucher aus den umliegenden
Orten anlockt. Vom 20. bis 22.August wird in diesem Jahr auf dem
Sportplatz gefeiert.
Ein Treues Stammpublikum
haben die Buchholzer
„Wir haben ein treues Stammpublikum“, sagt Klaus Leubner. Er ist Mitglied
im Kultur- und Sportverein Buchholz, der das Dorffest organisiert. Die
Zahl der Besucher richtet sich einerseits nach dem Wetter, andererseits
nach dem Programm, ist Leubners Erfahrung. Mitte Juli ist Schlagerstar
Andreas Martin zu Gast in Buchholz. „Ich hatte für dieses Konzert jetzt
einen Anruf einer Hamburgerin, die extra zu diesem Konzert kommen möchte
und eine Karte reservierte“, freut sich Klaus Leubner.. |
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Die Kita „Strombergwichtel“ am
Wasserturm in Weißenberg soll saniert werden.
Herzlich willkommen im Übergangsquartier, scheint
Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann zu sagen. In der
ehemaligen Grundschule Buchholz wird noch in diesem Monat
die Kita „Strombergwichtel“ aus Weißenberg einziehen.
Während der Schließzeit der Einrichtung wird hier
umgebaut. Fotos: Bernd Heinze |
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Lothar Brückner vom
städtischen Bauhof malert die Übergangszimmer in Buchholz. |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 7. Juli 2010 +++
„Strombergwichtel“ ziehen nach Buchholz
Von Kerstin Fiedler
Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann
pendelt derzeit öfter über die Kreisgrenze nach Buchholz. Dort sind seit
Montag Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt sowie Erzieherinnen dabei, den
Umzug der Kinder aus Weißenberg vorzubereiten. Nach der Schließzeit der
Kita vom 12. bis 23.Juli wird die ehemalige Grundschule das
Ausweichdomizil für die rund 70Kinder aus Weißenberg sein. Denn die
Einrichtung soll saniert werden.
Wie sehen die Eltern den Umzug nach Buchholz?
Marion Zimmermann weiß, dass es Diskussionen unter den Eltern gibt. Vor
allem die Weißenberger, die vielleicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad die
Einrichtung erreichten, werden sich umstellen müssen. Gestern morgen
brachten einige Mütter und ein Opa die Kinder per Auto. „Meine Tochter
wird sich kümmern müssen“, sagt ein Opa. Da sie früh um 8Uhr mit der
Arbeit beginnt, werde es eine Umstellung sein. „Aber hinterher wird es
doch für die Kinder schöner“, sagt er. Ramona Hartmann wohnt in Weißenberg
und braucht bisher kein Auto, um die Kinder in die Einrichtung zu bringen.
„Ich muss mal sehen, wie ich das dann mache. Aber hinterher wird es ja
hier schön werden“, sagt sie. Susann Peschel muss dagegen schon immer aus
Gröditz nach Weißenberg fahren. „Jetzt geht es eben bis nach Buchholz. Es
bleibt ja ein Übergang. Wir wollen doch, dass es hier schöner wird“, sagt
sie.
Wie wird die Kita in Buchholz aussehen?
Das Gebäude der ehemaligen Grundschule haben die Buchholzer innerhalb
kürzester Zeit ausgeräumt. „Deshalb konnten wir bereits am Montag
anfangen, hier zu arbeiten“, sagt Marion Zimmermann. Im Erdgeschoss gibt
es zwei Zimmer für den Krippenbereich. „Die Mäuschen- und die
Häschengruppe kommen hier rein“, sagt Kita-Leiterin Monika Böhme. Außerdem
gibt es im Erdgeschoss die Toiletten. „Es sind zwar zu wenig, aber wir
haben das auch mit dem Gesundheitsamt des Kreises Görlitz abgesprochen“,
sagt Marion Zimmermann. Im Obergeschosse gibt es drei Zimmer für die
Kindergartenkinder. Dort wird eine neue Trockenbauwand als
Brandschutzsicherung eingebaut. Die alte Fluchttreppe aus Weißenberg wird
an die Vorderfront in Buchholz angebaut. Auch deshalb haben die
Mitarbeiter des Bauhofes Weißenberg jetzt vorrangig in Buchholz zu tun.
„Wir werden das schon schaffen“, ist Horst Behnke sicher.
Was ist noch zu klären in Buchholz?
Vor allem um die Parkmöglichkeiten will sich Marion Zimmermann kümmern.
Derzeit ist vor dem Haus in der schmalen Straße noch die
Schulbushaltestelle. „Da die Zusammenarbeit mit den Buchholzern sehr gut
ist, hoffen wir hier auf eine Lösung. Schön wäre, die Haltestellen zu
verlegen“, so Marion Zimmermann. Der Spielplatz dagegen ist topp in
Ordnung. Ab Freitag werden dann mit Eltern und Erziehern die Möbel
umgeräumt. Am 21.Juli gibt es eine Brandschutzabnahme.
Wie geht es weiter in Weissenberg?
Für die Sanierung in Weißenberg fehlt derzeit noch die Baugenehmigung.
„Wir hoffen, dass es dann noch Firmen gibt, die auch bauen können“, sagt
Marion Zimmermann in Hinblick auf die vielen Projekte aus dem
Konjunkturpaket. Deshalb rechnen die Weißenberger vorsichtig mit einem
Jahr Bauzeit, hoffen auf weniger.
Kommentar: Von Fiedler.Kerstin@dd-v.de
über das Weißenberger Ausweichquartier
Kreisübergreifende Zusammenarbeit
Wie froh waren die Weißenberger Stadträte, als klar war, dass mit Mitteln
aus dem Konjunkturpaket die Kindertagesstätte saniert werden kann.
Gleichzeitig begann die Sorge um ein Ausweichquartier.
Lange wurde im Stadtgebiet gesucht. Doch die Verwaltung verwarf die
Varianten. Durch Zufall kam man auf die Grundschule in Buchholz im
Nachbarkreis Görlitz. Die wurde nämlich nach diesem Schuljahr nicht mehr
gebraucht, weil die Jänkendorfer und Buchholzer Kinder in die sanierte,
ehemalige Mittelschule Nieder Seifersdorf ziehen.
Doch geht es so einfach, dass aus dem Kreis Bautzen Kinder nach Buchholz
im Kreis Görlitz gehen? Es geht. Kein Kirchturmdenken, sondern
Solidarität. Lob aus Weißenberg für die Buchholzer und die Kreisämter.
Wenn diese Zusammenarbeit woanders so komplikationslos wäre, hätten viele
Leute gewonnen. |
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Kristin (rechts) zeigt schon
mal ganz stolz ihre ersten Blaubeeren, während Opa Günter,
Schwester Kira und Oma Elfriede (von links) noch fleißig
pflücken. Foto: B. Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, Dienstag,
6. Juli 2010 +++
Die Blaubeerzeit im Diehsaer Oberwald hat
begonnen
Von B. Donke
Vermutlich haben der lange Winter und
die kalte Witterung im Mai das Wachstum der köstlich-blauen Beeren
gehemmt. Dennoch – Elfriede und Günter Wache aus Melaune lockt es in den
Diehsaer Oberwald. „Das Beerenpflücken ist eine sehr mühselige Arbeit und
verursacht Kreuzschmerzen“, sagt Günter Wache. Doch es mache ihm und den
beiden Ferienkindern Kristin und Kira Spaß. Die Enkelkinder warten
gespannt darauf, was die Oma aus den blauen Beeren zaubert. „Schmecken
wird es uns auf alle Fälle“, sagt Kristin voller Überzeugung. Die
Fahrradtour hierher und anschließend wieder nach Hause mache außerdem so
richtig Appetit.
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 1. Juli
2010 +++
Schule in Buchholz wird Domizil für Kita
Weißenberg
Weißenberg/Buchholz.
Für die Stadt Weißenberg wird es ganz eng.
Erst seit Montag wird die Grundschule in Buchholz leer geräumt. Die Schule
soll aber ab dem 26.Juli schon Übergangsdomizil für die Kinder aus der
Kita „Strombergwichtel“ in Weißenberg sein. Erst wenn die Einrichtung leer
ist, kann mit Umbauten begonnen werden. „Es ist zwar nicht viel, aber doch
einiges zu tun in Buchholz“, sagt Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann. Zum
Beispiel muss die Fluchttreppe aus Weißenberg mit nach Buchholz.
Ab dem 9.Juli hat die Kindereinrichtung zwei Wochen Sommerpause. In
dieser Zeit soll alles über die Bühne gehen. „Wir sind ja froh, dass wir
ein Übergangsdomizil gefunden haben“, so Marion Zimmermann. Nach der
Schließzeit sollen die Kinder in Buchholz sein. (SZ/kf) |
J u n i 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 29. Juni
2010 +++
Großes Ausräumen hat begonnen
Buchholz. Seit gestern sind
Lehrerinnen, Gemeindeangestellte und Helfer dabei, die Grundschule
Buchholz leer zu räumen. „Was noch zu gebrauchen ist, wird in die neue
Schule nach Nieder Seifersdorf geschafft“, sagt Heidrun Mühle, die
bisherige leitende Lehrerin. Gleiches passiert in der Grundschule in
Jänkendorf.
Umziehen wird gleichfalls die kommunale Kita in Weißenberg, und zwar in
das Buchholzer Schulhaus. „Mitte Juli haben wir zwei Wochen Sommerpause.
Da wird umgeräumt, damit wir ab dem 26.Juli unsere Kinder in Buchholz
betreuen können“, erfuhr SZ von Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann. 60
bis 70 Kinder, davon 17 im Krippenalter, ziehen in Buchholz ein. Neun
Monate später geht es in die frisch sanierte Kita nach Weißenberg zurück.
(SZ/sg) |
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Zur Einweihung in Nieder
Seifersdorf wurden zwei Bäume gepflanzt als Symbol, dass
die Schule genauso mit ihren Schülern wächst. Foto: R.
Ullmann |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 25. Juni 2010 +++
Die Freude über den gemeinsamen Neuanfang
überwiegt
Von Annett Preuß
Es ist Abschied und Neuanfang zugleich.
Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde Mittwochnachmittag das rekonstruierte
und modernisierte Schulhaus in Nieder Seifersdorf eingeweiht. Rund 130
Grundschüler aus den Gemeinden Waldhufen und Vierkirchen lernen ab neuem
Schuljahr gemeinsam.
Gestern schloss Elfi Koch, die Leiterin der Grundschule Waldhufen, die
Tür des Jänkendorfer Schlosses zum letzten Mal zu. Damit enden in
Jänkendorf mehr als 423 Jahre Schulgeschichte. „Wir gehen mit einem
lachenden und einem weinenden Auge“, sagt sie. Natürlich überwiege die
Freude. Einiges – wie der Park – werde fehlen. Antje Schulz scheidet als
Elternsprecherin, weil ihr Kind die Schule verlässt. Sie sehe die
Einweihung als „beflügelnden Zwischenschritt“. Es gebe sicher noch
einiges, wo die Eltern dranbleiben sollten – gemeinsam mit dem
Bürgermeister und den Gemeinderäten. „Doch wir haben viel geschafft.“
Er kann es nicht lassen, sagt Wolfgang Schymuras Frau – und meint die
Tatsache, dass der langjährige Nieder Seifersdorfer Schulleiter (1951 bis
1989) und Leiter der Heimatstube auch den Schulumbau dokumentiert hat.
Waldhufen hat 2,5 Millionen Euro investiert. Zur Eröffnung bereitete der
85-Jährige eine Fotoausstellung vor. Ihn freue es außerordentlich, dass
aus dem Kirchsteig wieder eine Kinderstraße wird: mit Kita, Hort und
Schule. „Und dass der erst 1988 eingeweihte Neubau mit Turnhalle nicht
umsonst war“, sagt Schymura.
Schwieriger Umzug
„Logistisch ist dieser Umzug zweier Schulen nicht einfach“, sagt Horst
Brückner, Bürgermeister in Waldhufen und Vierkirchen. Ein Teil werde in
den Ferien passieren.
In Nieder Seifersdorf ist der Umbau der früheren Krippe zum Hort voll im
Gange. Er soll zum Jahresende abgeschlossen sein. Horst Brückner: „Das ist
schaffbar.“
Der Kinderkreis Vierkirchen e.V. schließt mit dem neuen Schuljahr seinen
Hort. Für Andreas Fünfstück, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinden
Nieder Seifersdorf und Arnsdorf und Mitglied im Trägerverein des
Kinderkreises, ein wichtiger Schritt: „Hort muss an einer Stelle und nahe
der Schule sein“, sagt er. Andernfalls seien zum Beispiel ganztägige
Angebote am Nachmittag für viele nicht nutzbar. „19 AGs gibt es ab dem
neuem Schuljahr“, sagt Koordinatorin Karin Richter.
Vieles sei in Buchholz und Jänkendorf schon parallel gelaufen. Neu kommt
Keramik dazu – wie das Reiten bereits jetzt überfüllt. Reinhold Kosan, der
Leiter der Feuerwehr Arnsdorf-Hilbersdorf, will Kinder für den Brandschutz
begeistern. Auch die Kirchengemeinden sind erstmals Kooperationspartner im
GTA-Projekt. Theologin Iris Spengler will mit ihrer Handpuppe Theo
biblische Geschichten erzählen.
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1.) Günther Kohl (links) und
Paul Hoke überlegen, ob vielleicht über einen Aushang im
Schaukasten ein neuer Ortschaftsrat gefunden werden
könnte. 2.) Einblicke in die frühere Landwirtschaft zeigt
die Ausstellung in der Putenfarm. 3.)Der Eingang zur
gepflegten Sport- und Kulturstätte. Fotos: U. Martin (2),
B. Donke |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 19. Juni
2010 +++
„Wir ziehen hier nicht weg“
Von Ullrich Martin
Vor drei Jahren erfolgte für Prachenau
der lang ersehnte Anschluss an das zentrale Abwassersystem. Das war, wie
viele der Einwohner sagen, vor allem auch für die kleine Ortschaft
zwischen Melaune, Buchholz und der Autobahn in vielerlei Hinsicht von
großem Vorteil. Denn mit dem zeitgleich laufenden Dorferneuerungsprogramm
lösten sich mit einem Schlag manche Probleme.
Die Dorfstraßen wurden neu gebaut, einige sogar mit kleinen
Verkehrsinseln. Der Dorfteich erhielt eine Graniteinfassung. Das
Ortszentrum gleich daneben, mit geschichtlichen Infotafeln seit dem Jahre
1239, der Freilandausstellung von landwirtschaftlichen Geräten oder dem
einstigen Spritzenhaus, das auch eine Gefangenenzelle enthielt, putzte
sich heraus. Manche Dreckecken verschwanden. Und: Die Einwohner selbst
werkelten an ihren Häusern und Grundstücken. Ehemalige
Landwirtschaftsbauten bieten heute Familien neuen Wohnraum.
Kurzum: „Prachenau ist einfach schön“, sagt Günther Kohl, hier geboren
und der bei unserer Begegnung gerade den Aushangkasten in der Dorfmitte
mit neuen Informationen versorgt. Auch heute noch engagiert er sich für
sein Dorf. „In der Altersabteilung der Feuerwehr, zu der ja jetzt
Prachenau, Döbschütz und Melaune gehören, pflegen wir die Tradition und
vor allem das Zusammensein. Da sind selbst unsere Frauen mit dabei.“
Nicht im
Gemeinderat dabei
Kommt man mit den Leuten ins Gespräch, fällt oft der Name Paul Hoke.
„Fragen Sie ihn doch. Der kann am besten erzählen, was hier alles so
läuft.“ Hoke lacht darüber: „Das kann eigentlich fast jeder. In Prachenau
stimmt noch manches, der Zusammenhalt, Hilfe, gegenseitiges Verstehen.“
Dazu muss man wissen, dass der jetzige Unternehmer seit 1990 Schritt für
Schritt einen großen Putenhof als Familienbetrieb mit Selbstvermarktung
aufbaute, über 17 Jahre als Gemeinde- und Ortschaftsrat wirkte und vieles
in dem 151-Seelendorf ins Laufen brachte. Eines aber bedrückt nicht nur
ihn: „Uns fehlen die nachrückenden, jungen Leute. Obwohl ich mich echt
bemühte, einen Nachfolger fand ich nicht.“ So ist Prachenau seit zwei
Jahren die einzige Ortschaft in Vierkirchen, die nicht im Gemeinderat
vertreten ist.
Parlamentarischen Beistand könnte zum Beispiel Familie Janke gebrauchen.
Schule und Kinderbetreuung wurden in die größeren Orte, bis nach
Nieder-Seifersdorf, verlegt. „Fast eine Stunde braucht man da, um unsere
zwei Kinder immer hin- und herzubringen. Das mit der Arbeit abzustimmen,
ist nicht einfach. Mit der Gemeinde könnte man ja über dieses Problem,
auch finanziell, mal diskutieren“, sagt Mutter Melanie. „Junge Familien
kann man an zwei Händen abzählen. Trotzdem, wir ziehen hier nicht weg.
Obwohl es kein Dorffest mehr gibt, wir feiern demnächst mit Freunden, mit
Kind und Kegel, ein eigenes internes Fest.“
Autobahn ist
unüberhörbar
Oben, am Fiebig, ist der Ort besonders schön. Trotz der neuen
Autobahntrasse, die nur 450 Meter weit weg ist. Manfred Herrmann, der
einheiratete, wohnt seit 41 Jahren dort. „Der Lärm belastet schon. Doch
wir müssen halt damit leben.“ Und wie könnte man Prachenau wieder etwas
mehr Schwung einimpfen? „Das geht nur mit der Mutterkolonie Melaune“, sagt
er mit etwas Schelm. „Zwischen uns liegen ja nur paar Fahrradminuten.“ Da
könnte selbst die Kulturanlage mit der Versammlungsbaracke davon
profitieren. Wolfgang Bäselt, der gegenüber wohnt und jahrelang die fast
einen Hektar große Fläche mähte: „Bis voriges Jahr gab’s noch Fußball,
manch lustiges Gaudispielchen oder Kegeln. Die Jugend fehlt. Der Maibaum
aber soll demnächst fallen. Diese Tradition wird wohl nicht einschlafen.“
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 16. Juni
2010 +++
Nachrichten
Bauleistungen werden später vergeben
Vierkirchen. Bauliche Sanierungsarbeiten hat die Gemeinde in der
Kindereinrichtung in Melaune geplant. Darüber sollte der Gemeinderat am
Montagabend entscheiden. Die Gemeinderäte sehen aber noch
Diskussionsbedarf und verschoben die Vergabe auf die nächste Sitzung. (SZ/sg). |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 12. Juni
2010 +++
Hortbetreuung künftig in Nieder Seifersdorf
Vierkirchen/Waldhufen.
Mit dem Start der Grundschüler in der
Grundschule in Nieder Seifersdorf ab August ändert sich auch die
Hortbetreuung. Bisher standen dafür die beiden Kitas des Kinderkreises
Vierkirchen in Melaune und Arnsdorf-Hilbersdorf bereit. Künftig sollen die
Schüler den gemeinsamen Schulhort in Nieder Seifersdorf besuchen und damit
die Ganztagsangebote besser nutzen können. Im August beginnt für die
Schulkinder aus Jänkendorf und Buchholz der Unterricht in der Grundschule
in Nieder-Seifersdorf. Die Schule wurde saniert. (SZ/ah). |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 9. Juni
2010 +++
Landkino startet morgen Abend
Mit einer Weinverkostung beginnt die Saison.
Der erste Streifen folgt Freitag.
Ab Freitagabend können sich alle
Landkinogänger auf die zwölfte Sommerfilmsaison in Arnsdorf-Hilbersdorf
freuen. In den nächsten Wochen bis zum 13. September verwandelt sich der
Pfarrhof in einen Kinosaal. Über 25 Filme werden große und kleine
Zuschauer zum Lachen und Weinen, Träumen und Nachdenken bringen. Bis zum
2. Juli läuft das Landkino jede Woche von Freitag bis Montag und am
Mittwoch. Danach, bis zum 13. September, ist immer montags Kinozeit. Dass
das Landkino mit einer Weinverkostung losgeht, hat in Arnsdorf Tradition.
Die Winzer-Familie Oswald aus Guntersblum gehört schon zum „Inventar“.
Liedermacher Ludwig Hetzel ist morgen Abend in der Pfarrhofscheune auch zu
Gast. In diesem Jahr gibt es keinen neuen Vorfilm. Der wurde bisher immer
von Mitstreitern vor Ort selbst gedreht. Dafür können sich treue
Landkinobesucher auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus allen
bisherigen elf Vorfilmen freuen. Das Los entscheidet, welcher Streifen
jeweils vor dem Hauptfilm zu sehen ist. Damit auch drum herum alles gut
läuft, stehen viele freiwillige Helfer bereit. Das Landkinoteam weist
aufgrund des Straßenbaus auf die etwas komplizierte Anfahrt hin. Der Weg
wird ausgeschildert. (SZ/ah)
Weitere Filme auf der Serviceseite am Tag.
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+++ Sächsische Zeitung, Montag, 7. Juni
2010 +++
Polizeibericht
Einbrecher entwenden aus einem Lkw das Funkgerät
Melaune. Zwischen dem 3. und 4. Juni drangen Diebe durch Einschlagen
der Scheibe der Beifahrertür in das Fahrerhaus eines gesichert
abgestellten Lkws ein und entwendeten den digitalen Fahrtenschreiber sowie
ein Funkgerät. Der Gesamtschaden beträgt rund 3000 Euro..
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 5. Juni
2010 +++
Kulturinsel Einsiedel kürt dritten
Baumhaus-Bauer
Zentendorf. Ein recht
komfortables Baumhaus will sich Familie Penâ aus dem Vierkirchener
Ortsteil Arnsdorf bei Görlitz in ihrem Garten bauen. Holz und Hilfe
bekommt sie nun von der Kulturinsel Einsiedel in Zentendorf zwischen
Görlitz und Rothenburg. Denn die Familie hat den monatlichen
Baumhaus-Wettbewerb der Insulaner gewonnen.
Die übrigen Bewerber gehen in die Wertung des nächsten Monats ein, teilt
die Kulturinsel mit. Weitere Bewerber mit einer Idee und Skizzen für ein
eigenes Baumhaus sind willkommen. Einsendeschluss ist am 23. Juni. (SZ/st)
www.kulturinsel.de.
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Nach seinem Reißaus trifft
Esel Freddy auch auf eine Kuh, gespielt von Peter Hänsel.
Immer die gleichen Kunststückchen. Das nervt den Esel
Freddy (Rita König) mächtig. Daher beschließt er, nicht
mehr durch den Reifen vom Zirkusdirektor (Ilona Köhler) zu
springen. Freddy verlässt den Zirkus und sucht sich
tierische Freunde, die in ihm mehr sehen als nur ein
Grautier. Mit „Freddy, der Esel“ tritt die Theatergruppe
des Kinderkreises am Sonntag, 10.30Uhr, zum Stauseefest in
Quitzdorf im Festzelt in Diehsa auf. Fotos: Pawel
Sosnowski |
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Das Theater mit den Eltern
Von Steffen Gerhardt
Am Wochenende wird wieder um den
Stausee Quitzdorf gefeiert. Viele Besucher werden erwartet und unter ihnen
sind auch einige Tiere, so wie der Esel Freddy. Dieser ist aus dem Zirkus
ausgebüxt und sucht sich nun neue Freunde – am Sonntag und am Stausee. Das
Grautier ist kein echter Esel, sondern Rita König aus Melaune. Die junge
Frau gehört mit zu den Theaterleuten des Kinderkreises Vierkirchen. Diese
führen ihr neuestes Stück am Sonntagvormittag im Festzelt in Diehsa auf.
Premiere hatte „Freddy, der Esel“ zum Frühlingsfest des Kinderkreises am
12.Mai. „Es ist die Geschichte vom Esel Freddy, der sich ungeliebt fühlt
und den Zirkus verlässt, um seine Bestätigung bei anderen Tieren zu
finden. Dass dabei auch Freddy über gute innere Werte verfügt, arbeiten
wir mit dem Stück heraus“, erzählt Sabine Lätsch, die Kitaleiterin. Sie
ist seit Anfang an in der Theatergruppe dabei und hob sie 1998 mit aus der
Taufe. Ursprünglich sollte das Theaterspiel nur eine kulturelle
Bereicherung des jährlich vom Kinderkreis organisierten Frühlingsfestes
sein. Aber aus der Freizeitidee ist inzwischen eine feste Institution
geworden.
Mit einem Schuss
Pädagogik
„Wir gehen die Sache ernsthaft an und verfolgen dabei pädagogische
Ziele“, so die Mitinitiatorin. Denn das Theaterspiel ist zu einem von der
Kirche, einem der Träger des Kinderkreises, finanziell unterstützten
Projekt geworden. Es hat den doppeldeutigen Namen „Das Theater mit den
Eltern“. 17 Erwachsene zählt das Projekt, das sich aus Eltern und
Erzieherinnen zusammensetzt. Nicht alle sind dabei zum Schauspieler
geboren. „Wir brauchen auch Personen hinter den Kulissen, die die Kostüme
schneidern, die Technik bedienen und Texte schreiben“, zählt Sabine Lätsch
auf. Und gerade solche Talente kann die Theatergruppe noch gut gebrauchen.
Denn dank der finanziellen Förderung können sich die Theaterfreunde einen
Theaterpädagogen leisten. Der Görlitzer Andreas Kochte bring den
Laiendarstellern die professionelle Schauspielkunst nahe. „Dass wir einen
guten Lehrer haben, bescheinigen uns zunehmend unsere Zuschauer, die unser
Schauspiel loben“, freut sich nicht nur die Kita-Leiterin. Denn aus den
Anfangsjahren sind immer noch Eltern dabei, die ihre Freude daran haben,
mal etwas anderes – und das auch noch vor Publikum – machen zu können.
Jedes Jahr lassen sich die Vierkirchner ein anderes Stück einfallen, das
sie in den aktuellen Zeitbezug setzen. Im vergangenen Jahr spielten sie
die Geschichte vom Raben Socke, der anderen ihr Spielzeug wegnahm. Auch
Hänsel und Gretel kam zur Aufführung – und darüber muss Sabine Lätsch noch
heute schmunzeln: „Ich spielte die Hexe, unser Vereinsvorsitzender Pfarrer
Fünfstück war der Hänsel. Und wie das in dem Märchen so ist, durfte ich
meinen Chef einsperren.“ Künftig wollen die Laienkünstler auch andere
Genres in ihr Repertoire aufnehmen. Die Rede ist von Pantomime und von
Stücken aus dem Leben und mit Charakter.
Wer in der Theatergruppe mitwirken möchte, kann sich beim Kinderkreis,
Pfarrer Andreas Fünfstück, Telefon: 035827/70831 melden..
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Gotthard Ender Foto: Anja
Hecking |
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Regionalliteratur zeigt Dörfer im Umbruch
Von Siegfried Hoche, Ratsarchivar
Ortsgeschichte stößt auf immer mehr
Interesse. Der Chronist Gotthard Ender stellt Entwicklungen dar.
In den vergangenen Jahren erschienen
erfreulicherweise zahlreiche ortsgeschichtliche Abhandlungen. Zahlreiche
Heimatvereine, Ortschronisten und ambitionierte Forscher sammelten mit
viel Fleiß und Liebe wichtige und oft auch neue Informationen über die
Geschichte ihrer Heimat.
Umfangreiches
Projekt
Die wissenschaftliche Qualität der Veröffentlichungen ist freilich sehr
unterschiedlich. Manchem Autor gelang es leider nur sehr bedingt, das oft
umfangreiche Quellenmaterial historisch kritisch zu werten und zu edieren.
Oft wurden die vorhandenen Quellen in wichtigen Archiven und in den
Bibliotheken nicht genutzt. Manches mit vielen Jahreszahlen gespickte rein
chronologisch aufgebaute Buch verleitet nicht zum intensiven Lesen.
Dennoch: Gerade die Beschäftigung mit der Geschichte oberlausitzischer
Dörfer ist besonders wichtig für die Zeichnung eines umfassenden Bildes
hiesiger Landesgeschichte, die eben mehr umfasst als etwa die Geschichte
der oberlausitzer Sechsstädte. Besonders dem Wirken des Präsidenten der
Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften und Krobnitzer
Museumsdirektor, Steffen Menzel, ist es zu verdanken, dass zunehmend
Heimatforscher ermutigt wurden, die Resultate ihres Schaffens mit hohem
Niveau zu veröffentlichen.
Nutzung vieler
Quellen
So unterstützte und ermutigte Menzel den Tettaer Ortschronisten Gotthard
Ender bei dessen großem Projekt, eine historische Darstellung der
Entwicklung der Dörfer der östlichen Oberlausitz zu verfassen. Das Buch
erschien jüngst mit dem programmatischen Titel „Dörfer im Umbruch“. Im
ersten Teil umreißt Ender die Auswirkungen der historischen Ereignisse für
die Entwicklung der ländlichen Oberlausitz. Wir erfahren Wichtiges aus der
Besiedlungsgeschichte, von den Kriegs- und Seuchenzeiten, unter denen die
im ungeschützten Dorf lebende Bevölkerung oft schlimmer litt als die
Bürger hinter den Stadtmauern. Unter Nutzung zahlreicher Quellen werden
die sozialen Verhältnisse, aber auch Kultur und Lebensweise der
bäuerlichen Bevölkerung plastisch dargestellt.
Spannendes Leben
nach 1945
Der spannendste Teil des Buches ist aber die packende Schilderung jener
Epoche, die der Verfasser als Zeitzeuge selbst erlebt hat, die Zeit etwa
ab 1945. Das Leben der Dorfbewohner geriet völlig aus den gewohnten
Bahnen. Die Dörfer gerieten in einen beispiellosen Umbruch im Zuge der
Enteignungen, Bodenreform und der später erfolgenden Kollektivierung. Der
Autor schildert dabei umfassend die großen Rahmenbedingungen, welche sich
aus der DDR-Geschichte ergaben. Sehr lebendig und von profunden
Kenntnissen getragen folgt dann die heimatgeschichtliche Darstellung. Die
große Geschichte löst sich auf in Schicksalen der Dorfbewohner. Denn deren
zahlreich eingeflochtene Schilderungen des Erlebten fesseln ganz
besonders.
Geschichte wird lebendig. Nicht zuletzt auch deshalb, da Ender selbst
Landwirt war. Zudem verwendet der Autor eine Reihe bisher
unveröffentlichter Fotografien und Reproduktionen wichtiger historischer
Quellen. Im Ergebnis entstand ein reich bebildertes Werk, welches dem
Wissenschaftler und dem Laien gleichermaßen Gewinn bringt. Es entstand ein
Buch, welches zum Lesen anregt und zum Blättern geradezu verführt.
Gotthard Ender: „Dörfer im Umbruch“,
Oberlausitzer Verlag Frank Nürnberger 2010, 184 Seiten; 16,95 Euro
Das Buch ist im einschlägigen Buchhandel erhältlich sowie beim Autor
selbst: Ortschronist Gotthard Ender, Tetta Nr. 21, 02894 Vierkirchen |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 3. Juni
2010 +++
Ortskenntnis statt Navigationssystem
Von Constanze Junghanß und Steffen Gerhardt
So schön es auch ist, auf asphaltierten
Straßen dahinzurollen, aber bevor es soweit ist, wird dem Kraftfahrer
häufig viel Geduld abverlangt. So auch in diesen Wochen. Denn wer die
Straßen in Königshain, Hilbersdorf, Arnsdorf und Melaune befährt, muss
Umleitungen in Kauf nehmen.
Teilweise sind diese gut ausgeschildert, manche Stellen allerdings sind
sehr unübersichtlich, und nur mit Hilfe der Einheimischen kommt der
Kraftfahrer vorwärts, so die Erkenntnis beim Durchfahren der Orte.
Sperrung hält
Kundschaft ab
In Königshain, wo durch den Brückenbau vor dem Gemeindeamt noch bis Ende
des Jahres eine Baustelle samt Vollsperrung der Straße ist, findet man
sich ohne Probleme zurecht. Die Umleitungsschilder leiten den Fahrer auf
die Betonstraße in Richtung Reichenbach über die Bautzener Straße entlang.
Nach einigen hundert Metern geht es rechts ab und wieder zurück auf die
Dorfstraße bis zur Bushaltestelle „Henning“. Das ist auch für den
Auswärtigen überschaubar.
Das Problem haben vielmehr die Gewerbetreibenden im Ort. „Dadurch, dass
in Girbigsdorf Königshain als gesperrt ausgeschildert ist, kommen weniger
Kunden zu uns“, berichten Ludwigs vom Restaurant „Zum Hochstein“ sowie
Noacks vom Lebensmittelgeschäft und Eiscafé. Das machte sich besonders am
Wochenende bemerkbar. Inzwischen wurde das Sperrschild schon mit diversen
Hinweisen ergänzt, dass Königshain doch nicht von der Außenwelt
abgeschnitten ist und die Geschäfte natürlich alle erreichbar sind.
Nichts
ausgeschildert
Schwieriger wird es bei der Weiterfahrt nach Vierkirchen. Am Ortseingang
Hilbersdorf verweist die Umleitung über das Stadtgut. Ein Hinweisschild
zeigt an, dass man zur Gärtnerei Jung über die „Schäferei“ kommt. Wer
nicht weiß, wo sich diese befindet, hat schlechte Karten. Denn der Weg ist
mit einem Sackgassenschild mit dem Zusatz „bis Baustelle frei“ bestückt.
Nutzt der Autofahrer die Umleitung über das Stadtgut, führt die Strecke
links wieder ins Dorf bis zur Dorfstraße, die linker- und rechterhand
gesperrt ist. Geradeaus führt die Strecke schmal über die Felder.
Wer den Umleitungsschildern folgt, kommt am Ortseingang Arnsdorf heraus.
Doch kleine Straßen, die nicht ausgeschildert sind, führen direkt in den
Ort bis zum Kriegerdenkmal. Dort wartet die nächste Baustelle.
Ausgeschildert ist hier nichts.
Verständnis für das
Bauen
Andreas Kirsche von der Gärtnerei Geyer aus Schönau-Berzdorf steht mit
seinem Verkaufswagen in der Dorfmitte. „Um mich zurecht- zufinden, mussten
mir die Leute erklären, wo es hier überhaupt lang geht“, sagt er. Ursula
Förster, die bei ihm Obst und Gemüse kauft erzählt: „Um aus dem Ort heraus
zu kommen, fahren wir jetzt Richtung Prachenau über die Lindenallee am
Holzmühlenteich entlang.“
Dass gebaut werden muss, dafür haben die Einheimischen Verständnis. „Aber
eine bessere Ausschilderung wäre angebracht“, sagt ein älterer Herr. Hat
man sich durch die Baustellen bis Richtung Döbschütz/Melaune
durchgefunden, stößt man auf die nächste Sperrung. In Melaune ist die
komplette Ortsdurchfahrt dicht. Auch hier weist ein Schild darauf hin,
dass man bis zu den Einkaufsmöglichkeiten und dem Imbiss freie Fahrt hat.
Wer diese Strecke nutzt, kommt bis zur Kreuzung Reißaus. Dort zeigt ein
Sackgassenschild, dass bis zur Grube Tetta frei und nach Niesky und
Melaune kein Durchkommen ist.
Nur für Ortskundige
Dass bei der Ewig-Baustelle in Gersdorf die Umleitung über den Mühlberg
und entlang der Kleinen Seite führt, daran haben sich die Kraftfahrer
inzwischen gewöhnt. Mit dem im April begonnenen Kanalbau im Oberdorf ist
nun eine neue Herausforderung dazugekommen. Es ist immer der
Straßenabschnitt gesperrt, an dem gerade gebaut wird. Umfahren lässt sich
der Bereich über den Lindenweg und Am Wiesengrund.
Aber das wissen nur Ortskundige, denn ausgeschildert ist dieser
Schleichweg nicht..
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 2. Juni
2010 +++
Schon 750 Bücher sind verkauft
Tetta.
Die Hälfte der 1500 Bücher über die „Dörfer im
Umbruch“ sind in den ersten sechs Wochen bereits verkauft worden. Die
Freude bei Ortschronist Gotthard Ender aus Tetta, der das Buch innerhalb
von drei Jahren in mühe- und liebevoller Arbeit verfasst hat, ist
entsprechend groß. „Bisher habe ich durchweg positive Reaktionen
erhalten“, sagt der 73-Jährige.
Das Buch, das ländliche Geschichte am Beispiel von Dörfern im Altkreis
Görlitz erzählt, spannt den Bogen von den Ursprüngen der Besiedlung bis
zum Heute. Es enthält neben zahlreichen Fakten und Fotos auch
Zeitzeugenberichte und wendet sich vor allem dem Leben der Menschen auf
dem Land zu.
Eine zweite Auflage ist geplant. Das im Oberlausitzer Verlag erschienene
Buch ist sowohl im Handel als auch bei Gotthard Ender in Tetta erhältlich.
(SZ/ah). |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 1. Juni
2010 +++
Gehweg in Planung
Vierkirchen. Für den Gehweg entlang der
neu zu bauenden Kreisstraße in Arnsdorf hat die Gemeinde den
Planungsauftrag vergeben. Mit dem Planungsbüro Lange wird sie einen
Ingenieursvertrag abschließen. (SZ/sg). |
M a i 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung, Montag, 31. Mai
2010 +++
Polizeibericht
Radlader kaputt
Tetta / Vierkirchen. Zwischen Donnerstag und Freitag haben Unbekannte
in Tetta (Vierkirchen) an der Kiesgrube die Front- und Seitenscheibe eines
Radladers eingeschlagen, die Funksprechanlage beschädigt und versucht, die
Maschine zu starten. Der Sachschaden beträgt 3000 Euro.. |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 26. Mai
2010 +++
Verein startet Freiluftdiscos mit neuem
Konzept
Buchholz. Am Sonnabend startet der
Kultur- und Sportverein im Schlosspark seine Freiluftsaison. Vier
Tanzabende finden hier von Ende Mai bis Anfang September statt. Als
Viergängemenü bewirbt der Verein die vier Termine in diesem Jahr – mit
guter Musik vor romantischer Kulisse. Die Vorspeise gibt es am Sonnabend,
ab 20 Uhr, mit DJ A. Menzel. Die Musik reicht von „querbeet“ über
Partyhits bis hin zu den Charts. Auf einen Zwischengang des Menüs können
sich die Gäste am 26. Juni freuen, auf den Hauptgang am 16. Juli innerhalb
des Dorffestes und auf eine Nachspeise am 4. September. Der Verein
orientiert sich mit den „kulinarischen Hörgenüssen“ mehr als bisher auf
die Jugend als Publikum. (SZ/ah). |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 25. Mai
2010 +++
Weißenberger Kita zieht in Ausweichobjekt
Während des Umbaus werden die Kinder in
Buchholz untergebracht
Die Vorbereitungen für den Umzug der
Weißenberger Kindertagesstätte „Strombergwichtel“ laufen. Das berichtete
Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann jetzt dem Stadtrat bei dessen jüngster
Sitzung. Die Kindertagesstätte muss während des geplanten Umbaus in ein
Ausweichobjekt ziehen. Dafür soll die Grundschule im Nachbarort Buchholz
genutzt werden. Die wird im Sommer dieses Jahres frei, weil die
Grundschüler dann nach Nieder Seifersdorf wechseln.
Neue Waschbecken
sind nötig
Bevor der Kindergarten aber nach Buchholz umziehen kann, bleibe noch
einiges zu tun, so Marion Zimmermann. Zusätzliche Waschbecken müssten
installiert und eine Fluchttreppe angebaut, eventuell die Fußböden
abgeschliffen werden. Allzu viel Geld wolle die Stadt aber nicht in diese
Übergangslösung investieren.
„Wir werden etwa ein dreiviertel Jahr mit Kompromissen leben müssen“,
warb die Weißenberger Hauptamtsleiterin um Verständnis. Die Eltern aller
betroffenen Kinder würden rechtzeitig informiert. Bislang steht aber noch
nicht fest, wann die Bauarbeiten überhaupt beginnen können. Noch wartet
die Stadt darauf, dass ihr die beantragten Fördermittel für das Vorhaben
bewilligt werden. (SZ/MSM). |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 22. Mai
2010 +++
Verschnaufpause auf Pilgerweg in Buchholz
Der Jakobsweg erfreut sich großer
Beliebtheit. Dieses Jahr sind Pilger hier schon früher als sonst
unterwegs.
André Bogutzki aus Halbendorf an der
Spree will innerhalb von sieben Tagen auf dem Jakobsweg Leipzig erreichen.
Der junge Mann hofft, dass er dadurch den Kopf frei bekommt, innere Ruhe
findet und testet, wie es um seine körperliche Verfassung steht. In
Buchholz hat er eine Pause eingelegt. Hier befindet sich auch eine
Pilgerherberge. Sie wird vom Christlichen Kulturverein Tenne in der „Alten
Schule“ bereitgehalten: Ein Zimmer mit zwei Betten und mehrere Matratzen
unterm Dach. Das Angebot wird gern genutzt. Allein 2009 zählte der Verein
über 120 Pilger in seinem Haus. Zwischen Görlitz und Buchholz sind in
diesem Jahr schon viel zeitiger als sonst und fast täglich Pilger
unterwegs, sagt Katharina Tobias von der „Tenne“. Diejenigen, die in
Buchholz ankommen, sind ihrer Einschätzung nach „Profis“. Viele von ihnen
sind schon bis nach Spanien gepilgert. Denn die Etappe bis Buchholz sei
ziemlich lang. Zwischen Görlitz und Buchholz waren 13 Mitstreiter rund um
den Verein selbst vor zwei Wochen auf Tour. Jedes Jahr lädt der Verein
Mitglieder und Interessenten am Tenne-Pilgertag ein, ein Stück des
Jakobswegs zu laufen. (bd/SZ/ah).
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+++ Sächsische Zeitung, Montag, 17. Mai
2010 +++
Waldhufen führt Grundschulen Buchholz und
Jänkendorf zusammen
Nieder Seifersdorf. Der Umbau der
früheren Mittelschule am Standort Nieder Seifersdorf zur zweizügigen
Grundschule steht vor dem Abschluss. Für den 23. Juni ist die Einweihung
der gemeinsamen Schule für Waldhufener und Vierkirchener Schüler geplant.
Die Zusammenführung der beiden früheren Grundschulen Buchholz und
Jänkendorf beschäftigt nun auch formell die Gemeinderäte. In Waldhufen
steht der Beschluss zur Aufhebung der Alt-Standorte am Donnerstag auf der
Tagesordnung des Gemeinderates.
Weiter geht es auch mit dem Ausbau der früheren Seifersdorfer
Kinderkrippe zum Hort. Dort sind für mehrere Gewerke die Aufträge zu
vergeben, unter anderem die Malerarbeiten, den Bodenbelag, auch
Fliesenlegerarbeiten. Anfang Mai ist im Gebäude Baubeginn gewesen. Wie
immer ist im Rat Zeit für Fragen der Bürger eingeplant. Bürgermeister
Horst Brückner wird über das aktuelle Geschehen in der Gemeinde
informieren. (SZ/tt)
Der Rat tagt am 20. Mai ab 19.30 Uhr im Schulungsraum der FFw Nieder
Seifersdorf. |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 15. Mai
2010 +++
Polizeibericht
Betrunkener Radfahrer verletzt sich bei
Sturz
Vierkirchen. Ein betrunkener Radfahrer ist am Donnertag, gegen
17.50 Uhr, auf der Betonstraße zwischen Prachenau und Tetta gestürzt.
Dabei verletzte sich der Mann. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von
3,0 Promille. (SZ). |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 14. Mai
2010 +++
In Arnsdorf soll ab Dienstag die Straße
gesperrt werden
Vierkirchen. In der Sitzung des
Vierkirchener Gemeinderates informierte jetzt Gemeinderat Reinhold Kosan
über eine angekündigte Straßensperrung in Arnsdorf. Die Einwohner hätten
ein Informationsschreiben bekommen, in dem eine Sperrung ab dem 18. Mai
angekündigt wird.
Kritisch diskutiert wurde auch die seit Montag angeordnete Vollsperrung
der Straße durch Melaune. Trotz der Verbotsschilder sei die
Baustellenampel in Betrieb. Das Straßenbauamt erklärte, dass Anlieger
fahren dürften. Ende September soll die Straße durch Melaune wieder
befahrbar sein. (SZ) |
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+++ Sächsische Zeitung,
Mittwoch, 12. Mai
2010 +++
Sperrung erfolgt auch in Arnsdorf
Von Steffen Gerhardt
Der Straßenbau fordert Kompromisse. Nach
Melaune wird in Arnsdorf die Straße gesperrt.
In der Sitzung des Vierkirchener Gemeinderates
spielte Montagabend der Straßenbau eine wichtige Rolle. In der Kritik
stand die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Melaune. Nach dem Unmut der
Händler (SZ von gestern) erklärten sich auch die Räte mit der
kurzfristigen Information und der verwirrenden Ausschilderung nicht
einverstanden. „Seit Montag ist die Straße für jeglichen Fahrverkehr mit
einem Verbotsschild gesperrt, dahinter blinkert aber die Ampel weiter. Wie
soll sich da der Kraftfahrer verhalten?“, fragte Gemeinderätin Christine
Nicht (WV Arnsdorf-Hilbersdorf). Das Straßenbauamt Bautzen hat gegenüber
der SZ bestätigt, dass Anlieger, der Busverkehrs und Ver- und
Entsorgungsfahrzeuge von der Sperrung ausgenommen sind. Mit der
Vollsperrung soll der Straßenbau Ende September, also einen Monat eher als
geplant, beendet sein. Der Arnsdorfer Wehrleiter Reinhold Kosan (WV
Vierkirchen) legte dem Gemeinderat ein Schreiben an die Einwohner vor,
dass auch in Arnsdorf die Straße ab dem 18.Mai gesperrt wird und mahnte
die Gewährleistung des Anliegerverkehrs an.
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Straßensperrung schmälert Umsätze der
Geschäftsleute
Von Anja Hecking und Constanze Junghanß
Doch bei der Sanierung der Staatsstraße
in Melaune konnten die Händler Kompromisse durchsetzen.
Als Ilona Richter vom „Kaufpunkt“ am
Donnerstag in der SZ die Nachricht über den Straßenbau in Melaune las,
traute sie ihren Augen nicht. Der Landkreis kündigte mit dem Beginn des
grundhaften Ausbaus die Vollsperrung der S122 ab dieser Woche an. Bauherr
ist allerdings das Straßenbauamt in Bautzen gemeinsam mit der Gemeinde
Vierkirchen.
Vierkirchens Bürgermeister Horst Brückner (parteilos) sagt, dass selbst
die Gemeinde von der Vollsperrung erst sehr spät erfahren hat. Anfangs war
immer von einer halbseitigen Sperrung die Rede gewesen, bestätigt
Händlerin Ilona Richter. Aus ihrer Sicht konnte das auch nicht anders
sein. „Wir leben ja mit vom Durchgangsverkehr. Und wenn sich die Arbeiten
über den Sommer hinziehen, bedeutet das eine Gefahr für unsere Existenz.“
Am Freitag fand mit den Inhabern der Geschäfte in Melaune, den Behörden
und der Baufirma eine Abstimmung vor Ort statt. Mit den Zugeständnissen
können die Händler leben: Anlieger und Kunden dürfen an den Geschäften
parken, Zulieferer und Schulbus durch Melaune fahren. „Uns wurden auch
kostenlose Flyer angeboten, Werbeschilder und Verkaufsanhänger“, sagt
Imbissverkäuferin Elke Gaida.
Solche Angebote hat Renate Mühle vom Landkauf in Friedersdorf nicht
bekommen. Auch sie lebt von „Laufkundschaft“ zwischen den Dörfern. Aber
die fehlt zunehmend, seitdem die Kreisstraße zwischen Schönau-Berzdorf und
Friedersdorf voll gesperrt ist. Die Ladenbesitzerin weiß von anderen
Dienstleistern, dass die Bauherren Rücksicht nehmen, wenn man sich vorher
lautstark bemerkbar macht. „Für uns kleine Händler wiegt so eine Belastung
aber doppelt schwer“, sagt die Jauernick-Buschbacherin. „Einerseits freue
ich mich ja, dass die Straße gebaut wird. Aber da wird einfach voll
gesperrt, und das war es dann.“ Erfahren hat sie davon aus der Zeitung.
Zeitverzug aufholen
Den Melaunern ging es mit der Information zwar genauso. Sie haben durch
das Gespräch aber wenigstens Kompromisse erreicht. Die Vollsperrung im Ort
zwischen den Abzweigen nach Döbschütz und Tetta – das sind reichlich ein
Kilometer Straße – soll bis zum Herbst dauern. Die hat sich so erst nach
dem langen Winter ergeben, erklärte Roland Schultze, Leiter des
Straßenbauamtes. Damit soll der Zeitverzug aufgeholt werden. „Außerdem
haben wir bei einer halbseitigen Sperrung Probleme für die Fußgänger und
die Bushaltestelle am Kindergarten gesehen.“ |
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Das ist die Siegerfamilie Graf
aus Prachenau, die Superfamilie des Gewerbegebietsfestes
am Wochenende. Fotos: Nikolai Schmidt (7) |
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+++ Sächsische Zeitung, Montag, 10. Mai
2010 +++
Die Super-Familie kommt aus Vierkirchen
Von Jenny Ebert
Familie Graf aus Prachenau hat sich beim
Görlitzer Gewerbegebietsfest in sechs Prüfungen gegen drei Familien
durchgesetzt
Sohn Valentin wusste es als Erster:
Seine Familie ist die Super-Familie! „Er hat kurz vor der Siegerehrung
heimlich auf die Ergebnisse geguckt und es uns erzählt“, sagt seine Mutter
Manja Graf und lacht. Jetzt darf er sich mit seinen Eltern und seinem
kleinen Bruder Thabeus auf eine Urlaubsreise freuen – wohin, wissen die
Grafs noch nicht. „Mein Mann Andreas arbeitet in der Landwirtschaft“,
erzählt Manja Graf, „und wir haben schon vor einiger Zeit überlegt, vor
der anstrengenden Erntezeit nochmal einen schönen Kurzurlaub zu machen.“
In sechs Prüfungen musste Familie Graf aus Prachenau in Vierkirchen ihr
Können unter Beweis stellen, um als Super-Familie zu gelten. Die
Veranstalter des Grenzenlos-Gewerbefestes hatten diesen Wettbewerb als
Fortsetzung für die Suche nach der Supermama aus dem vergangenen Jahr
ausgerufen. Neben Grafs hatten sich drei weitere Familien angemeldet:
Familie Göthert aus Bad Muskau, Geduhn aus Groß Krauscha und Sawerska aus
Görlitz. Drei Wettkämpfe fanden beim Marktkauf-Gelände statt, die drei
anderen bei Porta.
Familie Graf hat einen besonderen Weg zum Sieg gewählt: Sie haben nur
einen der Wettbewerbe gewonnen, lagen sonst aber immer auf den vorderen
Plätzen. Beim Puzzeln zum Beispiel. Da hat sich der neunjährige Valentin
von den emsig neben ihm puzzelnden Mädchen der anderen Familien nicht
ablenken lassen und ruhig Teil an Teil gelegt. Zweiter Platz.
Oder beim Anschließen der Spielkonsole „Wii“ an einen Fernseher. „Och,
das kriegen wir hin, zu Hause haben wir ja auch eine“, sagte Valentin
schon beim Start. Manja Graf blieb mit Sohn Thabeus gleich am Rand sitzen.
„Die Männer machen das schon. Zu viele Köche verderben den Brei, oder?“
Zweiter Platz. Oder beim Einkauf im Baumarkt. Gießkanne, Tapetenkleister
und eine Waschtischarmatur sollten die Grafs da so schnell wie möglich
finden – und kamen als zweite Familie ins Ziel. Nur beim schnellen Packen
des Autos hat Andreas Graf keiner etwas vorgemacht. Sohn Valentin reichte
die Koffer, seine Frau Manja sortierte nach Größe und Form, und der
vierjährige Thabeus rief unablässig ins Mikrofon: „Tempo, Tempo!“ Jeder
hatte seine Aufgabe, wie es sich für ein gutes Team eben auch gehört. „Im
Packen sind wir gut“, sagte Andreas Graf, „wir haben nur ein kleines
Auto.“
Mit einem Punkt Vorsprung haben die Prachenauer am Ende vor Familie
Sawerska aus Görlitz gewonnen. Und gestern Abend ordentlich gefeiert. „Wir
haben überhaupt nicht damit gerechnet“, meinte Manja Graf, „wir wollten
einfach einen schönen Tag miteinander verbringen.“ |
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+++ Sächsische Zeitung,
Sonnabend, 8. Mai
2010 +++
Ärger über Sperrung
Melaune.
Die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt ab Montag
bis voraussichtlich Ende August sorgt bei der Gemeinde und bei Händlern
für Ärger. „Wir sind bisher davon ausgegangen, dass die S122 während der
Bauarbeiten nur halbseitig gesperrt wird“, sagte eine Gewerbetreibende zur
SZ. Unverständnis äußerte sie darüber, dass der Landkreis zuerst am
Donnerstag über die Zeitung darüber informierte, bevor eine Absprache mit
Beteiligten vor Ort stattfand. (cj/SZ/ah).
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+++ Sächsische Zeitung,
Dienstag, 4. Mai
2010 +++
Geschäfte dürfen an diesem Sonntag öffnen
Arnsdorf-Hilbersdorf. Auf Antrag von
Friedbert Lindner dürfen an diesem Sonntag Geschäfte öffnen. Dem hat der
Gemeinderat von Vierkirchen zugestimmt. Anlass ist das 20-jährige
Firmenjubiläum des Arnsdorfers. Friedbert Lindner verkauft Motorgeräte für
Haus, Hof und Garten. Damit dürfen an diesem Sonntag auch andere
Gewerbetreibende in der Gemeinde Geschäfte ohne Genehmigung öffnen. (cg).
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A p r i l 2 0 1 0
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Hannelore Schulz in ihrem
Element: Sie hat vielen Mädchen und Jungen das Spiel auf
Orgel, Klavier oder Posaune beigebracht. Auch mit ihren 70
Lenzen ist der Ruhestand für sie ein Unruhestand. Sie
leitet den Kirchenchor und fährt zur Probe auch nach
Buchholz. Foto: Archiv/bd |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 29. April
2010 +++
Hannelore Schulz singt in jeder Lebenslage
Von Annett Preuß
Orgel, Posaune, Gesang – ein Leben ohne
Musik ist für die Nieder Seifersdorfer Kantorin undenkbar. Heute wird sie
70.
Striktes Orgelverbot für eine Kantorin,
die Generationen von Seifersdorfern das Spiel auf ihrem
Lieblingsinstrument beigebracht hat? Nicht heute, an Hannelore Schulz’ 70.
Geburtstag, aber morgen definitiv: An ihrer Stelle legen sich ihre drei
Söhne samt Familien ins Zeug bei einem Familienkonzert, quasi dem
Geburtstagsständchen für ihre Mutter.
Es wird ein Ständchen für eine Frau, die nicht nur ihre Liebe zur Musik
an ihre Kinder vererbt hat. In Nieder Seifersdorf, Arnsdorf und Buchholz,
der Evangelischen Kirchengemeinde und darüber hinaus ist sie eine
Institution – sagt Pfarrer Andreas Fünfstück. Eine Frau, die zuerst an
andere denkt – sagen die Frauen der Frühstücksrunde im Pfarrhaus.
Unzählige Menschen hat Hannelore Schulz überrascht, hat ihnen Freude
gebracht oder Trost gespendet, am Krankenbett, zu einem runden Geburtstag,
in der schweren Stunde des Abschieds von einem lieben Menschen. Annette
Langner sagt: „Hannelore singt in jeder Lebenslage.“ Dafür werden sie und
ihr Mann Manfred geliebt und geachtet. Die Unterstützung ihres Mannes sei
ihr wichtig, sagt Ursula Karsch: „Er und seine Tuba müssen immer mit.“
Hannelore Schulz ist in Nieder Seifersdorf geboren. Sie stammt aus einer
Bauernwirtschaft. Frühzeitig lernte sie das Orgelspiel. Mit 14 Jahren
begleitete sie erstmals einen Gottesdienst auf der Buckow-Orgel der
Wehrkirche Nieder Seifersdorf. „Die musikalische Ader hat sie von der
Mutter“, sagen die Frauen. Etliche von ihnen hatten bei Hannelore Schulz
Religionsunterricht, nach ihnen ihre Kinder. Denn die Seifersdorferin ist
in ihrem Leben einer doppelten Berufung gefolgt: Als Kantor-Katechetin
lebt sie die Liebe zur Musik und ihren Glauben. Beides hat sie seit 1958
an junge Menschen weitergegeben. Seit dem Eintritt in den Ruhestand ist
sie weiter ehrenamtlich aktiv. Musik und Glauben sind der rote Faden in
Hannelore Schulz’ Leben. Mitte der 1950er Jahre fuhr die Kantorin mit dem
Fahrrad zur Chorprobe nach Buchholz, erzählt Christa Trodler: „Das klingt
nicht dramatisch. Doch damals gab es nur einen Feldweg.“ Bis heute scheut
die 70-Jährige weder Wege, noch Mühen, noch Nerven. Bringen junge Menschen
Liebe zur Musik mit, bringt sie ihnen das Orgelspiel bei, lehrt Posaune
oder Klavier. „Sie hat sich nie gescheut, immer wieder neu anzufangen“,
sagt Pfarrer Andreas Fünfstück. Er schätzt auch ihren Einsatz im
Kirchenchor. Das sei mehr als nur ein Termin in der Woche, sagt Fünfstück:
„Der Chor erfüllt neben der musikalischen Arbeit eine wichtige soziale
Funktion.“ Er bringt die Menschen des Dorfes zusammen.
Hannelore Schulz hat auf nahezu allen Orgeln im früheren Kirchenkreis
Niesky gespielt. Seit vorigem Jahr gibt es eine CD, die den Klang der
Seifersdorfer Buckow-Orgel und den Gesang des Chores für die Nachwelt
festhält – gleichzeitig ein Beitrag zur Restaurierung des 1841 geweihten
Instrumentes. Und auch das ist Hannelore Schulz: Sie sammelt für eine
Krankenstation in Tansania, die ein befreundetes Ehepaar leitet. Statt
Geschenken zum 70. bitte sie dafür um Hilfe. Wir wünschen: Bleiben Sie
gesund!
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+++ Sächsische Zeitung,
Freitag, 23. April
2010 +++
Nachrichten
Geringere Kreditsumme für Vierkirchen
Von Steffen Gerhardt
Melaune. Statt den notwendigen 109200 Euro darf die Gemeinde dieses
Jahr nur 51503 Euro an Kredit für Investitionen aufnehmen, so die Auflage
aus dem Landratsamt zum Haushalt 2010. Die Differenz wird nun aus den
Rücklagen der Gemeinde genommen. (SZ/sg).
Spielzeugmuseum erhält Figuren aus dem
DDR-Fernsehen
Döbschütz. Das Spielzeugmuseum im
Wasserschloss Döbschütz hat mit bSandmann, Herrm Fuchs und Bär Brummi
Figuren aus dem Kinderfernsehens der DDR erhalten. „Es ist ein Glücksfall,
dass wir in den Besitz dieser drei, rund 50 Zentimeter großen und noch
funktionierenden Puppen gekommen sind. Es dürften mit Sicherheit nicht
mehr viele erhalten sein“, sagt Betreiberin Sylke Rößler. Damit ergänzen
sie die Ausstellung im Schloss. Neben Puppenstuben und Kaufmannsläden sind
auch Puppen, die ältesten von 1845, zu sehen. Aufgrund von Krankheit ist
das Museum nur sonntags (11 bis 18Uhr) offen und nach Voranmeldung. (bd)
Kontakt: 035827/78486 |
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+++ Sächsische Zeitung,
Donnerstag, 22. April
2010 +++
Wechsel an Spitze des Heimatvereins
Von Bernhard Donke
Melaune/Döbschütz. Andrea Weise hat den
Vorsitz des Heimatvereins Döbschütz/Melaune übernommen. Die Melaunerin
arbeitet in der Gemeindeverwaltung Vierkirchen. Sie löst Herbert Riedel
ab, der den Verein seit 2004 als Vorsitzender sehr erfolgreich geführt
hat. Der 66-Jährige wollte diese Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen
abgeben. Doch wird er auch weiterhin dem Verein und der neuen Vorsitzenden
mit Tat und Rat zur Seite stehen.
In seiner Zeit als Vorsitzender des Vereins wurden nicht nur der Herbst-
und Frühjahrsmarkt ins Leben gerufen, eine besondere Herausforderung war
der Um und Ausbau der „Alten Wassermühle“ Melaune. |
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Josefine Schmacht, Gotthard
Ender und Steffen Menzel vom Museumsverbund in Krobnitz.
Foto: C. Junghanß |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 21. April
2010 +++
Neues Buch: „Dörfer im Umbruch“
Gotthard Enders Buch über die ländliche
Geschichte stößt auf großes Interesse
Gotthard Ender ist erleichtert und
glücklich. Sein neues Buch „Dörfer im Umbruch“ ist bei der Präsentation
auf Schloss Krobnitz auf großes Interesse gestoßen. Mit über 115 Zuhörern
hatten weder er noch der Museumsverbund als Veranstalter gerechnet.
Etliche Bücher wechselten signiert gleich an Ort und Stelle den Besitzer.
Im Buchhandel gibt es das im Oberlausitzer Verlag erschienene Werk ab
sofort zu kaufen. Mit der Vorstellung am Wochenende hat Gotthard Ender
sein geistiges Kind aus der Hand gegeben. „Was andere dazu sagen, wird
sich nun zeigen“, gab ihm Josefine Schmacht, Chronistin in Ostritz, mit
auf den Weg. Die ehemalige Lehrerin aus Vierkirchen hat die Arbeit des
73-jährigen Autors aus Tetta gewürdigt: Neben den vielen Zahlen und Fakten
sind es vor allem die berührenden Erzählungen und Schilderungen, die noch
nirgendwo zu lesen waren.
„Schlösser werden viel beschrieben“, sagt Gotthard Ender, „die einfachen
Menschen vom Land und ihre Geschichte kaum, auch das wollte ich
nahebringen.“(SZ/ah)
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Zu groß und schlecht umzubauen
sind die Wohnungen im Schloss Buchholz |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 17. April
2010 +++
Familien mit Kindern sind als Mieter rar
Von Steffen Gerhardt
Einraumwohnungen werden selten
nachgefragt und sind schlecht vermietbarEs ist nicht jedem vergönnt, ein
Schlossherr zu sein, aber in einem Schloss zu wohnen, das ist schon eher
möglich. Doch das ist nicht immer gewollt. Diese Erfahrung macht der
Buchholzer Ortsvorsteher Udo Gleisenberg schon seit längerem. „Der
Leerstand im Buchholzer Schloss tut einem schon weh“, sagte er im
Gemeinderat, als sich das Gremium über die Wohnungsverwaltung informieren
ließ. 42 Kommunale Wohnungen werden in Vierkirchen durch die Bauen und
Wohnen GmbH mit Sitz in Ostritz verwaltet. „In Vierkirchen sieht es
eigentlich gut aus, denn nur sechs Wohnungen stehen leer“, listete Kathrin
Heidrich, Mitarbeiterin der Bauen und Wohnen, auf. Aber von den sechs
Wohnungen befinden sich vier im Buchholzer Schloss. „Diese Wohnungen sind
zu groß und lassen sich baulich kaum verändern, obwohl wir immer wieder
Nachfragen haben“, sagt die Wohnungsverwalterin.
Für das Ostritzer Wohnungsunternehmen ist das Schloss ein Schwerpunkt in
Vierkirchen, wie auch das Mehrfamilienhaus 20 bis 22 in Arnsdorf. Die
Mieter klagen über Schimmelbildung, da die Dachdämmung mangelhaft ist. Um
eine größere Reparatur wird die Gemeinde als Wohnungseigentümer nicht
umhin kommen.
Sanierungsbedarf am
Schloss
Es sind vorwiegend die alten Gebäude, die keinen unerheblichen
Sanierungsbedarf haben. Bei Geschäftsführer Hans Bungenstab liegt ein
Sanierungskonzept für das Schloss in Deutsch-Paulsdorf auf dem
Schreibtisch. „Hier sehen wir den nächsten Handlungsbedarf“, sagt er zu
dem vermieteten Objekt. Aber gehandelt werden kann erst dann, wenn auch
Geld dafür da ist. „Wir haben den Bestand aufgenommen und würden auch den
Fördermittelantrag stellen, aber dazu muss die Finanzierung über die
Gemeinde gesichert sein“, sagt der 69-Jährige. Der Gemeinde fehlt aber
gegenwärtig das Geld dazu, um den Eigenanteil aufzubringen.
„Die Bürger erwarten einen gewissen Komfort in ihrer Wohnung“, ist die
Erfahrung von Hans Bungenstab. Das bestätigt auch Wilfried Zinke,
Bürgermeister von Sohland: „Von unseren Wohnungen sind drei nicht
vermietet, aber das hängt mit ihrer Beschaffenheit zusammen.“ Ansonsten
ist der Gemeindechef recht froh darüber, dass nur jede zehnte kommunale
Wohnung leer steht. Das hilft auch der Bilanz der Bauen und Wohnen, die
neben den Gemeinden Vierkirchen, Markersdorf und Sohland auch noch
Wohnungen in Neißeaue verwaltet. „Über die Hälfte unserer 492 Wohnungen
haben wir in der Stadt Ostritz – und hier ist der Leerstand am größten.
Von allen Wohnungen steht jede fünfte leer“, rechnet Hans Bungenstab vor.
Was auch in Ostritz gut geht, sind Zwei- und Dreiraumwohnungen.
„Einraumwohnungen werden selten nachgefragt und sind schlecht vermietbar.
Ebenso große Wohnungen, weil es an jungen Familien mit Kindern fehlt“,
sagt der Geschäftsführer.
Deshalb erschließt sich das 1990 gegründete Unternehmen zunächst in
Ostritz neue Geschäftsfelder. Neben dem betreuten Wohnungen werden auch
möblierte Wohnungen angeboten. Außerdem steht weiterhin das Angebot der
Verwaltung kommunaler und privater Wohnungen über Ostritz hinaus.
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Raffaels Sixtinische Madonna
in Gobelintechnik.Foto: Bernhard Donke |
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Mit Nadel und Faden „gemalt“
Von Bernhard Donke
Rosemarie Starke stellt ihre handgefertigten
Gobelin Sonntag in Melaune aus.
Auf Einladung des Heimatvereins
Döbschütz/Melaune stellt am Sonntag die Dresdner Künstlerin Rosemarie
Starke ihre handgefertigten Gobeline in der „Alten Wassermühle“ aus. Die
1937 im schlesischen Braunsdorf (Bronowice) geborene Künstlerin verbrachte
infolge der Kriegswirren auch eine kurze Zeit in Heideberg bei Döbschütz.
Im Ruhestand hat sie sich im Selbststudium kunsthandwerkliches Schaffen
wie das Teppichknüpfen, Nadelmalerei und Gobelinstickerei angeeignet. Mit
ihren Werken gestaltete sie schon Ausstellungen in der Landeshauptstadt.
Nun möchte sie sich auch in Melaune, in ihrer einstigen Wahlheimat, der
Öffentlichkeit präsentieren. So lädt der Heimatverein alle interessierten
Bürger zu dieser Ausstellung herzlich ein. Die Mitglieder des Vereins
halten während der Veranstaltung am Sonntag, von 13 bis 17 Uhr, Kaffee,
selbstgebackenen Kuchen und Getränke bereit. |
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Vier Grundschüler fahren mit
dem Feuerwehrauto zum Hort. Bis zum Schuljahresende werden
die Kinder wegen der Straßenbauarbeiten in Arnsdorf
(unteres Bild) auf diese Weise transportiert. Fotos: C.
Junghanß |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 15. April
2010 +++
Feuerwehrauto bringt Kinder in die Schule
Von Constanze Junghanß und Steffen Gerhardt
Mit der Feuerwehr, aber ohne Blaulicht
und Signalton werden die jüngsten Arnsdorfer derzeit durch den Ort
gefahren. Das sorgt nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für
reichlich Spaß. Das merkt auch Wilfried Fuhrmann. Der Gemeindemitarbeiter
wartet im Feuerwehrauto auf die Kinder, die der Schulbus aus der
Grundschule in Buchholz bringt. „Die Haltestelle des Busses wurde an den
Abzweig Döbschütz/Arnsdorf wegen der Bauarbeiten an der Straße verlegt“,
sagt er. Da die Straße zum Hort und Kindergarten gesperrt ist, werden die
Schulkinder auf besondere Art transportiert: Nämlich mit dem
Feuerwehrfahrzeug.
Vier Mädchen und Jungen sind es Dienstagmittag, die so zu ihrer
nachmittäglichen Betreuung kommen. Die achtjährige Sariana findet das ganz
toll: „Es gibt bestimmt nur wenige Schulkinder, die mit der Feuerwehr zu
ihrem Hort gefahren werden“, sagt die Zweitklässlerin.
Um Richtung Kirche und Kindereinrichtung zu gelangen, ist ein Umweg
notwendig. Hinter dem Schloss führt eine weitere Straße bis zum
Kriegerdenkmal, von wo aus diese Örtlichkeiten erreichbar sind. Das ist
auch die Route, die das Feuerwehrauto nimmt. Der Grund für die
außergewöhnliche Fuhre ist, dass die Kreisstraße durch Arnsdorf und
Hilbersdorf durch zwei unterschiedliche Baumaßnahmen gesperrt ist. Zum
einen baut der Landkreis in Arnsdorf die Kreisstraße grundhaft aus.
Derzeit werden von der Firma Nadebor die Entwässerungsarbeiten und
Rohrverlegungen auf dem Stück zwischen Orangerie und Kirche durchgeführt.
Der Ausbau führt bis zum Ortsausgang Hilbersdorf in Richtung Königshain.
Parallele dazu erhält die Straße einen Geh- und Radweg, der zusammen mit
der Straßenbeleuchtung über die Gemeinde Vierkirchen finanziert wird.
Erschließung in
Hilberdorf
Dazu geht die Abwassererschließung in Hilbersdorf weiter. Erschlossen
wird die Straße in Richtung Schäferei. „Heute hatten wir dazu die erste
Bauberatung und es zeichnet sich ab, dass die Erschließung und der
Straßenbau bis Ende August geschafft sein sollen“, informierte
Bürgermeister Horst Brückner am Montag den Gemeinderat.
Dieser Abschnitt ist momentan gesperrt. „Anwohner wissen, welche
Schleichwege sie zu ihren Häusern nutzen können“, sagt ein Bauarbeiter.
Auf dem Abschnitt befindet sich auch eine Gärtnerei mit Hofladen. „Wenn
hier nichts ausgeschildert wird, kommen die Kunden nicht mehr bis zum
Laden durch“, sagt Stefan Jung von der gleichnamigen Gärtnerei. Mit Beginn
der Baumaßnahme sei sein Umsatz rapide gesunken. „Das gefährdet die
Arbeitsplätze“ befürchtet er. Bürgermeister Horst Brückner verspricht
aber, schnellstmöglichst Abhilfe zu schaffen. Am Abzweig Schäferei soll
die Umleitung ausgeschildert werden. |
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+++ Sächsische Zeitung,
Mittwoch, 14. April
2010 +++
Schönere Plätze in Arnsdorf und Buchholz
Von Steffen Gerhardt
Vierkirchen. Die Gemeinde wird an der
Kirche in Buchholz in den nächsten Wochen für einen befestigten Vorplatz
sorgen. Der Gemeinderat stimmte am Montagabend der Vergabe der Bauleistung
zu. Drei Anbieter bewarben sich um den Auftrag, als kostengünstigster
Bieter bekam der Bauhof Soldan aus Weigersdorf den Zuschlag. Für 18755
Euro wird der Platz, der jetzt noch eine Grünfläche ist, mit Pflaster
versehen und gestaltet.
„Damit schaffen wir eine ordentliche Standfläche für die Autos der
Besucher der Kirche und des Friedhofes“, begründete Bürgermeister Horst
Brückner diese Maßnahme. Gefördert wird sie aus Mitteln des
Konjunkturpaketes II.
Neu gestalten will die Gemeinde im Zuge des Straßenbaus in Arnsdorf den
Dorfplatz mit dem Denkmal. Nachdem es bereits erste Gedanken zum Platz
gibt, sollen diese nun planerisch zu Papier gebracht werden. Den Auftrag
vergab der Gemeinderat an das Görlitzer Planungsbüro Richter und Kaup.
Dieses soll zunächst die Planung für diesen Platz erstellen. Mit dieser
will die Gemeinde das Projekt über den Fördertopf Integrierte ländliche
Entwicklung umsetzen. |
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+++ Sächsische Zeitung,
Dienstag, 13. April
2010 +++
Buchholzer Fabrik produziert auch weiterhin
Ziegel
Buchholz/Görlitz.
Das Buchholzer Ziegelwerk ist von
Umstrukturierungen des Eigentümers CRH Clay Solutions nicht betroffen. Das
bestätigte am Freitag eine Unternehmenssprecherin. In Buchholz produzieren
rund 50 Mitarbeiter Pflasterklinker und Vormauerziegel-Sortimente. Genau
darauf will sich nun CRH Clay Solutions konzentrieren, kündigt der
Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, Theo Wenke, gegenüber der SZ
an. Dagegen stellt das Dachziegelwerk im niedersächsischen Algermissen
seine Produktion im Spätsommer ein. Die Auftragslage für Hohlziegel habe
sich nicht wie erhofft entwickelt, erklärt Wenke.
Neben dem Buchholzer Werk sind in der AKA-Gruppe unter dem CRH-Dach auch
noch Fabriken im niedersächsischen Steyerberg-Wellie und in Ibbenbüren
(Nordrhein-Westfalen) vereint. (SZ/sb).
Ein Buch über die „Dörfer im Umbruch“
Von Anja Hecking
Damit erfüllt sich Gotthard Ender einen
Wunsch. Die ländliche Geschichte liegt ihm sehr am Herzen.
Spannend bleibt es für Gotthard Ender bis
zuletzt. Die 181 Seiten seines neuen Buches über die „Dörfer im Umbruch“
sind seit drei Wochen fertig, Korrektur gelesen und beim Verlag.
Druckfrisch wird es Sonnabend in der „Alten Schmiede“ in Krobnitz
präsentiert. Danach ist es im Buchhandel erhältlich.
Drei Jahre
intensive Arbeit
Drei Jahre lang hat Gotthard Ender intensiv daran gearbeitet. Er hat
seine Aufzeichnungen gesichtet, in Archiven gesucht, mit Zeitzeugen
geredet, Fakten in Diagrammen und Tabellen zusammengestellt, Karten und
Fotografien zugeordnet. So erzählt er die ländliche Geschichte am Beispiel
von Dörfern im Altkreis Görlitz von den Ursprüngen der Besiedlung bis zum
Heute. Am Ende wagt er einen Ausblick in die Zukunft der Dörfer. Den
Wandel in den jüngsten Jahrzehnten hat er selbst miterlebt. Dem
72-Jährigen liegt die dörfliche Geschichte sehr am Herzen. „Ich möchte,
dass sie nicht in Vergessenheit gerät und für künftige Generationen
erhalten bleibt.“ Gotthard Ender ist ein Landmensch. In Tetta, einem
kleinen Dorf in Vierkirchen – weitab von großen Straßen – kam er zur Welt.
Hier hat er immer mit seiner Familie gelebt und in der Landwirtschaft
gearbeitet. Seit über drei Jahrzehnten dokumentiert und erforscht er die
Heimatgeschichte von Tetta und Buchholz.
Ein Buch über die Veränderungen der Dörfer zu schreiben, das war ihm
schon lange ein Anliegen. Die Sammlung mit Berichten von Zeitzeugen zum
Beispiel hat er bereits vor mehreren Jahren angelegt. Auch auf seine
umfangreichen Arbeiten als Ortschronist konnte er zurückgreifen. Das Buch
ist kein wissenschaftliches Werk, sondern zu großen Teilen ein Sachbuch,
dem man anmerkt, dass es nicht nur mit Verstand, sondern mit Herzblut
geschrieben ist. Im Nachhinein sagt Gotthard Ender, dass jedes Kapitel für
sich genug Stoff für ein Buch geliefert hätte. Verleger Frank Nürnberger
schätzt ein, dass die „Dörfer im Umbruch“ beispielgebend für die
Oberlausitz sind.
Selbst vorstellen will Gotthard Ender sein Buch am Sonnabend in Krobnitz
aber nicht. Er wird da sein. In der ehemaligen Lehrerin aus Vierkirchen
und heutigen Chronistin in Ostritz, Josefine Schmacht, hat er eine liebe
Bekannte ausgewählt, die seine Arbeit präsentieren wird.. |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 10. April
2010 +++
Vorsicht: Frösche wandern
Von Constanze Junghanß
Ehrenamtlich sammeln Bürger zurzeit wieder
Amphibien ein, damit sie nicht überfahren werden.
...
Vielfalt an Arten
Probleme anderer Art treten am Holzmühlenteich bei Arnsdorf-Hilbersdorf
auf, wo wesentlich mehr Autos vorbei fahren als in der Nähe des
Pfarrteiches. Das Arnsdorfer Gewässer verzeichnet eine große
Artenvielfalt. Kamm- und Teichmolch, Rotbauchunke, Laub-, Gras- und
Teichfrosch, Knoblauch- und Erdkröte sind hier anzutreffen.
„Viele Dorfteiche sind nicht so reich gesegnet“, sagt Georg Brendler, der
am Holzmühlenteich einen 500 Meter langen Zaun errichtet hat. Wichtig ist
ihm, dass niemand störend in die Amphibienwelt eingreift. Dazu zählt,
Hunde nicht an die Zäune zu lassen, den Zaun nicht mutwillig zu zerstören
und die Eimer nicht zu entfernen.
Weitere Schutzzäune stehen zwischen Königshain und Girbigsdorf, in
Königshain, Holtendorf und Deutsch Paulsdorf. |
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+++ Sächsische Zeitung,
Donnerstag, 8. April
2010 +++
Landfarm schenkt dem „Kinderkreis“
Puppentheaterstück
Vierkirchen. Eine Überraschung
erwartete die Mädchen und Jungen aus den beiden Kitas vom Kinderkreis
Vierkirchen am Dienstag. Mit dem Grimm’schen Märchen „Hänsel und Gretel“
waren Puppenspieler aus Bautzen in der „Alten Wassermühle“ in Melaune zu
Gast. Die Aufführung hat der Kinderkreis zu seinem zehnten Geburtstag im
vorigen Jahr von der Landfarm Melaune GbR geschenkt bekommen. Nun wurde
das Geschenk eingelöst und von den Kindern aus den beiden Einrichtungen in
Arnsdorf und Melaune mit viel Begeisterung und Aufmerksamkeit verfolgt.
Im Anschluss hatten die Puppenspieler noch eine Überraschung für die
Kinder parat. Diese durften einmal hinter die Kulissen des Puppentheaters
schauen. Da gab es wie beim Märchenspiel erstaunte Augen und viele Fragen
an die Puppenspieler. (bd) |
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+++ Sächsische Zeitung,
Sonnabend, 3. April
2010 +++
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Glücklich: Robert Koch. Foto:
Robert Michael |
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Wie sich Dynamos Torschütze durchbeißt
Von Sven Geisler
Robert Koch kam als Spieler für die zweite
Mannschaft. Jetzt hat er zweimal das Siegtor bei den Profis erzielt.
Zwei Tore, zwei Siege: Robert Koch schießt die
SGDynamo Dresden aus dem Tabellenkeller der 3.Fußball-Liga. Dabei kannte
den 24-Jährigen vor zwei Wochen kaum jemand. Er galt als
Ergänzungsspieler, eigentlich einer für die Oberliga-Elf, der bei den
Profis aushelfen kann, wenn Not am Mann ist.
Mit dieser Perspektive war Koch vor der Saison vom Stadtnachbarn SCBorea
geholt worden. Doch er selbst hatte bei dem Wechsel bereits andere
Vorstellungen. „Wenn man in einer zweiten Mannschaft spielt, muss man das
als Sprungbrett sehen.“ Zunächst aber musste er sich ganz hinten
anstellen, durfte im Sommer nicht einmal mit ins Trainingslager. „Da habe
ich wirklich noch mal überlegt, ob es überhaupt Sinn macht“, räumt er ein.
Es dauerte jedoch nicht lange, bis er wegen der vielen Verletzten
aufrückte. Am 7.Spieltag saß er beim 0:0 gegen Osnabrück zum ersten Mal
auf der Bank, eine Woche später gab er beim 0:1 in Dortmund sein Debüt –
für acht Minuten. Über Kurzeinsätze kam Koch zwar danach nicht hinaus,
aber zur Winterpause holte ihn der neue Trainer Matthias Maucksch
offiziell in den Profikader. „Danach wurde ich in der Mannschaft anders
gesehen und ernst genommen“, sagt Koch.
Plötzlich war er eben nicht mehr der Lückenbüßer, sondern ein Konkurrent
im Kampf um die Stammplätze. Genauso stellt sich Maucksch die Entwicklung
eines jungen Spielers vor: „Er ist immer bereit, Höchstleistungen zu
bringen, auch im Training zerrt er an den Ketten.“ So stand Koch gegen
Werder BremenII zum ersten Mal in der Startelf bei dem Verein, dem er sich
von kleinauf als Fan verbunden fühlt. Er stammt aus Melaune bei Löbau, und
in der Oberlausitz, erzählt er, „sind sowieso alle Schwarz-Gelb“.
Mit dem Bruder als
Fan
Zu vielen Dynamo-Spielen fuhr er mit seinem Bruder Sven, der seit einem
Motorradunfall 1994 im Rollstuhl sitzt. Der 36-Jährige war zugleich der
erste Trainer von Robert von der D- bis zur B-Jugend beim SV Meuselwitz im
Kreis Görlitz. „Nachdem ich dort in einer Saison mal 51Tore erzielt hatte,
wurden die Vereine in der Nachbarschaft auf mich aufmerksam“, schildert
Robert Koch seine Entwicklung. Über den DFB-Stützpunkt in Hagenwerder kam
er zu Übungsleiter Peter Berndt beim FC Oberlausitz in Neugersdorf. Dort
durfte er mit 18 schon mal Oberliga-Luft schnuppern, und 2007 wechselte er
schließlich nach Dresden zu Borea.
Dort machte er als Torjäger weiter auf sich aufmerksam. Nach
15Saison-Treffern klopfte Dynamo schon 2008 an, doch der Transfer
scheiterte, weil Borea eine Ablöse verlangte. „Ich war schon ein bisschen
sauer, weil sie versprochen hatten, mir keine Steine in den Weg zu legen.“
Koch steckte jedoch nicht auf, sondern blieb mit elf Toren im zweiten Jahr
im Blickpunkt. So konnte er sich den Kindheitstraum im Sommer 2009
erfüllen.
Maucksch ist froh, dass Dynamo das Talent aus der Region zwar spät, aber
nicht zu spät entdeckt hat. „Er ist willig, dynamisch, schnell, hat einen
guten Abschluss, Top-Fitnesswerte und keine Angst“, charakterisiert der
Chefcoach den Angreifer, und er bescheinigt ihm eine „Pferdelunge“. Trotz
dieser Lobeshymne gibt es für den doppelten Torschützen keine
Einsatzgarantie fürs nächste Spiel am Ostersonntag in Offenbach. „Da lege
ich mich nicht fest“, betont Maucksch.
Kurzeinsätze zählen
nur halb
Koch formuliert keine Ansprüche, sondern möchte „um den Stammplatz
kämpfen“. Sein Vertrag verlängert sich automatisch, wenn er auf zehn
Spiele kommt. Im Moment steht er bei sechseinhalb, auch wenn die Statistik
schon elf ausweist. Die Kurzeinsätze zählen nur halb. Wenn er so
weitermacht, empfiehlt er sich vielleicht gleich für ein längerfristiges
Engagement.
Zudem bestimmen Tore den Marktwert eines Stürmers. Eine Aufbesserung
seines Gehalts könnte Robert Koch gut gebrauchen, denn eine eigene Wohnung
kann er sich bisher nicht leisten. „Ich muss schon aufs Geld gucken und
bin deshalb dankbar, dass ich bei meinem ältesten Bruder René in
Kleinröhrsdorf wohnen kann“, erzählt er. So geht Robert Koch seinen Weg
zum Fußballprofi: bescheiden und konsequent.
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Ortsvorsteher Udo Gleisenberg
(Mitte) erklärt die Pläne. Foto: B. Donke |
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Bürger äußern sich zur B 178
Von Bernhard Donke und Anja Hecking
Ab Dienstag liegen die Pläne im Gemeindeamt
aus. Es gibt erste Einwände.
Ab Dienstag liegen die Unterlagen zum
Planfeststellungsverfahren für den Bau der B 178 zwischen Löbau und der A4
bei Weißenberg im Gemeindeamt Melaune aus. Das beinhaltet eine Verlegung
der S 111 und eine neue Anschlussstelle an die Autobahn. Die Arbeiten
dafür können frühestens im Spätsommer beginnen. Bis November soll die
Bundesstraße bis Löbau fertig sein.
Da Buchholz/Wasserkretscham vom Bau der Straße betroffen ist, hat der
Ortschaftsrat Buchholz/Tetta interessierte Bürger über das Vorhaben
informiert. Dabei wird bereits auf mehrere Konfliktpunkte hingewiesen.
Diese gehen über die Gemeindeverwaltung an die Landesdirektion Dresden als
zuständige Behörde für die Planfeststellung. Folgende Punkte/Forderungen
beschäftigen die Bürger:
Die Planungen gehen von Erhebungen aus, die bereits vor zehn Jahren
erfolgt sind. So fehlt zum Beispiel der Pilgerweg im Raum Buchholz in den
Unterlagen.
Es soll Nachbesserungen beim „Trebe-Weg“ und eine Waldmehrung als
Nadelgehölz am vorhandenen Wäldchen geben, das vor dem
Autobahnanbindekreuz liegt.
Am Pilgerweg unweit der zu verlegenden S 111 in Wasserkretscham soll es
einen Übergang für Fußgänger und Radfahrer geben und zusätzliche
Landwirtschaftswege zwecks Erreichbarkeit. |
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Bevor es in Arnsdorf an die
Straße geht, verlegen die Bauleute der Firma Nadebor die
Betonrohre für die Regenentwässerung (oben). In Melaune
baut der Freistaat von der Ortsdurchfahrt bis zur Autobahn
aus. Fotos: SZ/Steffen Gerhardt |
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+++ Sächs. Zeitung, Donnerstag, 1. April 2010 +++
Folgen des Winters bremsen Investitionen
Von Steffen Gerhardt
Der Bedarf an Straßenreparaturen ist
nach diesem Winter höher als der für den Neu- oder Ausbau. Darauf haben
sich die Kommunen im Görlitzer Umland eingestellt.
...
Vierkirchen: Viele Vorhaben
Weiter geht es auch mit der Ortsdurchfahrt in Arnsdorf-Hilbersdorf,
ebenfalls eine Kreisstraße. Mit dem Einbringen der Regenentwässerung
werden die Arbeiten gegenwärtig am Abschnitt zwischen Orangerie und Kirche
fortgesetzt. Grundhaft ausgebaut werden soll die Straße bis zum
Ortsausgang Hilbersdorf in Richtung Königshain. „Wir werden dazu den Geh-
und Radweg beziehungsweise die Straßenbeleuchtung finanzieren“, erklärt
Bürgermeister Horst Brückner. Damit setzt die Gemeinde Vierkirchen dieses
Jahr den Schwerpunkt im Straßenbau. Der Freistaat baut die Ortsdurchfahrt
Melaune und die S122 bis zur Autobahn in diesem und nächsten Jahr aus.
Dazu kommt ein Radweg. Vierkirchen beteiligt sich innerorts mit einem Geh-
und Radweg. In Arnsdorf will die Gemeinde den Kirchweg über das
Ile-Programm erneuern und die Abwassererschließung samt Straßenbau in
Hilbersdorf fortsetzen.
Vorverkauf für Schlagerprogramm hat
begonnen
Buchholz/Görlitz. Der Kartenvorverkauf
für den Schlagernachmittag mit Andreas Martin am 18. Juli auf der
Freilichtbühne im Buchholzer Park hat begonnen. Ab sofort können die
Karten auch im SZ-Treffpunkt in Görlitz erworben werden. Sie sind für den
gesamten Sonntag gültig. Dieser beginnt um 11 Uhr mit den „Burkauer
Musikanten“ zum Frühschoppen.
Der Schlagernachmittag hat im Programm des dreitägigen Dorffestes
Tradition. Mit dabei sind in diesem Jahr die Thüringer Sängerin Sylvia
Martens und die Gebrüder Comic, zwei „verrückte Lausitzer“, die ein
musikalisches Comedyprogramm bieten. Organisiert wird das Dorffest vom
Kultur- und Sportverein Buchholz/Tetta. Es findet bereits zum 33. Mal
statt. (SZ/ah)
Karten für den Schlagernachmittag im Vorverkauf für elf Euro im
SZ-Treffpunkt Görlitz, im City-Center, montags bis freitags, 10 bis 17 Uhr |
M ä r z 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung,
Mittwoch, 31. März
2010 +++
Nachrichten
Spielzeugmuseum im Fremdenverkehrsverein
Döbschütz. Das Wasserschloss mit Spielzeugmuseum (siehe auch neben
stehenden Osterbeitrag) und Pension ist nun auch Mitglied in
Fremdenverkehrsverein Schlesische Oberlausitz e.V.. Dort findet sich zum
Beispiel ein Eintrag auf der Internetseite des Vereins unter der Rubrik
„Sehenswertes“. (bd)
www.fremdenverkehr-schlesische-lausitz.de |
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Ein brütender Kiebitz.Foto:
SZ-Archiv |
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+++ Sächs. Zeitung, Freitag, 26. März 2010 +++
Kiebitzschutz bei Buchholz
Von Anja Hecking
Sachsen stellt mit Hilfe der Landwirte den
seltenen Vögeln Brutplätze bereit.
Der Kiebitz soll in Sachsen heimisch bleiben.
Dabei können Landwirte mithelfen. Rund um Görlitz gibt es so eine
Projektfläche. Sie liegt westlich von Buchholz. Dort wurde eine
Kiebitzinsel angelegt, erklärt Jan-Uwe Schmidt von der Vogelschutzwarte
Neschwitz. Auf etwa einem Hektar wurde im Herbst kein Winterweizen
ausgesät, damit der schwarz-weiße Vogel mit seinem markanten Kopfschmuck
hier einen Brutplatz vorfindet. Ob er diesen Platz wirklich annimmt, wird
sich zeigen.
Die Fläche bietet gute Voraussetzungen. Es handelt sich um einen
ehemaligen Teich. Im Herbst wurden dort bereits Kiebitze auf dem Durchzug
beobachtet. Der Landwirtschaftsbetrieb erhält für Ertragsausfall und
Mehraufwand eine Vergütung. Schon kleinflächige Maßnahmen können helfen.
Informationen zum Vogelschutz im Agrarraum im Internet (Link: „Aus unserer
Arbeit“).
www.vogelschutzwarte-neschwitz.de.
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oben: Die Dachdecker Frank
Bürger und Manfred Jama von der GMV Dachbau GmbH decken
ein Wohnhaus komplett neu ein. Diese Firma aus Melaune
gehört mit zu den drei Firmen des Lausitzer
Energie-Fachringes.
Martin Gläser, GMV Dachbau Melaune (li) |
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+++ Sächs. Zeitung, Mittwoch, 24. März 2010 +++
Hausbesitzer lassen die Wärme im Gebäude
Von Steffen Gerhardt
Die Leute tun sich nicht mehr schwer
mit dem Umkrempeln ihrer Häuser, um darin künftig energieeffizienter und
kostengünstiger zu leben. Diese Erfahrung haben die Geschäftsführer der
drei Unternehmen gemacht, die sich auf Kooperationsbasis zum Lausitzer
Energie-Fachring zusammenschlossen. Das war im Sommer vergangenen Jahres,
als sich die Bürgel&Schulze Haustechnik in Markersdorf, die G.M.V. Dachbau
in Melaune und die TVS Fenstertechnik in Reichenbach zu diesem Verbund
vereint haben.
Konzepte aus einer
Hand
„Das Interesse an Energiekonzepten für das eigene Haus ist groß und
unsere Interessenten entscheiden sich auch für diese zukunftsorientierten
Investitionen“, sagt Norbert Liebig, Geschäftsführer der TVS
Fenstertechnik. Eine Firma, die seit 1993 in Reichenbach ansässig ist und
25 Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende, zählt. Im Herbst soll ein
weiterer Lehrling zum Konstruktionsmechaniker ausgebildet werden. Auch auf
ein Patent kann Norbert Liebig verweisen: „2006 haben wir die Lichtgaube ,Luxia©’
entwickelt. Eine Designgaube mit Hitzeschutzverglasung, die mehr
Tageslicht zulässt.“
Dass sich die Gewerke Fensterbau, Haustechnik und Dach zusammenschlossen
und eine energetische Haussanierung im Paket anbieten, hat seinen Grund:
„Was nützt es, wenn ich die modernste Heizungsanlage habe, die Wärme aber
durch undichte Fenster oder ein nichtgedämmtes Dach wieder entweicht?“,
fragt Olaf Mauermann, der zusammen mit Martin Gläser die GMV Dachbau
führt.
Das Dachdecken allein ist es nicht, was die Melauner Firma in den
Energiering einbringt. 2002 von drei Unternehmern gegründet, erledigen die
derzeit 17 Mitarbeiter auch Klempner- und Zimmererarbeiten am Dach. Vor
allem in und um Görlitz sind ihre Baustellen.
Da jedes Gewerk nur für sich sprechen kann, holten sich die drei Firmen
noch Energieberater mit an Bord. Dieser berät die Kunden nicht nur
gewerkeübergreifend, sondern gibt auch fachliche Unterstützung, erstellt
mit dem Hauseigentümer eine Prioritätenliste mit Kostenplan und informiert
über Fördermöglichkeiten. Für Interessenten ein wichtiger Gesichtspunkt
und auch notwendig, um einen Überblick in dem Spektrum an
Fördermöglichkeiten zu bekommen. „Eine Förderung ist notwendig, um die
eigenen Projekte durchzusetzen, das betrifft den Kunden genauso wie uns
selbst.“ Für Geschäftsführer Siegmund Schulze von der Bürgel&Schulze
Haustechnik ist der finanzielle Faktor ein wichtiger Entscheidungsgrund.
Spezialisiert auf Heizung, Sanitär, Lüftung und Klima ist das seit 1991
bestehende Unternehmen in Ostsachsen unterwegs. „Dank dem Konjunkturpaket
haben wir momentan gut zu tun“, sagt Siegmund Schulze, der 24 Mitarbeiter
beschäftigt.
Technik, die
Zukunft hat
Wer sein Haus energetisch auf Vordermann bringen möchte, setzt auf Technik
der Zukunft. Diese bieten die drei Firmen an. Ganz gleich ob Fenster mit
Dreifachverglasung, oder Thermofloc, der Einblasdämmstoff aus Zellulose,
oder alternative Heiztechniken wie Erdwärme, dafür ist der
Energie-Fachring der kompetente Partner.
Großen Bedarf sieht der Fachring vor allem bei den Eigenheimbesitzern,
die zu DDR-Zeiten ihre Häuser bauten. „Jetzt sind es vor allem die hohen
Energiepreise, die zu einem Umdenken führen“, ist die Erfahrung von
GMV-Geschäftsführer Martin Gläser. „Die Modernisierung finanziert sich
auch nennenswert aus sich selbst heraus“, ergänzt Norbert Liebig und meint
damit die einzusparenden Kosten.
0180/5428734 und www.Energiefachring.de.
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In Melaune werden wieder die Ostereier
geputzt
Von Bernhard Donke
Der Heimatverein lädt am Sonntag zu
seinem fünften Oster- und Frühjahrsmarkt an die Wassermühle ein.
Zum fünften Mal haben die Mitglieder
des Heimatvereins Döbschütz/Melaune ihren Oster- und Frühjahrsmarkt
vorbereitet. Am Sonntag lädt er zu einem Besuch ein.
„Auch dieses Mal wollen wir den Gästen wieder etwas bieten, damit sie uns
auch weiterhin die Treue halten zu den beiden Märkten im Frühjahr und
Herbst, die wir vom Verein aus organisieren“, sagen Eckehard Radisch und
Herbert Riedel vom Vorstand des Heimatverein Döbschütz e.V.
In diesen Tagen sind die Vereinsmitglieder rund um das Marktgelände am
Vereinshaus „Alte Wassermühle“ emsig dabei, den Markttag so zu
organisieren, dass es in seinem Verlauf zu keinen Stockungen kommt. Schon
jetzt stehen die Standplätze fest und die Vereinsmitglieder kümmern sich
um die Ausgestaltung des Marktes mit österlichen und dem Frühjahr
angepassten Dekorationen. „Wir erwarten wieder rund 15 Händler aus der
näheren Umgebung, die ihre Waren von Floristik, Keramik und Töpferwaren
über Haushaltswaren und Pflanzenangebote für die Kleingärtner den
Besuchern anbieten“, sagt Herbert Riedel. Doch was wäre ein Oster- und
Frühjahrsmarkt ohne die Kunst der Ostereierbemalung? In diese führt der
Wurschener Peter Kießling ein, während sich der Verein um das leibliche
Wohl der Marktbesucher kümmert. „Neben einem Mittagessen aus gebackener
Schweinekeule und Pute, erwarten den Besucher Kaffee und Kuchen, den
unsere Vereinsfrauen selbst gebacken und aufgebrüht haben“, sagt Radisch.
Nach dem Markt richtet sich die Aufmerksamkeit auf eine neue Ausstellung.
Am Sonntag, dem 18.April, wird von 13 bis 17Uhr im Vereinshaus „Alte
Wassermühle“ eine Gobelin-Ausstellung gezeigt. In dieser stellt Rosemarie
Starke aus Dresden gewirkte Gobelins vor.
Der 5. Oster -und Frühjahrsmarkt findet in Melaune diesen Sonntag von 11
bis 17 Uhr auf dem Gelände um die Alte Wassermühle statt.
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 19. März
2010 +++
Straßenbau ist Thema in Buchholz
Buchholz. Am Montag können sich die
Bürger über das Planfeststellungsverfahren zur Verlegung der Bundesstraße
178 und Staatsstraße 111 im Ortsteil Wasserkretscham von Vierkirchen
informieren.
Wie Ortsvorsteher Udo Gleisenberg von Buchholz der SZ mitteilt, wird
diese Informationsveranstaltung um 19.30 Uhr im Vereinsheim des Kultur-
und Sportvereins Buchholz/Tetta stattfinden. Hier werden die zum
Planfeststellungsverfahren nötigen Unterlagen ausliegen und für jedermann
einsehbar sein. (bd) |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 18. März
2010 +++
Ile-Projekte werden von Görlitzer Planern
begleitet
Vierkirchen.
Das Görlitzer Planungsbüro Richter und Kaup
wird auch weiterhin das Regionalmanagement für die Gemeinde Vierkirchen
führen, um beispielsweise Projekte für die Ile-Region anzuschieben. Dafür
hat sich der Gemeinderat einstimmig entschieden. Jährlich muss Vierkirchen
dafür etwa 300 Euro einplanen. Das Planungsbüro erarbeitet Konzepte und
Studien zur Entwicklung im ländlichen Raum und bietet sich Gemeinden dafür
als kompetenter Partner an. Sechs Projekte für die Gemeinde, Vereine oder
Privatpersonen werden momentan für Vierkirchen durch das Planungsbüro
begleitet. (cg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 13. März
2010 +++
Nachrichten
Kinderkreis bedankt sich für Unterstützung der Bürger
Melaune/Arnsdorf-Hilbersdorf. Der Kinderkreis hat nach dem kleinen
Aufruf in der SZ von Bürgern so viel Material für die Werkstätten in
beiden Kindergärten erhalten, dass er damit erst einmal längere Zeit über
die Runden kommt. Der Kinderkreis bedankt sich ganz herzlich für die
Unterstützung und meldet sich rechtzeitig, wenn das Material zum Bauen,
Basteln und Ausprobieren wieder zur Neige geht. (SZ/ah)
Straße in Melaune wird halbseitig gesperrt
Melaune. Die Ortsdurchfahrt Melaune (S 122) wird bis Ende August
grundhaft ausgebaut. Deshalb kommt es ab Montag zur halbseitigen Sperrung
der Straße. Die Ortsdurchfahrt bleibt für Fahrzeuge bis 2,8Tonnen frei,
der Lkw-Verkehr wird umgeleitet. Der Linien- und Schülerverkehr bleibt
davon unberührt, allerdings wird die Bushaltestelle am Kindergarten nicht
bedient. (SZ)) |
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+++ Sächsische
Zeitung, Freitag, 12. März
2010 +++
Nachrichten
Firma aus Waldhufen baut Straße in Hilbersdorf
Arnsdorf-Hilbersdorf. Die Tiefbaufirma Otto aus Waldhufen hat den
Zuschlag für die anstehenden Straßenbau- und Kanalarbeiten für die
Ortsstraße in Hilbersdorf bekommen. Dafür hat sich der Gemeinderat
Vierkirchen in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Die Firma hatte mit
235000 Euro das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Der Kanal soll bis
September fertig sein, für den Straßenbau ist ein größeres Zeitfenster
vorgesehen. (cg) |
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+++ Sächsische Zeitung,
Donnerstag, 11. März
2010 +++
Gemeinde plant Straßenbau bis 2013
Arnsdorf-Hilbersdorf.
Umfangreiche Straßenbaumaßnahmen stehen bis 2013 an. Marco Polenz vom
gleichnamigen Ingenieurbüro aus Horka hat im Gemeinderat erste Planungen
für elf Bauabschnitte vorgestellt. Demnach sollen Straßen und Wege in der
Breite von 2,50 bis 3,50 Metern erhalten bleiben. Auf problematische
Situationen bei der Entwässerung haben Udo Gleisenberg (WV Buchholz/Tetta)
und Peter Gloger (WV Arnsdorf-Hilbersdorf) hingewiesen. Ende 2010 könnte
der erste Abschnitt in Angriff genommen werden. Dazu gehört unter anderem
die Straße an der Kirche. „Je nach Haushaltslage wird sich der
Baufortschritt gestalten“, sagt Bürgermeister Horst Brückner. (cg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 6. März
2010 +++
Uhren und Waagen für kleine Bastler
Vierkirchen.
Noch nicht intensiv helfen konnten Bürger dem Kinderkreis Vierkirchen, der
in Melaune und Arnsdorf Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder betreut.
Wir hatten die falsche telefonische Vorwahl veröffentlicht. Richtig muss
es wie am Artikelende lauten. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.
Für die kleinen Werkstätten in den Kindereinrichtungen wird noch einiges
zum Werkeln gebraucht. Benötigt werden: Schreibmaschine, Wanduhren,
Wecker, Waagen, Rechenmaschine, große Knöpfe, Gewichte bis 500 Gramm,
Maßbänder und Schlüssel. (SZ/ah)
Kontakt : 035827/7 03 03 oder -7 08 40 |
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Denis Riese Foto:
bd |
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Grauwacke: Gegner suchen Öffentlichkeit
Von Annett Preuß
Die Bürgerinitiative Pro Gebelzig und die
Gemeinde Hohendubrau haben sich an das Magazin „Focus“ in Leipzig gewandt.
Der Brief ist per E-Mail auf die Reise an die
Redaktion Leipzig des Magazins Focus gegangen. Noch steht die Antwort aus.
Die Bürgerinitiative Pro Gebelzig und die Gemeinde Hohendubrau suchen im
Kampf gegen den geplanten Grauwacke-Tagebau bewusst diesen Weg,
überregional die Öffentlichkeit zu informieren, sagt ihr ehrenamtlicher
Sprecher Denis Riese: „Wir wollen deutschlandweit darauf aufmerksam
machen, wie die Firma HWO als Tagebaubetreiber in den neuen Ländern
auftritt.“ Denn neben Hohendubrau ist von dem Vorhaben südlich von
Gebelzig auch Buchholz in Vierkirchen betroffen.
Rieses Fazit nach zwei Jahren Kampf fällt ziemlich nüchtern aus: „Wir
haben noch nichts erreicht.“ Im Ort führe das zur Lähmung, sagt Corina
Günzel: „Dieser Schwebezustand ist nicht nur unangenehm. Es will auch
keiner etwas investieren.“ Ans Aufgeben denkt Denis Riese nicht, schmiedet
neben der Focus-Anfrage mehrere Eisen. Für seinen Einsatz im Interesse des
Gemeinwohls bekam er diese Woche den Bürgerpreis der Stiftung zivita
überreicht. Hohendubraus Bürgermeister Hans-Hermann Zschieschank schätzt
an ihm, dass er nicht locker lässt: „Er hat viele, viele Stunden
investiert.“ |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 5. März
2010 +++
Landkreis setzt Straßenbau fort
Vierkirchen. Der Ausbau der
Ortsdurchfahrt in Arnsdorf-Hilbersdorf wird bei entsprechender Witterung
voraussichtlich in 14 Tagen fortgesetzt. Das teilte Bauamtsleiter Dieter
Peschel mit. Neben dem grundhaften Ausbau der Straße werden
Entwässerungsrohrleitungen verlegt sowie die alten Stützwände zum
Arnsdorfer Wasser abgebrochen und neu errichtet. Um die Verkehrssicherheit
zu verbessern, werden außerdem ein straßenbegleitender Gehweg gebaut und
die beiden Bushaltestellen erneuert. Zum Abschluss erhält die Ortsstraße
einen Asphaltoberbau auf einer Länge von zwei Kilometern.
„Für diese Baumaßnahme stehen bis 2012 insgesamt 1,4 Millionen Euro zur
Verfügung. Davon kommen rund eine Million Euro vom Land aus dem Fond zur
Förderung des kommunalen Straßenbaus. Der Eigenanteil des Landkreises
beträgt 400 000 Euro“, benennt Dieter Peschel den Wertumfang. (SZ/sg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 4. März
2010 +++
Kinderkreis sucht Uhren und Waagen
Vierkirchen.
Der Kinderkreis Vierkirchen, der in Melaune
und Arnsdorf Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder betreut, braucht
Unterstützung. In beiden Einrichtungen gibt es kleine Werkstätten, in
denen sich die älteren Kindergarten- und Hortkinder handwerklich
ausprobieren und basteln. Sie planen und arbeiten miteinander und erleben
so manche Aha-Effekte.
Aber es fehlt noch einiges. Benötigt werden: Schreibmaschine,
funktionstüchtige Wanduhren oder große Wecker, Küchen- und Personenwaagen,
Rechenmaschine, große Knöpfe, Gewichte bis 500 Gramm, Maßbänder, diverse
Schlüssel und eventuell Schlösser dazu und eine funktionstüchtige analoge
Stoppuhr. (SZ/ah) |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 2. März
2010 +++
Jauernicker betreut Richtfunkkunden
Vierkirchen/Waldhufen.
Für die DSL-Richtfunkkunden von Michael
Ebermann aus Nieder Seifersdorf steht ab sofort Stefan Bunzel aus
Jauernick-Buschbach als Ansprechpartner bereit. Er betreibt auch eine
Firma im Bereich Richtfunk per DSL. Hintergrund ist ein dreijähriger
Auslandsaufenthalt von Michael Ebermann. Er hat bisher in Waldhufen,
Arnsdorf-Hilbersdorf und Melaune DSL-Netze mit Richtfunk aufgebaut.
In Melaune läuft auch die Vorbereitung für DSL über das Telefonnetz der
Telekom. Zurzeit befragt das Unternehmen Interessenten. Der Anschluss
durch die Telekom sollte bis Ende 2009 realisiert sein und wird nun bis
Ende April in Aussicht gestellt. Im Vorjahr gab es aus Kostengründen einen
Baustopp, gegen den die Gemeinde Vierkirchen mit Erfolg vorging. (SZ/ah) |
F e b r u a r 2 0 1 0
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+++ Sächsische Zeitung, Sonnabend, 27. Februar
2010 +++
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Melaune
beginnt
Melaune.
Am Dienstag beginnt der grundhafte Ausbau der
Staatsstraße 122 in der Ortsdurchfahrt Melaune. Die Maßnahme wird durch
die Firma Teichmann Bau GmbH ausgeführt, Auftraggeber ist das
Straßenbauamt in Bautzen.
Gebaut wird unter einer halbseitigen Sperrung der Fahrbahn. Die ersten
Arbeiten beginnen mit der Sanierung der Friedhofsmauer und der
provisorischen Verbreiterung der Fahrbahn ab etwa Bushaltestelle am
Kindergarten bis vor den Knotenpunkt mit der S 124. Außerdem wird die
Straße hinter diesem Knotenpunkt bis zum vorgesehenen Bauende an der
Bushaltestelle in Richtung Autobahn verbreitert. Der Abschluss der
Arbeiten ist für den August 2011 vorgesehen. (cg) |
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+++ Sächs. Zeitung, Mittwoch, 24. Feb 2010 +++
Umzug in neue Grundschule für Vierkirchen
verschiebt sich auf Sommer
Von Annett Preuß
Noch wird in der neuen Schule in Nieder
Seifersdorf gebaut, aber die Eltern haben viele Fragen
Wann ziehen die Grundschüler aus
Vierkirchen und Waldhufen in ihr neues gemeinsames Schulhaus um? Diese
Frage bekommt Bürgermeister Horst Brückner (parteilos) in diesen Tagen am
meisten von Eltern zu hören. Denn der Termin nach den Winterferien ist
geplatzt. Auch wenn jetzt inoffiziell die Sommerferien im Gespräch sind –
der Bürgermeister will sich darauf nicht festlegen: „Qualität geht vor
Zeit“, sagt er, „wir müssen nicht mit Gewalt umziehen.“ Denn in Nieder
Seifersdorf ist der Ausbau noch voll im Gange. Bis der geschafft ist,
seien die Kinder in den vorhandenen Grundschulen in Buchholz und
Jänkendorf gut aufgehoben, so Brückner.
Essenversorgung, Schülerbeförderung, Ganztagsangebote oder Hortbetreuung
– neben dem Umzugstermin gibt es viele weitere Fragen, die die Eltern im
Vorfeld beantwortet haben möchten. Die Waldhufener Elternsprecherin Antje
Schulz begrüßt deshalb die Zusammenkunft der Vertreter der Elternschaft
mit dem Bürgermeister, die in dieser Woche anberaumt ist: „Die Eltern
brauchen mehr Informationen“, sagt sie. „Das ist vor allem für diejenigen
wichtig, die Kinder in der ersten und zweiten Klasse haben.“ Mit der
Zeitverschiebung können viele Eltern demnach leben. Sie haben dafür
Verständnis, denn der Umbau ist ein großes Vorhaben. Aber: Sie wollen
informiert sein und das regelmäßig.
Hortfrage wird viel
diskutiert
Bis zum Umzug der Kinder will die Gemeinde Waldhufen auch dafür sorgen,
dass es genug Platz draußen gibt zum Toben und Spielen beziehungsweise für
die Hofpausen. Das sei das Ziel und eine Forderung laut
Verwaltungsvorschrift, die die Gemeinde zu erfüllen hat. „Wir haben dann
etwa 140 Kinder vor Ort. Da müssen wir die notwendigen Anlagen
garantieren“, sagt Horst Brückner. Geld dafür ist eingeplant. Der
Bürgermeister schränkt aber auch ein: „Gänzlich fertig werden die
Außenanlagen noch nicht sein.“ Denn sie sind von vornherein als zweiter
Bauabschnitt vorgesehen gewesen. Waldhufen will Fördermittel für 2011
beantragen. Aus Vierkirchen interessiert die Frage, ob genügend Kinder für
zwei erste Klassen angemeldet sind, sagt Ingo Thiel, der dortige
Elternsprecher: „Aber auch die Hortbetreuung wird unter Eltern
diskutiert.“
Thiel erinnert daran, dass es in Melaune und Arnsdorf Kitas gibt, die
eine Hortbetreuung anbieten. „Ich persönlich sehe es als gut an, wenn
Schule und Hort an einem Ort sind“, sagt er. Dann können die Kinder vor
Ort auch die Ganztagsangebote (GTA) nutzen. Waldhufen baut deshalb die
benachbarte Krippe zum Hort um. Weil die Plätze in dem Gebäude aber nicht
reichen werden, soll auf Klassenräume zurückgegriffen werden. Die
Doppelnutzung von Klassenräumen für GTA ist erlaubt..
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Gehören zu den
Ausgezeichneten: Wehrleiter Reinhold Kosan (links) und
Jugendwart Marko Kosan.Fotos: bd |
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+++ Sächs. Zeitung, Mittwoch, 17. Februar 2010 +++
Feuerwehrleute setzen auf internationale
Zusammenarbeit
Von Bernhard Donke
Wehrleiter Reinhold Kosan aus Arnsdorf
bekam das tschechische Feuerwehrverdienstkreuz.
Für Wehrleiter Reinhold Kosan war es
eine besondere Ehre, als ihm vom Leiter
der tschechischen Partnerwehr, Viktor Malík, die Verdienstmedaille der
Tschechischen Freiwilligen Feuerwehr überreicht wurde. Die tschechischen
Kollegen nahmen die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr
Arnsdorf-Hilbersdorf zum Anlass, um sein Engagement und die gute
internationale Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Paseky
nad Jízerou zu ehren.
Nicht untätig waren die Kameraden im vergangenen Jahr. Wehrleiter
Reinhold Kosan lobte, dass die Aufgaben im Dienst- und Ausbildungsplan
insgesamt erfüllt wurden, auch wenn es bei einigen Kameraden noch
Nachholbedarf gibt. „Erfreulich für uns, dass drei Kameraden für die Wehr
neu gewonnen werden konnten und mehrere Kameraden im Jahresverlauf
ausgezeichnet und befördert wurden“, berichtete der Wehrleiter.
Neue Technik und
Bekleidung
Im Jahr 2009 gab es neue Technik und neue Einsatzbekleidung, sodass sich
auch materiell die Einsatzbedingungen verbesserten. Positiv hervorgehoben
wurde die Pflege der Außenanlagen am Feuerwehrgerätehaus durch die
Kameraden und deren Neugestaltung durch die Gemeindeverwaltung
Vierkirchen, mit der es ein sehr gutes Miteinander gibt. Ebenso erfreulich
ist die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren über Vierkirchen hinaus bis
hin zu den Wehren der polnischen und tschechischen Partnergemeinden Jezow
Sudecki sowie Paseky nad Jizerou. Auch von ihnen waren Vertreter anwesend.
Leider konnten nicht alle Aus- und Weiterbildungskurse von den Kameraden
belegt werden, schätzte der Wehrleiter ein. Der Grund dafür liegt in der
angespannten Arbeitsplatzsituation und darin, dass viele ihre Brötchen
außerhalb des Freistaates verdienen müssen.
Lobende Worte fielen über die Jugendwehr. „Seit zehn Jahren leistet sie
eine sehr gute Nachwuchsarbeit. Jugendwart Marko Kosan legt bei seinen
jungen Kameraden viel Wert auf Kameradschaft und ein gesundes
Zusammengehörigkeitsgefühl“, sagte der stellvertretende Wehrleiter Sven
Weigelt. Zur Zeit zählt die Jugendfeuerwehr 12 Jugendliche und Kinder ab
dem 10.Lebensjahr.
Marko Kosan wurde für seine zehnjährige ehrenamtliche Arbeit als
Jugendfeuerwehrwart ausgezeichnet. Er gründete 1999 mit die
Jugendfeuerwehr Vierkirchen und übernahm auch deren Leitung. Aber auch
sein Vater und Wehrleiter Reinhold Kosan erhielt durch die Gemeinde
Vierkirchen nochmals eine Würdigung für seine 40- jährige ehrenamtliche
Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr.
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+++ Sächsische
Zeitung, Mittwoch, 10. Februar
2010 +++
Nachrichten
Vierkirchen. Ab sofort informiert die Gemeinde über Bescheide der
Baubehörde. Anlass ist ein vom Landratsamt abgewiesener Bauvorbescheid für
ein Einfamilienhaus in Arnsdorf. Das Grundstück ist als Außenbereich
ausgewiesen. Thomas Scholz (WV Arnsdorf-Hilbersdorf) regte an, solche
Sachverhalte als Gemeinde zu prüfen und wenn möglich, nach Alternativen zu
suchen. (cg) |
Ja n u a r 2 0 1 0
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Andreas Fünfstück ist seit
Kurzem Pfarrer in fünf Gemeinden. Darum sitzt er oft im
Auto und fährt von Ort zu Ort. Zuständig ist er für
Melaune, Tetta, Buchholz, Arnsdorf und Nieder Seifersdorf.
Fotos: Matthias Weber (2), Irmela Hennig |
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+++ Sächs. Zeitung, Sonnabend, 23. Jan 2010 +++
Ein Pfarrer für fünf
Kirchen
Von Irmela Hennig
Es ist kurz nach acht, ein feuchtgrauer
Dienstagmorgen. Pfarrer Andreas Fünfstück sitzt im übersichtlichen
Pfarrbüro von Helga Hommel. Besprechung mit der Pfarramts-Mitarbeiterin zu
dem, was die Woche über ansteht in der Kirchgemeinde von Buchholz bei
Weißenberg. Doch viel Zeit bleibt Andreas Fünfstück nicht. Ein Zimmer
weiter sitzen schon acht Ein-Euro-Kräfte vor schwarzem, starkem Kaffee –
seine nächste Verabredung. Der Pfarrer erzählt den Männern und Frauen
etwas aus der Bibel – eine Predigt im Kurzformat. Dann kommen Absprachen:
Es geht um Sitzkissen, um Malerarbeiten. Und um Termine.
Andreas Fünfstück, seit 1996 Pfarrer in der Region zwischen Görlitz und
Weißenberg, hat das Handy mit dem Kalender immer vor Augen. Der 47-Jährige
muss viel unter einen Hut bringen. Fünf Gemeinden mit fünf Kirchen, zwei
Kindergärten und drei Pilgerherbergen sind sein Aufgabengebiet. Arnsdorf,
Buchholz, Melaune, Nieder Seifersdorf und Tetta heißt das „Revier“ des
evangelischen Pfarrers – kleine Dörfchen nahe der Autobahn 4. Dazu kommt
Seelsorge, Zeit für Menschen, Zeit zum Zuhören. „Das hat Vorrang“, sagt
der Pfarrer, auch bei vollem Kalender.
Zeitdruck für Andreas Fünfstück. Im zwölf Kilometer entfernten Arnsdorf
wartet die Frühstücksrunde für Leute um die 50. Doch noch sitzt der
Pfarrer in Buchholz bei den Ein-Euro-Kräften – Woche für Woche trifft er
sich mit insgesamt drei solchen Runden.
Kirche muss sparen
Ab ins Auto. Im Eiltempo geht’s über verschneite Dorfstraßen nach
Arnsdorf. Dort sitzen am liebevoll gedeckten Tisch gut zehn Frauen und
Männer. Fünfstück kommt mit Verspätung – aber ungeduldig ist hier niemand.
Die Senioren fühlen mit dem Pfarrer. „Ich möchte nicht mit ihm tauschen“,
sagt eine Frau.
Der Pfarrer holt seine Gitarre und es kann losgehen. Kurzpredigt und
Frühstück: Dabei erzählt Andreas Fünfstück von den anderen Gemeinden, die
er betreut. Will so ein Miteinander der Christen schaffen, das noch am
Anfang steht. Denn bislang war er nur für Arnsdorf und Nieder Seifersdorf
zuständig. Die übrigen Gemeinden sind gerade dazugekommen. Grund sind
Sparmaßnahmen in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz, bei der er angestellt ist. Ein Pfarrer für jede Kirche – das
ist finanziell längst undenkbar. Die Mitgliederzahlen sinken: Zusammen
zählen Fünfstücks fünf Gemeinden rund 1600 „Schäfchen“. In den 90er Jahren
waren es deutlich mehr. Neue Zeiten brechen an für die Christen, auch in
der Lausitz. Überall macht sich das bemerkbar. „Die Gemeinden müssen
lernen, füreinander mitzudenken“, sagt Andreas Fünfstück. Wenn ein Pfarrer
mehrere Orte betreut, ist das kirchliche Leben anders nicht mehr zu
organisieren.
Das „zwangsweise“ Zusammenrücken „hat aber auch was für sich“, sagt
Andreas Fünfstück. Jede Kirchgemeinde bietet etwas Besonderes und kann
andere daran teilhaben lassen. In Arnsdorf machen sie Landkino, in Melaune
gibt es eine Jugendscheune der Kirche. In Nieder Seifersdorf lockt die
Wehrkirche Touristen an, und in Buchholz existiert ein Christlicher
Kulturverein.
Der nächste Termin wartet, eine Silberhochzeit ist zu planen. Dann kommt
Verwaltungsarbeit. Und schließlich geht es ab nach Nieder Seifersdorf zum
Kirchenrat, der organisiert das Kirchenleben. Kaum zur Tür herein gibt es
wieder Absprachen: Am 14. August soll der Pfarrer eine Silberhochzeit
halten. Aber an dem Tag stehen schon eine Diamantene, eine Goldene und
eine Grüne im Plan. Eigentlich geht es nicht, aber irgendwie dann doch.
Jede hat was zu bieten
Die Nieder Seifersdorfer und Arnsdorfer bilden einen gemeinsamen
Kirchenrat – eine Erleichterung für den Pfarrer. Weil sie um die
Mehrbelastung ihres Geistlichen wissen, haben die Kirchenräte zugestimmt,
dass nur noch 14-tägig Gottesdienst ist. So kann Fünfstück abwechselnd in
jeder Kirche auf der Kanzel stehen – zwei Gottesdienste am Sonntag sind
dennoch das Minimum.
Gegen 22.30 Uhr ist Feierabend. Macht Pfarrer sein noch Spaß bei so viel
Termindruck? Andreas Fünfstück lächelt nur und meint dann eindeutig: „Na
klar!“
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 21. Januar
2010 +++
Umzug in Schule verschiebt sich
Vierkirchen/Niederseifersdorf. Die Handwerker in Nieder Seifersdorf
haben zwar alle Hände voll zu tun. Sie geben sich auch alle Mühe, um die
Arbeiten in der ehemaligen Mittelschule voranzutreiben. Denn hier sollen
die Grundschüler aus Waldhufen und Vierkirchen gemeinsam lernen.
Aber, auch wenn bereits die Trockenbauer, Maler, Fliesen- und
Fußbodenleger sowie die Elektriker im Haus sind, wird der Umzug in den
Winterferien nicht zu halten sein. Davon geht Bürgermeister Horst Brückner
(parteilos) jetzt aus. Qualität geht vor Zeit, sagt er. Einen neuen Termin
für den Umzug will er deshalb auch nicht nennen.
Inzwischen liegen in Nieder Seifersdorf die Vorplanungen für die
Sanierung der Turnhalle und die Außenanlagen vor. „Wir sind froh, dass wir
das Schulhaus und den Verbindungsbau zur Turnhalle schon in einem Ruck
erledigt haben“, erklärt der Bürgermeister.
Krippe wird zum
Hort umgebaut
Zum Hort umgebaut werden soll die ehemalige Krippe in Nieder Seifersdorf.
Das entspricht dem Ziel der Gemeinde, Grundschule und Hort an einem
Standort zu konzentrieren. Ansonsten wird es schwer, die bereits an der
Jänkendorfer Grundschule 2008 angefangenen Ganztagesangebote am neuen
Schulstandort fortzuführen.
In Vierkirchen stehen Hortplätze über die beiden Kindertagesstätten in
Melaune und Arnsdorf-Hilbersdorf bereit. Denn in der Buchholzer
Grundschule gibt es keinen Hort. Wie sich die Vierkirchener Eltern am
neuen Schulstandort in Sachen Hort entscheiden, wird von der Organisation
der Ganztagesangebote in Nieder Seifersdorf und den Busverbindungen
abhängen.
Die Gemeinde Waldhufen will sich auf jeden Fall in Markersdorf
erkundigen, wie Ganztagsangebote, Hort und Schule gehändelt werden. (SZ/ap/ah)
In Buchholz lernen zurzeit noch 44 Kinder in drei Klassen. Die zweite
Klasse ist in Jänkendorf.
Neue Pilgerherberge
Döbschütz.
Am Jakobs-Pilgerweg in Döbschütz soll aus
einem historischen Gebäude die „Bastion zum Hirschgarten“ entstehen. Der
Eigentümer plant in einem ersten Bauabschnitt das Dach des ehemaligen
Pferdestalles zu erneuern. Perspektivisch soll in diesem Gebäude eine
Herberge mit zwölf Betten entstehen. (cg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 20. Januar
2010 +++
Deutscher zwei Tage in Zgorzelec
festgehalten
Daniela Pfeiffer und Katrin Schröder
Weil er sich vor dem Tanken ein
Feierabendbier gegönnt hatte, nahm die polnische Polizei einen 29-Jährigen
in Gewahrsam.
So lang hatte er sich seinen Tankausflug nach
Zgorzelec nicht vorgestellt. Der 29-jährige Timo K.* aus Vierkirchen
verbrachte das vergangene Wochenende völlig abgeschottet von der Außenwelt
in einer Zelle des Polizeireviers Zgorzelec – wegen einer
Ordnungswidrigkeit. Der Automechaniker hatte sich am Freitagabend nach
Dienstschluss ein Feierabendbier gegönnt und war später mit seiner
Freundin in Polen tanken. Dort wurde er von zwei polnischen Polizisten
gestoppt – der 29-Jährige musste pusten. Das Ergebnis: 0,46 Promille –
laut polnischem Gesetz eine Ordnungswidrigkeit. Doch die Beamten griffen
rigoros durch. Der junge Mann durfte kein Wort mehr mit seiner Freundin
wechseln, sondern landete im Keller des Polizeireviers, wo er alle
persönlichen Sachen abgegeben musste.
„Ich wusste in den nächsten Stunden und Tagen nicht, wie spät es ist und
was nun passiert“, sagt der junge Mann. In seiner unbeheizten, gefliesten
Kellerzelle mit Holzpritsche und Milchglasfenster kam er sich vor wie ein
Schwerverbrecher. Einzige Abwechslung in der ganzen Zeit: Der Besuch der
Toilette auf dem Gang und das Essen, das er in die Zelle bekam.
Vergeblich wartete er am Sonnabendvormittag darauf, dass ihn seine
Freundin gegen Zahlung von 1000 Zloty Strafe frei bekommt – so wie es die
Beamten noch am Vorabend angekündigt hatten. Doch daraus wurde nichts.
Obwohl sie sehr wohl da war, wurde dem Deutschen mitgeteilt, niemand wäre
gekommen, ihn abzuholen.
Stattdessen wurde sein Fall am Sonntag verhandelt. „Das habe ich auch
erst mitbekommen, als ich in einen gepanzerten Fiat verfrachtet wurde und
vor dem Gericht ausgestiegen bin“, sagt der Betroffene. Hier dann ein ganz
anderer Ton: Ihre Landsleute hätten überzogen reagiert, es wäre doch nur
eine Ordnungswidrigkeit, so die Richterin. Von den 1000 Zloty Strafe zog
sie gleich 600 ab – 200 Zloty Entschädigung für jeden der drei Hafttage.
Die acht Monate Fahrverbot, die für den 29-Jährigen jetzt in Polen gelten,
lassen ihn relativ kalt. So enttäuscht ist er über seine Behandlung, dass
er das Land so schnell nicht wieder betreten will. „Man wurde angelogen
und für dumm verkauft“, sagt er.
Dass man in Polen mitunter nicht „mit Samthandschuhen angefasst wird“,
bestätigt Heiko Reinarz von der Polizeidirektion
Oberlausitz-Niederschlesien in Görlitz, der auch als Kontaktmann zur
Zgorzelecer Polizei arbeitet. Eine solch drastische Behandlung allerdings
kann auch er nur schwer nachvollziehen.
Das Vorgehen der Kollegen sei aber, erklärt der Zgorzelecer
Polizeisprecher Antoni Owsiak, mit dem polnischen Recht im Einklang. „Wir
können Personen bis zu 48 Stunden festhalten“, sagt er. Damit die Zeit
auch an Wochenenden nicht überschritten wird, gibt es Eilverfahren. Klar
geregelt sei, wer verständigt wird: In diesem Fall das deutsche Konsulat
in Wroclaw (Breslau) als diplomatische Vertretung: „Dazu sind wir
verpflichtet.“
„Vergleichen sollte man die Vorgehensweisen nicht“, warnt der
Pressesprecher der PD in Görlitz, Uwe Horbaschk. „Die Rechtssprechungen
sind sehr unterschiedlich.“ Wird beispielsweise ein Pole auf deutscher
Seite mit Alkohol am Steuer oder beim Ladendiebstahl erwischt, komme er
nur kurz aufs Revier und könne dann gehen. Nur in besonderen Fällen werde
der Staatsanwalt hinzugezogen, der entscheidet, ob eine Haftsache
vorliegt. „Natürlich hat jeder das Recht, jemanden zu kontaktieren.“
*Name geändert |
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+++ Sächsische Zeitung, Freitag, 15. Januar
2010 +++
Pläne für Ausbau der S124 in Richtung
Reichenbach
Vierkirchen. Einen Ausbau der Staatsstraße 124 von Melaune in Richtung
Reichenbach hat Bürgermeister Horst Brückner (parteilos) im jüngsten
Gemeinderat angekündigt. Eine entsprechende Beratung mit dem Straßenbauamt
hat es kürzlich gegeben. Dafür wird eine zehn Jahre alte Vereinbarung
zwischen der Gemeinde Vierkirchen und der Behörde wieder aufgegriffen.
Allerdings stünde man erst ganz am Anfang der Vorbereitungen, erklärte
Horst Brückner.
Einen Bauablauf, Kosten und Termine könnte er zum jetzigen Zeitpunkt
nicht nennen. Aber zumindest die geschätzten Baukosten sollen in den
nächsten Haushalt 2011 mit eingeplant werden, sagte der Bürgermeister. Die
Staatsstraße 124 führt von Reichenbach kommend durch Döbschütz und Melaune
in Richtung Autobahn. Die relativ viel befahrene Straße ist sehr
kurvenreich. (cg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 14. Januar 2010 +++
Gemeindestraßen kosten Vierkirchen
2010 weniger Geld
Von Carola Gerlach
Die Sanierung der Straße zahlt sich jetzt aus.
Aber es gibt noch „Baustellen“ in der Gemeinde.
Einen ausgeglichenen Haushalt hat
Kämmerin Monika Krause von der Verwaltungsgemeinschaft Reichenbach den
Vierkirchener Gemeinderäten in der ersten Diskussionsrunde vorgelegt. Er
enthält aber einige „Baustellen“ und wurde „mit heißer Nadel gestrickt“,
erklärte Bürgermeister Horst Brückner (parteilos). Mit dem Zahlenwerk sei
er trotzdem zufrieden.
Erst der Haushalt 2011 werde problematisch, weil dann die Karten komplett
neu gemischt würden. Nachfragen gab es von Christine Nicht (Freie
Wählervereinigung Arnsdorf-Hilbersdorf) und Udo Gleisenberg (WV Buchholz/Tetta)
zur Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft. Die steigt 2010 trotz sinkender
Einwohnerzahl um 44000 Euro auf 262 000Euro. Freuen kann sich die
Freiwillige Feuerwehr in der Gemeinde. Sie erhält neue Dienst- und
Schutzbekleidung, deren Anschaffung zu 75 Prozent gefördert wird. Mehr als
300000 Euro lässt sich Vierkirchen die Kinderbetreuung im Kinderkreis und
bei einer Tagesmutter kosten. Erfreulich ist, dass die Unterhaltung der
Gemeindestraßen weniger Geld kosten wird. Viele Straßenabschnitte sind
bereits saniert worden und erfordern weniger Arbeiten zur Instandsetzung.
Als zu gering hat Udo Gleisenberg die veranschlagten 300 Euro für die
Unterhaltung der Buswartehäuschen eingeschätzt. „Allein für die Reparatur
des Buchholzer Häuschens müsste man eine Null dranhängen.“ Der
Bürgermeister versprach, eine Lösung zu finden.
Kredit für
Straßenbau geplant
Weniger Geld bekommt die Gemeinde aus den Konzessionsabgaben des
Energie-Versorgers Enso für Strom und Gas. Das ist auch bei den Abgaben
des Betreibers der Windkraftanlagen so.
40000 Euro erwirtschaftet die Gemeinde für den Vermögenshaushalt. Diese
Summe wird zur Kredittilgung eingesetzt. Im Gespräch ist aber auch, einen
Teil davon als Eigenmittel zur Kreditaufnahme für weitere
Straßenbauprojekte zu nutzen, die momentan noch großzügig gefördert
werden.
Zufrieden mit dem Winterdienst
Vierkirchen. Die Kritik der
Gemeinderäte am Winterdienst in Vierkirchen (SZ von gestern) kann
Siegfried Thomas aus Prachenau nicht teilen. „Ich bin zufrieden mit dem,
was geleistet wurde. Natürlich muss man auch selbst mal die Schaufel in
die Hand nehmen bei den Schneemassen“, sagt der Rentner gegenüber SZ.
Selbst nachts fuhr bei ihm der Schneepflug. Das bestätigt auch Günter
Wache in Melaune, der an dem Winterdienst der Gemeinde nichts auszusetzen
hat. (SZ/sg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 13. Januar
2010 +++
Gemeinderäten reicht Winterdienst nicht
überall aus
Vierkirchen. Heftige Kritik am Winterdienst gab es in der
Gemeinderatssitzung. Carsten Scholz (Aktive Wählervereinigung Döbschütz/Melaune/Prachenau)
monierte, dass die Gehwege an der Melauner Wassermühle mangelhaft
abgestumpft worden seien. Ähnlich äußerte sich Christine Nicht (Freie
Wählervereinigung Arnsdorf/Hilbersdorf) über ihren Ortsteil. Gerade für
ältere Leute sei der Weg zur Arztpraxis unzumutbar gewesen.
Über den Jahreswechsel sei auch die Schneeberäumung auf der Kreisstraße
viel zu spät erfolgt. Bürgermeister Horst Brückner (parteilos) machte
seinen Gemeinderäten wenig Hoffnung auf eine Änderung der Situation. „Wir
sind nur verpflichtet, nach unseren Möglichkeiten zu handeln“, sagte er.
Für ihn seien die Probleme alle im normalen Bereich. Manch Einwohner
reagiere naturgemäß sensibler. Ein krankheitsbedingter Ausfall beim
örtlichen Winterdienst habe aber in der Tat zu einem vorübergehenden
Engpass geführt.(cg)
Los aus Kaufpunkt ist 5000 Euro wert
Melaune. Bei der Glücksspirale hatte
ein Kunde des Kaufpunktes Richter in Melaune ein glückliches Händchen.
Durch fünf richtige Endzahlen gewann er 5000 Euro. Das teilte Marko Kuring
von der Lotto-Hauptstelle in Bautzen gestern mit. Jedes Los der
Glücksspirale unterstützt die Wohlfahrtspflege, den Sport sowie den
Denkmalschutz, heißt es auf der Internetseite der Lotterie. (jay) |
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Die beiden Trockenbauer
Wolfgang Usemann (links) und Jens Rosenberg, Mitarbeiter
der Görlitzer Baufirma Strauß, bringen die Deckenplatten
im Obergeschoss der künftigen Grundschule in Nieder
Seifersdorf an. Derzeit läuft hier der Innenausbau auf
vollen Touren. Foto: Rolf Ullmann |
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+++ Sächsische Zeitung, Dienstag, 12. Januar 2010 +++
Schulhausbau auf der Zielgeraden –
Hortumbau beginnt
Gespräch: Annett Preuß
Herr Brückner, der Umbau der früheren
Mittelschule in Nieder Seifersdorf zu einer zweizügigen Grundschule ist
2009 für Sie als Bürgermeister, aber auch den Gemeinderat das bestimmende
Thema gewesen. Wann ziehen Waldhufener und Vierkirchener Grundschüler in
ihr gemeinsames Schulhaus?
Das ist eine Frage, die ich oft gestellt bekomme: So schnell es geht,
natürlich. Wir sind auf der Zielgeraden: Trockenbauer, Maler, Fliesenleger
und Elektriker arbeiten im Haus. Auch der Fußbodenleger hat schon mit
Ausgleichsmaßnahmen begonnen.
Also in den Februarferien?
Nein, der Termin ist nicht mehr realistisch. Darüber haben wir uns im
Gemeinderat verständigt. Ich sage: Qualität geht vor Zeit.
Schule, Straßenbau, Radweg, Mühlebrücke: Das vergangene Jahr ist mit
einem Investitionsvolumen von 4,2 Millionen Euro eines der umfangreichsten
in Waldhufen gewesen: Wird es dieses Jahr so weitergehen?
Nicht in diesen Schritten. Wie viele andere Gemeinden auch erhalten wir
dieses Jahr zirka 100000 Euro weniger Schlüsselzuweisungen. Das heißt: Wir
müssen künftig kleinere Brötchen backen.
Bedeutet das Abstriche an Investitionen, die 2009 begonnen wurden?
Nein, wir sind in der glücklichen Lage, alles mit Fördermitteln untersetzt
zu haben, arbeiten Begonnenes ab. Die Schule ist und bleibt dabei unser
größtes Projekt.
Was wird aus der geplanten Sanierung der Turnhalle am
Grundschul-Standort Nieder Seifersdorf?
Alles Weitere hängt davon ab, wie sich unsere Finanzlage entwickelt. Die
Vorplanung für Turnhalle und Außenanlagen liegt vor. Wir sind ja froh,
dass wir das Schulhaus und den Verbinderbau zur Turnhalle in einem Ruck
erledigt haben.
Kommt der voriges Jahr angekündigte Umbau der ehemaligen Krippe zum Hort?
Ja, das ist die gute Nachricht. Unsere Zielstellung war immer,
Grundschule und Hort an einem Standort zu konzentrieren. Eine
Zersplitterung würde schwierig werden für die Angebote im Rahmen der
ganztägigen Betreuung, weil das die Organisation sehr erschweren würde.
Das zeigt sich in Buchholz: An der Noch-Schule gibt es keinen Hort.
Wann ist Baubeginn und was kostet der Umbau?
Im Frühjahr. Die Antragsunterlagen sind fertig, die Baugenehmigung haben
wir gestellt. Die Sanierung ist mit 400000 Euro veranschlagt. Darin steckt
unser Anteil aus dem Konjunkturprogramm.
Wann ist Einzug?
Zielstellung ist zum nächsten Schuljahr. Bis dahin müssen wir eine
Übergangslösung finden, eventuell mit einem Bus. Wir wollen uns in
Markersdorf erkundigen, wie dort Ganztagsangebote, Hort und Schule
gehändelt werden. Die Strukturen sind ähnlich wie bei uns.
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+++ Sächsische Zeitung, Donnerstag, 7. Januar
2010 +++
Weißenberger Kinder ziehen in das
Schulgebäude in Buchholz
Der Umzug ist aber nur vorübergehend, denn ihre Kita wird saniert.
Für die Grundschule in Buchholz gibt es nach
dem Auszug der Schüler in einigen Wochen eine neue Nutzung. So soll der
Kindergarten aus dem benachbarten Weißenberg dort einziehen, informierte
Bürgermeister Horst Brückner.
Allerdings sei das nur eine vorübergehende Lösung. Die Weißenberger
suchten nach einem Ausweichquartier, weil deren Kita in den nächsten
Monaten grundlegend saniert werden soll. Die Weißenberger mieten daher die
Buchholzer Grundschule an.
„Sollte der Fördermittelbescheid für die Sanierung des Weißenberger
Objektes im zeitigen Frühjahr eintreffen, könnten wir im April umziehen“,
blickt Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann voraus. Allerdings seien noch
einige Umbauarbeiten in Buchholz vonnöten, ehe die 70 Kinder ihr neues
Quartier in Beschlag nehmen können. So fehlt noch ein zweiter Fluchtweg,
und das Gesundheitsamt möchte am Fußboden noch einiges gemacht haben.
Hauptamtsleiterin Marion Zimmermann sieht in dieser Variante eine
optimale Lösung, auch wenn die Eltern noch darüber informiert werden
müssen. „In unseren 15 Ortsteilen war beim besten Willen kein geeignetes
Ausweichquartier zu finden.“ Und die zwei Kilometer Entfernung in die
Nachbargemeinde, auch wenn sie im anderen Landkreis liegt, sei auch für
ein dreiviertel Jahr zumutbar. (cg)
Neuer Sitzungsort für Gemeinderäte im
Gespräch
Vierkirchen.
Der Haushaltsplan für das Jahr 2010 ist der
einzige Tagesordnungspunkt auf der nächsten Gemeinderatssitzung von
Vierkirchen am 11. Januar. Interessierte Bürger können sich 19.30 Uhr im
Gemeindeamt Melaune einfinden. Alle weiteren Ratssitzungen finden immer am
zweiten Montag im Monat statt.
Ob aber der Verwaltungssitz in Melaune auch weiterhin Treffpunkt bleibt,
ist noch nicht entschieden. Bürgermeister Horst Brückner hat in der
vergangenen Sitzung angeregt, den Ort zu wechseln. „Der Sitzungssaal ist
nicht behindertengerecht zu erreichen“, erklärte der 56-Jährige. Und, da
mit Sven Koch auch ein Rollstuhlfahrer unter den Gemeinderäten ist, wäre
ein Ortswechsel – eventuell in die Alte Wassermühle – überdenkenswert.
(cg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 6. Januar
2010 +++
Buchholz zieht demnächst Strom aus der
Sonne
Vierkirchen. Ihre Zustimmung zu einer Fotovoltaikanlage in Buchholz
haben die Vierkirchner Gemeinderäte auf ihrer jüngsten Sitzung gegeben.
Auf dem Dach eines Firmengebäudes soll die Anlage demnächst installiert
werden und Energie erzeugen. Der Ortschaftsratsvorsitzende Udo Gleisenberg
war von dem Projekt regelrecht begeistert: „Jetzt können wir auch endlich
mit erneuerbaren Energien im Wettbewerb ,Unser Dorf soll schöner werden’
punkten“, sagte er.
Die fehlenden erneuerbaren Energien waren zuletzt noch ein Manko in dem
kommunalen Wettbewerb, obwohl Buchholz unter den Bestplatzierten war. Aber
der nächste Wettbewerb kommt bestimmt. (cg)
Vierkirchen senkt den Schuldenstand
Vierkirchen. Einen positiven
Jahresabschluss 2008 konnte die Kämmerin Monika Krause der Gemeinde
Vierkirchen bescheinigen. Der Schuldenstand konnte je Einwohner um 100
Euro gesenkt werden und liegt jetzt bei insgesamt 1,133 Millionen Euro.
Höhere Gewerbesteuern hätten für zusätzliche Einnahmen gesorgt. So konnte
ein Wohnungsbaukredit bei der Sächsischen Aufbaubank abgelöst werden. Aus
den Zweckverbänden (Abwasser/Trinkwasser) waren auch keine Belastungen zu
verzeichnen.
Die für 2010 avisierten Investitionen sind aus heutiger Sicht
abgesichert, so Monika Krause. Bis zum 19. Januar können Bürger in die
Jahresrechnung bei der Gemeindeverwaltung in Melaune Einsicht nehmen. (cg) |
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+++ Sächsische Zeitung, Mittwoch, 6. Januar
2010 +++
Buchholz zieht demnächst Strom aus der
Sonne
Vierkirchen. Ihre Zustimmung zu einer Fotovoltaikanlage in Buchholz
haben die Vierkirchner Gemeinderäte auf ihrer jüngsten Sitzung gegeben.
Auf dem Dach eines Firmengebäudes soll die Anlage demnächst installiert
werden und Energie erzeugen. Der Ortschaftsratsvorsitzende Udo Gleisenberg
war von dem Projekt regelrecht begeistert: „Jetzt können wir auch endlich
mit erneuerbaren Energien im Wettbewerb ,Unser Dorf soll schöner werden’
punkten“, sagte er.
Die fehlenden erneuerbaren Energien waren zuletzt noch ein Manko in dem
kommunalen Wettbewerb, obwohl Buchholz unter den Bestplatzierten war. Aber
der nächste Wettbewerb kommt bestimmt. (cg) |